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M7 inklusive Kunst: Drei Jahre gelebte Inklusion und künstlerische Entwicklung in der Stadtgalerie Rathaus

16.01.2026
m7   inklusives kunst   ausstellung stadtgalerie rathaus

Abteilungsübergreifendes Leitprojekt zum Jahresbeginn

Mit der Ausstellung „M7 inklusive Kunst – Die ersten drei Jahre“ eröffnet die Stadt Salzburg das Kulturjahr 2026 mit einem besonderen, abteilungsübergreifenden Leitprojekt: Die Abteilung für Kultur, Bildung und Wissen (MA 2) und die Abteilung für Soziales (MA 3) verbinden im Monat der Vielfalt gezielt Kunst und Inklusion. Von 16. Jänner bis 13. März 2026 ist die Ausstellung in der Stadtgalerie Rathaus (Säulenhalle) zu sehen – bei freiem Eintritt.

Bürgermeister Bernhard Auinger zur Ausstellung: „M7 inklusive Kunst zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in echter Teilhabe steckt. Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam kreativ arbeiten, entsteht nicht nur Kunst, sondern ein Miteinander, das unsere Stadt bereichert und noch vielfältiger macht. Diese Ausstellung ist ein starkes Zeichen dafür, dass Inklusion ein selbstverständlicher Teil unseres kulturellen Lebens sein kann.“

Die Ausstellung: Kunst als Begegnung und Ausdruck

Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von 13 Künstler:innen aus dem M7 inklusive Kunst. Seit 2023 kommen im Atelier Menschen mit und ohne Behinderungen regelmäßig zum kreativen Arbeiten zusammen. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig künstlerische Zugänge sein können – und wie Kunst Räume für Begegnung schafft und gesellschaftliche Barrieren abbaut.

M7 inklusive Kunst: Atelier, Galerie und Teilhabe

Das M7 inklusive Kunst ist ein Angebot der Lebenshilfe Salzburg. Das Atelier befindet sich in der Moosstraße 7. Es ermöglicht Künstler:innen mit Behinderungen, kontinuierlich an ihrer künstlerischen Handschrift zu arbeiten, ihre Werke öffentlich zu präsentieren und am Kunst- und Kulturleben teilzunehmen. Zum Konzept gehören auch inklusive Workshops, die mehrmals im Monat stattfinden und allen Interessierten offenstehen.

Zwei Künstler sind zudem als Atelierassistenten geringfügig beschäftigt und erhalten dadurch Einblicke in Organisation und Abläufe des Atelierbetriebs.

„Inklusion bedeutet für mich, Räume zu schaffen, in denen Menschen sichtbar werden, ihre Talente entfalten können und selbstverständlich dazugehören. M7 inklusive Kunst zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Arbeit Selbstbestimmung stärkt und echte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ermöglicht“, so Stadträtin für Soziales Andrea Brandner.

Stimmen aus dem Atelier

Die Ausstellung macht nicht nur Werke sichtbar, sondern auch Haltungen und Erfahrungen. Drei ausgewählte Stimmen stehen beispielhaft für das, was im M7 entsteht:

  • „Kunst berührt die Seele“, sagt M7-Künstler Johannes Hollweger.
  • „Ich komme immer am Mittwoch zum Malen und das freut mich! Das schöne ist, dass man beim Malen alles machen kann.“, erzählt M7-Künstlerin Sabine Thaler.
  • „Früher wollte ich immer Architekt werden. Jetzt arbeite ich als Atelierassistent im M7 und verdiene damit Geld.“, berichtet David Steiner, M7-Künstler.

Eröffnung und Besuch

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 15. Jänner 2026, um 18 Uhr eröffnet. Die Stadtgalerie Rathaus versteht sich als zentraler Ort für zeitgenössische Positionen und gesellschaftliche Themen – die Säulenhalle bietet dafür einen besonders niederschwelligen Rahmen mitten in der Stadt.

Erster Infotag zur Anmeldung: Stadtweite Einblicke in städtische Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen

13.01.2026
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Alle städtischen Einrichtungen öffnen am 21. Jänner 2026 von 15 bis 18 Uhr ihre Türen.

Ab Montag, 26. Jänner 2026, startet die Anmeldemöglichkeit für die städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen für den Besuch ab Herbst 2026. Zur Orientierung lädt die Stadt Salzburg erstmalig zu einem stadtweiten Infotag: Am Mittwoch, 21. Jänner 2026, sind alle städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont das neue Angebot

„Mit dem stadtweiten Infotag schaffen wir ein neues, unkompliziertes Service für Eltern und Erziehungsberechtigte: Alle städtischen Einrichtungen sind gleichzeitig geöffnet, die wichtigsten Informationen zu den Einrichtungen gibt es gebündelt vor Ort – und wer möchte, kann gleich den Termin für die Anmeldung vereinbaren. So wird der Start in die Kinderbildung- und -betreuung transparenter und einfacher“, betont Bernhard Auinger.

Vor Ort Termin für die Anmeldung vereinbaren

Der stadtweite Infotag ist ein neues Angebot für Erziehungsberechtigte und findet heuer erstmals statt. Er richtet sich an alle, die ihr Kind für den Besuch ab Herbst 2026 in einer städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung anmelden möchten.
Mit dem Infotag schafft die Stadt Salzburg ein neues Service für Eltern: Informationen zur Anmeldung und zu den Angeboten der Einrichtungen sind gebündelt und kompakt direkt vor Ort verfügbar – vom ersten Überblick bis zur konkreten Terminvereinbarung für die persönliche Anmeldung.

