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Städtetag 2027: Salzburg im Mai Nabel der österreichischen Kommunalpolitik

21.10.2026
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Mehr als 1.000 Teilnehmer:innen erwartet – Einstimmig grünes Licht im Stadtsenat

Von 19. bis 21. Mai 2027 wird Salzburg zum Zentrum der Kommunalpolitik: Nach 22 Jahren findet der Österreichische Städtetag wieder in der Landeshauptstadt statt. Mehr als 1.000 Teilnehmer:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien werden zu einer der wichtigsten bundesweiten Veranstaltungen für Städte und Gemeinden erwartet.

„Salzburg zeigt, was Stadt kann“

Unter dem Leitgedanken „Salzburg zeigt, was Stadt kann“ will die Stadt Salzburg die Gelegenheit nutzen, ihre vielfältigen Leistungen, innovativen Projekte und kommunalen Zukunftslösungen einem österreichweiten Publikum zu präsentieren. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Städte und Gemeinden für die Lebensqualität der Menschen sowie aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Kommunalpolitik.

Bürgermeister Bernhard Auinger nach dem einstimmigen Beschluss im Stadtsenat am Montag, 19. Oktober 2026: „Salzburg ist weit mehr als eine weltbekannte Kultur- und Tourismusstadt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen tagtäglich dafür, dass unsere Stadt funktioniert und lebenswert bleibt. Der Städtetag ist eine tolle Gelegenheit, zu zeigen, was eine moderne Stadt alles leistet, welche innovativen Ideen hier entstehen und wie wichtig starke Städte und Gemeinden generell für das Leben der Menschen sind. Gleichzeitig wollen wir den Austausch mit anderen Städten intensiv nutzen, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu entwickeln.“

Drei Tage Austausch, Vernetzung und Einblicke in Salzburg

Der Österreichische Städtetag ist die jährliche Vollversammlung und das höchste Organ des Österreichischen Städtebundes. Das dreitägige Programm beginnt am Mittwoch, 19. Mai, mit politischen Sitzungen, einer Pressekonferenz und der feierlichen Eröffnung. Am Donnerstag stehen Facharbeitskreise, die Vollversammlung sowie spezialisierte Fachforen im Mittelpunkt. Der Freitag ist einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm gewidmet, bei dem die Teilnehmer:innen Salzburg als Kultur-, Wirtschafts- und Lebensraum kennenlernen können. Als Gastgeberin lädt die Stadt Salzburg zudem zu offiziellen Abendempfängen in den Stieglkeller und die Residenz ein.

Die Gesamtorganisation erfolgt gemeinsam mit dem Österreichischen Städtebund. Die Tourismus Salzburg GmbH unterstützt bei der Bereitstellung der Veranstaltungsräumlichkeiten und der Hotelkapazitäten.

550.000 Euro für die Durchführung vorgesehen

Für die Vorbereitung und Durchführung des Österreichischen Städtetages 2027 sieht die Stadt Salzburg ein Budget von 550.000 Euro (inkl. 20 Prozent Reserve) vor. Die Mittel werden unter anderem für die Veranstaltungsräumlichkeiten, die offiziellen Empfänge, das Rahmenprogramm sowie Sicherheits-, Mobilitäts- und Kommunikationsmaßnahmen eingesetzt. Die Finanzierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Städtebund, der wesentliche weitere Kostenbereiche übernimmt.

Mit dem Österreichischen Städtetag 2027 bietet sich Salzburg die Gelegenheit, seine Rolle als bedeutender Standort für kommunale Zusammenarbeit, Innovation und Vernetzung österreichweit zu unterstreichen. Der Endbeschluss erfolgt am Mittwoch im Gemeinderat.

Expedition Gaisberg: Auffi auf’n Hausberg am Nationalfeiertag!

21.10.2026

Bewegte Stadt lädt am 26. Oktober zum Wandern und Radfahren ein – mit neuem Rätselpass für Kinder

Am Montag, 26. Oktober 2026, heißt es zum bereits vierten Mal „Auffi auf’n Gaisberg!“: Die Stadt Salzburg lädt am Nationalfeiertag zur „Expedition Gaisberg“ ein. Ob zu Fuß oder mit dem Rad, allein, mit Freund oder der ganzen Familie – auf verschiedenen Routen geht es gemeinsam auf den Salzburger Hausberg. Die Gaisbergstraße bleibt an diesem Tag autofrei und gehört ganz den Wanderer und Radfahrer:innen. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos.

Bürgermeister Bernhard Auinger ist Fan der ersten Stunde: „Der Gaisberg ist unser Hausberg und ein echtes Naturjuwel direkt vor der Haustür. Mit der Expedition Gaisberg schaffen wir jedes Jahr die Möglichkeit, gemeinsam aktiv zu sein, die Natur zu erleben und unsere Stadt aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen. Besonders freut mich, dass wir heuer mit dem neuen Rätselpass auch für Kinder ein zusätzliches Abenteuer bieten. So wird Bewegung spielerisch erkundet und der Nationalfeiertag zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Mein besonderer Dank gilt dem Team der Bewegten Stadt, sowie den zahlreichen Partnern und Helfer:innen, die mit ihrem Engagement diese beliebte Veranstaltung möglich machen.“

Verschiedene Startmöglichkeiten für Groß und Klein

Los geht es um 10 Uhr mit dem gemeinsamen Bike-Start in Guggenthal und dem Wanderstart im Gnigler Park. Wer lieber individuell unterwegs ist, kann an allen Startpunkten bis 13 Uhr starten. Für die jüngsten Teilnehmer gibt es um 11 Uhr einen eigenen Bambini-Start bei der Rauchenbühelhütte. Die kürzere Strecke eignet sich besonders für Familien mit kleinen Kindern.

