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Rund 1.200 Schüler:innen gingen gratis baden

06.07.2023

Bgm-Stv. Auinger: „Städtische Freibäder sind unverzichtbare Freizeiteinrichtungen“

Der Gratis-Badetag in den Städtischen Freibädern am 4. Juli war ein voller Erfolg. Rund 1.200 Schüler:innen besuchten mit der Klasse oder Freund:innen das „Lepi“, „Volksi“ und das AYA-Bad. „Unsere Freibäder sind wichtige Freizeiteinrichtungen für junge und junggebliebene Wasser-Fans. Sie bieten leistbare Eintrittspreise, gute Erreichbarkeit ohne Auto und Top-Ausstattung. Ich wünsche allen Schüler:innen schöne Ferien und viele sonnige Badetage“, betont Bgm.-Stv. Bernhard Auinger.

Für Morgenmenschen: Frühbaden im AYA-Freibad
Für alle Morgenmenschen gibt es auch heuer wieder das beliebte Frühbaden im AYA-Freibad. Ab 7 Uhr können Badefans ihre Bahnen ziehen, sportlich in den Tag starten oder einfach gemütlich die morgendliche Ruhe genießen. Für das Frühbaden gilt der Normaltarif.

Aktiv:Karte in Freibädern gültig
Bei Vorweis der Aktiv:Karte bekommen Besitzer:innen in den Städtischen Freibädern vergünstigten Eintritt. So kostet die Saisonkarte für alle drei Freibäder nur 19 Euro. Beantragt werden kann die Standard-Variante der Aktiv:Karte von Personen mit Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg, deren Nettohaushaltseinkommen 1.392 Euro nicht übersteigt. (Pro volljähriger Person im gemeinsamen Haushalt kommen noch 696 Euro und pro minderjährigem Kind 418 Euro dazu).

Das Writers-​in-Residence Literaturstipendium geht 2023 an Nasima Sophia Razizadeh

03.07.2023

Vizebürgermeister Auinger: „Das stärkt den Literaturstandort Salzburg“

Die Jury hat entschieden und die Wahl ging an die Kölnerin Nasima Sophia Razizadeh. Sie erhält das Writers-in-Residence (WIR) Stipendium, das heuer zum bereits 15. Mal vergeben wurde. Die Stipendiendauer ist von Oktober bis November 2023. Im November findet in der Stadt Salzburg außerdem der Monat der Residency statt. Insgesamt hat es heuer 31 Einreichungen gegeben, davon 17 von männlichen und 14 von weiblichen Schriftsteller:innen.

Nasima Sophia Razizadeh wurde 1991 in Frankfurt am Main geboren, studierte Biologie und war seither in Forschung und Lehre tätig. Nennenswerte Lebensorte sind/waren Köln, Heidelberg, Wien und Edinburgh. Ihre Texte wurden durch die Literaturhäuser Stuttgart und Wuppertal ausgezeichnet, und waren u.a. in den Zeitschriften mosaik und poet zu lesen. Die erste eigenständige Publikation unter dem Titel „Sprache und Meer“ befindet sich in Vorbereitung und wird im Rohstoff-Imprint bei Matthes & Seitz Berlin erscheinen.

Die Jury war besonders überzeugt von ihrem ausdrucksstarkem Motivationsschreiben und ihre Verbindung zur Naturwissenschaft wurde als bemerkenswert hervorgehoben. Mit der Wahl von Nasima Sophia Razizadeh unterstützt die Jury eine junge, starke Stimme in der Literatur.

Vizebürgermeister Bernhard Auinger sieht das WIR-Stipendium als einen wichtigen Bestandteil der Salzburger Literaturgeschichte: „Das Writer-in-Residence-Stipendium stärkt den Literaturstandort Salzburg und schafft Entwicklungsmöglichkeiten für den künstlerischen und kreativen Nachwuchs. Wie auch die anderen Programme im Internationalen Kulturaustausch setzt das Writer-in-Residence-Stipendium neue Impulse, fördert überregionale Vernetzung und bietet Gelegenheiten zum Austausch mit den Künstler:innen. In Salzburg erwartet die Autorin eine lebendige Szene aus Kunst, Kultur und Wissen(schaft), wo sich zahlreiche Anknüpfungspunkte bieten und sie mit Sicherheit Inspiration für ihre Arbeiten findet.“