Termin und Ablauf

Der Infotag bietet die Möglichkeit, die Einrichtungen kennenzulernen und sich vor Ort zu informieren. Um 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr finden Hausführungen statt. Zusätzlich gibt es einen Infostand, bei dem Besucher:innen unter anderem Informationen zu Eingewöhnung, pädagogischem Konzept, Tagesablauf, Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, Sprachförderung sowie weiteren Themen erhalten.

Anmeldung ab 26. Jänner 2026 und Fristen

Die Anmeldung der Kinder ist ab 26. Jänner 2026 möglich:

  • bis 13. Februar 2026 für Kleinkindgruppen
  • bis 6. März 2026 für Hort und Kindergarten

So läuft die Anmeldung ab: Termin mit der gewünschten Betreuungseinrichtung vereinbaren und anschließend persönlich gemeinsam mit dem Kind zur Anmeldung kommen.

Zur Anmeldung mitbringen

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Meldeschein des Kindes und der Erziehungsberechtigten
  • Arbeitsbestätigungen
  • aktueller Versicherungsdatenauszug
  • E-card

Wichtige Hinweise

  • In den Kindergarten werden nur Kinder aufgenommen, die vor dem 2. September 2026 das dritte Lebensjahr vollendet haben.
  • Für Kinder, die vor dem 2. September 2026 das fünfte Lebensjahr vollendet haben und im folgenden Jahr schulpflichtig werden, ist der halbtägige Kindergartenbesuch verpflichtend.
  • In den städtischen Kleinkindgruppen werden Kinder unter drei Jahren betreut; für eine Aufnahme muss das Kind das erste Lebensjahr vollendet haben.

Kontakt (Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen)

Adresse: Mozartplatz 6, 5020 Salzburg
Tel.: +43 662 8072 3481
E-Mail: skb@stadt-salzburg.at

„Out of the Box“ 2026: Stadt Salzburg sucht neue Ideen für kreative Zusammenarbeit im Stadtraum

08.01.2026
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Preis für interdisziplinäre Projekte – Einreichungen bis 3. April 2026 möglich

Mit „Out of the Box“ fördert die Stadt Salzburg seit mehreren Jahren Projekte, die dort entstehen, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen: Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Der Preis setzt bewusst auf Kollaboration – also auf Teams, die gemeinsam neue Formate entwickeln, experimentieren und den Stadtraum als Bühne, Labor oder Treffpunkt nutzen. So werden nicht nur innovative Vorhaben möglich, sondern auch neue lokale Netzwerke gestärkt und Salzburgs kreative Vielfalt sichtbar gemacht.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „‚Out of the Box‘ ist ein echtes Erfolgsprojekt unserer Kulturstrategie und zeigt seit Jahren, wie kraftvoll kreative Zusammenarbeit im Stadtraum wirken kann. Deshalb führen wir dieses Format auch 2026 konsequent weiter. Wir laden Teams aus Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft ein, mutige Ideen einzubringen, die Salzburgs Stadtteile verbinden, neue Perspektiven eröffnen und das Leben in unserer Stadt aktiv mitgestalten. Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen Innovation entsteht und unsere vielfältige Stadtgesellschaft sichtbar wird.“

„Out of the Box“ hat sich in den vergangenen Jahren als Impulsgeber in Salzburgs Stadtteilen etabliert: Nach Projekten in Riedenburg und Maxglan sowie in der Elisabeth-Vorstadt und Itzling wurde der Blick zuletzt auf den gesamten Stadtraum ausgeweitet. Dieser Zugang wird auch 2026 fortgesetzt. Gesucht werden Ideen, die sich mit dem Leben in der Stadt auseinandersetzen, Menschen vor Ort einbinden und Stadtteile miteinander in Beziehung bringen – ob im öffentlichen Raum, in Innenräumen oder in Mischformen.

„Die Stadt Salzburg ist geprägt von einer vitalen Kulturszene, den Universitäten mit ihrem breiten Fächerkanon und vielfältigen Wirtschaftsunternehmen unterschiedlichster Größenordnungen. Diese drei Welten mit einander zu verbinden ist das Ziel von out oft he box und das spannende an den Einreichungen“, so Kulturabteilungsvorständin Dagmar Aigner.

Der Call richtet sich an Teams (mindestens zwei Personen), die interdisziplinär zusammengesetzt sind und mit ihrem Projekt etwas Neues erproben wollen. Inhaltlich sind viele Zugänge denkbar: von Installationen und Interventionen über partizipative und interaktive Formate, Performances oder Diskursreihen bis hin zu Screenings oder Audio-Walks. Entscheidend ist der kollaborative Ansatz – und die Frage, wie Salzburg als Stadtraum durch Zusammenarbeit neu gedacht, genutzt oder erweitert werden kann.

Für 2026 stehen pro ausgewähltem Projekt bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Der Umsetzungszeitraum ist September und Oktober 2026 vorgesehen. Die Auswahl erfolgt durch eine Jury.

Fact-Box zum Call „Out of the Box“ 2026

  • Einreichfrist: 3. April 2026
  • Förderhöhe: bis zu 5.000 Euro pro Projekt
  • Umsetzung: September und Oktober 2026
  • Ziel: Interdisziplinäre Kooperationen zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft – mit Bezug zum Stadtraum Salzburg