Neu: Rätselpass macht Wanderung zum Abenteuer

Ein besonderes Highlight wartet heuer auf die kleinen Bergfexe: Beim Bambini-Start erhalten die Kinder einen Rätselpass, der sie auf ihrem Weg zur Gaisbergspitze begleitet. Unterwegs gilt es, kleine Rätsel zu lösen, Suchaufgaben zu meistern und die Natur spielerisch zu entdecken. Als Belohnung wartet eine Überraschung bei der Rauchenbühelhütte. Auf der Gaisbergspitze erwartet die Teilnehmer:innen außerdem ein abwechslungsreiches Kinderprogramm. Für eine Erfrischung im Ziel gibt es einen Getränkegutschein.

Kostenlos mit dem Gaisbergbus unterwegs

Wer sich den Aufstieg oder Rückweg erleichtern möchte, kann den kostenlosen Shuttlebus nutzen. Das „Bewegte Stadt“-Startarmband gilt am Veranstaltungstag als Ticket für den Gaisbergbus (Linie 151). Es ist ab 9 Uhr beim Gnigler Park und am Ludwig-Schmederer-Platz erhältlich.

Einfach vorbeikommen und mitmachen!

Julia Zweimüller von der Bewegten Stadt freut sich schon: „Am Nationalfeiertag zählt bei der Expedition Gaisberg nicht, wer zuerst oben ist, sondern dass alle gemeinsam in Bewegung kommen – ob zu Fuß, mit dem Rad oder beim eigenen Familienstart an der Rauchenbühelhütte. Lasst uns gemeinsam Höhenmeter und besondere Momente auf unserem Hausberg sammeln“. Die „Expedition Gaisberg“ findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Alle Startmöglichkeiten im Überblick:

  • 10 Uhr – Bike-Start: Guggenthal (Gruppenstart), Schwaitl Landesstraße
  • 10 Uhr – Wanderstart: Gnigler Park (Gruppenstart), Ludwig-Schmederer-Platz
  • 11 Uhr – Bambini-Start: Rauchenbühelhütte
  • Bis 13 Uhr: Individueller Start an allen Startpunkten möglich

Salzburg und Meran stärken langjährige Städtepartnerschaft

21.10.2026
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Salzburger Delegation zu Gast in Südtirol – Persönlicher Austausch und gewachsene Freundschaft im Mittelpunkt

Eine Delegation der Stadt Salzburg unter der Leitung von Bürgermeister Bernhard Auinger war von Freitag, 2. Oktober, bis Sonntag, 4. Oktober, zu Gast in der Partnerstadt Meran. Mit dabei waren Stadträtin Andrea Brandner und Magistratsdirektor Maximilian Tischler. Am Besuch nahm auch der österreichische Generalkonsul in Mailand, Wolfgang-Lukas Strohmayer, teil. Im Mittelpunkt standen der persönliche Austausch und die weitere Pflege der langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Städten.

„Meran und Salzburg verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Städtepartnerschaften leben davon, dass man sich regelmäßig begegnet, miteinander im Gespräch bleibt und die Verbindung aktiv pflegt. Gerade über Grenzen hinweg ist dieses Miteinander ein starkes Zeichen für Europa“, spricht Bürgermeister Bernhard Auinger die Bedeutung der partnerschaftlichen Verbundenheit an.

Die Salzburger Delegation wurde von Vertreter:innen der Stadt Meran empfangen. Das gemeinsame Programm startete am Freitagabend mit einem Begrüßungsempfang. Am Samstag standen eine Führung durch die Meraner Altstadt, ein Besuch von Kunst Meran sowie der Gärten von Schloss Trauttmansdorff und dem Toriseum auf dem Programm. Das Wochenende bot damit zahlreiche Gelegenheiten für persönliche Begegnungen und den Austausch zwischen den beiden Städten.

„Städtepartnerschaften leben von persönlichen Begegnungen. Wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, entstehen Vertrauen, Verständnis und neue Verbindungen. Genau das macht die langjährige Partnerschaft zwischen Meran und Salzburg so wertvoll“, ergänzt Sozialstadträtin Andrea Brandner.

Austausch zwischen den Stadtverwaltungen
Neben den persönlichen Kontakten spielt auch der Austausch zwischen den beiden Stadtverwaltungen eine wichtige Rolle. Städte stehen in vielen Bereichen vor ähnlichen Aufgaben und Herausforderungen und können von den Erfahrungen anderer Kommunen profitieren. Die Städtepartnerschaft schafft dafür seit vielen Jahren Verbindungen zwischen Salzburg und Meran.

„Stadtverwaltungen stehen vor vielen ähnlichen Aufgaben – lösen sie aber oft auf unterschiedliche Weise. Genau deshalb ist der Blick über die eigene Stadtgrenze so wertvoll. Wir können voneinander lernen und gute Erfahrungen für die eigene Arbeit mitnehmen“, erklärt Magistratsdirektor Maximilian Tischler.

Seit mehr als 30 Jahren verbunden
Die Beziehungen zwischen Salzburg und Meran reichen mehr als drei Jahrzehnte zurück. Am 20. Mai 1994 wurde in Salzburg ein Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Städten unterzeichnet und im Oktober desselben Jahres in Meran gegengezeichnet. Im Jahr 2000 wurde die langjährige Freundschaft mit der offiziellen Städtepartnerschaft weiter vertieft.

Seither gibt es regelmäßig Kontakte und Austausch zwischen Salzburg und Meran. Neben den Stadtverwaltungen beteiligen sich daran auch Vereine, Kulturorganisationen, Sportvereine und weitere gesellschaftliche Einrichtungen. Der Besuch Anfang Oktober setzte diese langjährige Verbindung fort und stärkte die persönlichen Kontakte zwischen den beiden Partnerstädten.