Das Writer-in-Residence Stipendium
Das Writer-in-Residence-Stipendium wird jährlich in Erinnerung an den österreichischen Dichter H.C. Artmann von der Stadt Salzburg gemeinsam mit dem Literaturhaus Salzburg, der Paris Lodron Universität Salzburg und mosaik – Verein zur Förderung neuer Literatur und Kultur vergeben.
H.C. Artmann war nicht nur poetischer Avantgardist und Sprachkünstler mit einem unvergleichlich breiten stilistischen Spektrum und Mitinitiator der „Wiener Gruppe“, sondern auch Übersetzer. Stets hielt er zudem die Verbindung zum literarischen Nachwuchs aufrecht. Als Mitglied des österreichischen Kunstsenats und als langjähriger Förderer der Grazer Autorenversammlung bewies er sich als Mentor für junge österreichische Autor:innen. 1991 wurde H.C. Artmann, der viele Jahre lang in Salzburg lebte, mit dem Literaturpreis des Kulturfonds der Stadt Salzburg ausgezeichnet, seit Mai 2003 ist der Platz vor dem Literaturhaus Salzburg nach ihm benannt.
Das H.C. Artmann/Writer-in-Residence-Programm lädt seit 2008 Autor:innen zu einer Auseinandersetzung mit Artmanns Werk ein und fördert vor allem das eigene Schreiben. Das Programm ermöglicht auch die Vernetzung am Literaturstandort Salzburg. Es ist ausdrücklich erwünscht, z.B. eigene Werke bei einer Lesung der Öffentlichkeit zu präsentieren, sich mit Kolleg:innen, mit Student:innen etc. vor Ort zu treffen und Veranstaltungen im Literaturhaus bei freiem Eintritt zu besuchen.

Gratis-​Schwimmkurse: 1.250 Kinder machten dieses Schuljahr mit

03.07.2023

Auinger: „Schwimmen ist wichtige Grundkompetenz und kann Leben retten“

Erfolg für die von der Stadt Salzburg beauftragten Gratis-Schwimmkurse im gerade zu Ende gehenden Schuljahr 2022/23: Rund 1.250 Kinder aus 61 zweiten Klassen von 26 städtischen Volks- und Sonderschulen haben im Aya-, Paracelsus-Bad und im Hallenbad der Volksschule/ Mittelschule Taxham an ihnen teilgenommen. Ihre Gratis-Schwimmkurse hat die Stadt Salzburg im Herbst 2020 als österreichweites Vorzeigeprojekt gestartet. In sieben Einheiten haben die Mädchen und Buben zumindest die Grobform der Schwimmbewegung und die Fähigkeit, sich über Wasser zu halten, erlernt. Die Eintritts- und Buskosten übernahm das Schulamt; die Honorare für die Trainer:innen und sonstige Projektkosten die Abteilung Kultur, Bildung, Wissen und Sport. Zum Abschluss erhielten die Kinder für ihre Teilnahme Urkunden und Medaillen.

„Die Zahl der Nicht-Schwimmer:innen ist leider nach wie vor erschreckend hoch. Schwimmen gehört zu den Grundkompetenzen und kann lebensrettend sein. Mit dem Schwimmprojekt leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass Kinder schwimmen lernen. Wir wollen, dass jedes Kind so früh wie möglich schwimmen lernt – ungeachtet der Einkommensverhältnisse seiner Eltern“, erläutert der für Sport und Kultur ressortzuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger. Und weiter: „Ein großes Dankeschön allen Beteiligten für die professionelle Arbeit, vor allem den Projektpartnern, dem Neuen Verband der Schwimmvereine in Salzburg, der Österreichischen Wasserrettung, der Bildungsdirektion Salzburg und dem Club Aktiv Gesund!“

„Dieses wichtige Projekt konnte heuer endlich ohne coronabedingte Einschränkungen durchgeführt werden. Die organisatorische Abwicklung erforderte eine gute Zusammenarbeit von den verschiedenen Schnittstellen – und sie hat hervorragend geklappt“, freut sich Julia Zweimüller, die zuständige Sport-Projektorganisatorin der Stadt Salzburg.

Für das neue Schuljahr 2023/24 sind bereits 1.314 Kinder aus 63 zweiten Klassen von 27 Volks- und Sonderschulen angemeldet.