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Horst Egger erhält das Stadtsiegel in Silber

25.11.2025

Kapellmeister, der Tradition, Qualität und musikalische Leidenschaft vereint

Die Stadt Salzburg hat den renommierten Kapellmeister Horst Egger, M.A., für seine besonderen Verdienste um das Salzburger Musikleben mit dem Stadtsiegel in Silber ausgezeichnet. Bürgermeister Bernhard Auinger überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines feierlichen Empfangs in seinen Büroräumlichkeiten im Schloss Mirabell.

Horst Egger, geboren am 15. November 1978 in Lend (Pinzgau), prägte seit mehr als zwei Jahrzehnten das musikalische Leben der Stadt Salzburg – als Pädagoge, Dirigent, Ensembleleiter und leidenschaftlicher Botschafter der traditionellen österreichischen Blasmusik. Seit 2002 steht er der Rainermusik Salzburg als Kapellmeister vor und hat mit dem Orchester zahlreiche Tonträgerproduktionen, Konzertreisen und künstlerische Höhepunkte gestaltet. Mit großem Engagement gelingt es ihm, historische Musiktradition lebendig zu halten und zugleich neue Akzente zu setzen.

Neben seiner Tätigkeit bei der Rainermusik leitet Egger seit vielen Jahren bedeutende Musikkapellen im Bundesland Salzburg – unter anderem die Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen (bis 2015), die Bürgermusikkapelle Zell am See sowie die Orts- und Werksmusikkapelle Lend. Er ist gefragter Seminarleiter, Juror bei Musikbewerben und langjähriger Pädagoge am Musikum Salzburg, wo er seit 2004 unterrichtet.

Bürgermeister Auinger würdigt Eggers Beitrag zur Salzburger Musiklandschaft: „Horst Egger ist eine herausragende Persönlichkeit, die das musikalische Erbe unserer Stadt mit großer Hingabe bewahrt und gleichzeitig weiterentwickelt. Seine künstlerische Kompetenz, sein pädagogisches Wirken und sein unermüdlicher Einsatz für die Blasmusik machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil unserer Kulturstadt. Mit dem Stadtsiegel in Silber würdigen wir einen Menschen, der seit Jahrzehnten Brücken zwischen Tradition, Qualität und Gemeinschaft schlägt.“

Durch seine Arbeit prägte Egger nicht nur das Profil mehrerer Salzburger Klangkörper, sondern wurde auch zu einer zentralen Figur in der Nachwuchsausbildung. Seine Lehr- und Jurytätigkeiten auf Landes- und Bundesebene zeigen seine Rolle als Mentor und Multiplikator im österreichischen Musikleben.

Ein Leben für die Musik

Der studierte Klarinettist und Dirigent sammelte bereits als junger Musiker prägende Erfahrungen bei der Militärmusik Salzburg. Sein musikalischer Weg führte ihn über die Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und später an die Universität Mozarteum Salzburg, wo er mehrere Masterstudien mit Auszeichnung absolvierte. Egger ist zudem Mitglied namhafter Ensembles wie dem „Trio Clarino Alpin“, dem Pinzgauer Klarinettenchor und dem Landesblasorchester Salzburg.

Mit der Verleihung des Stadtsiegels in Silber würdigt die Stadt Salzburg seinen vielseitigen Beitrag zur kulturellen Identität und seinen nachhaltigen Einfluss auf die heimische Musiktradition.

Erika-Weinzierl-Preis 2025: herausragende Abschlussarbeiten in der Geschlechterforschung

25.11.2025

Preis und Stipendium für Geschlechterforschung an der Universität Salzburg

Der Erika-Weinzierl-Preis und das Erika-Weinzierl-Stipendium 2025 wurden gestern, Montag, 24. November, in der Bibliotheksaula der Paris Lodron Universität Salzburg verliehen. Gemeinsam mit dem Land Salzburg und der Universität würdigt die Stadt Salzburg ausgezeichnete Abschlussarbeiten und ein Dissertationsprojekt im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung.

Der Erika-Weinzierl-Preis zeichnet hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus allen Fakultäten aus, die sich mit Geschlechterverhältnissen, Geschlechtergerechtigkeit und der Verbindung von Geschlecht mit weiteren Ungleichheitsstrukturen befassen. Das Erika-Weinzierl-Stipendium unterstützt zusätzlich ein Dissertationsvorhaben in diesem Feld und stärkt so die weitere Arbeit junger Wissenschafter:innen.

Mit Preis, mit 3.000 Euro dotiert, und das Stipendium, mit 2.500 Euro dotiert, unterstreichen Stadt, Land und Universität die Bedeutung von Gleichstellung, Diversität und Chancengleichheit und setzen ein sichtbares Zeichen für die Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft und Gesellschaft.

Klares Zeichen für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Mit dem Erika-Weinzierl-Preis und dem Stipendium setzen wir ein klares Signal für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Geschlechterforschung für unsere Gesellschaft ist – sie eröffnet neue Perspektiven, stärkt Diversität und trägt dazu bei, Salzburg als offenen und zukunftsorientierten Wissenschaftsstandort zu profilieren.“

Sozialstadträtin Andrea Brandner ergänzt: „Mit dem Erika-Weinzierl-Preis und dem Stipendium setzen wir ein klares Zeichen: Forschung zu Gleichstellung, Diversität und Chancengerechtigkeit ist nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern trägt ganz wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in Salzburg bei.“

Im Anschluss an den Festakt lud die Paris Lodron Universität Salzburg zu einem Umtrunk und weiterem Austausch zwischen Preisträger:innen, Angehörigen, Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft ein.

Artists-in-Residence wird 40 – Internationales Austauschprogramm der Stadt Salzburg unterstützt Künstler:innen

24.11.2025

2026 feiert das Artists-in-Residence Programm der Stadt Salzburg 40jähriges Bestehen. Auch im Jubiläumsjahr schreibt die Stadt Salzburg wieder Arbeitsaufenthalte im Ausland  aus. Bildende Künstler:innen, Medienkünstler:innen und Filmschaffende mit engem Bezug zur Stadt können sich ab sofort für Aufenthalte in insgesamt zehn internationalen Destinationen bewerben.

Das AIR-Programm bietet Salzburger Künstler:innen die Möglichkeit, in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu arbeiten, neue künstlerische Impulse zu gewinnen und internationale Netzwerke aufzubauen. Gleichzeitig kommen im Gegenzug Künstler:innen aus den Partnerstädten nach Salzburg und bereichern das Kunstgeschehen vor Ort.

Die Stadt Salzburg unterstützt die Aufenthalte mit Stipendien und Reisekostenzuschüssen in unterschiedlicher Höhe – je nach Destination zwischen 200 und 2.000 Euro. Unterkunft, Ateliers und Arbeitsmöglichkeiten werden in der Regel von den Partnerinstitutionen vor Ort kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Wir schreiben das Artists-in-Residence-Programm bereits zum 40. Mal aus. Das zeigt, wie konsequent wir in die Künstler:innen der Stadt Salzburg investieren. Die internationalen Arbeitsaufenthalte eröffnen neue Perspektiven, vernetzen unsere Künstler:innen weltweit und bringen im Gegenzug wichtige Impulse zurück in die Stadt. So stärken wir nachhaltig die Vielfalt der Salzburger Kulturszene und sichern ihre Zukunftsfähigkeit.“

Auch Kulturabteilungvorständin der Stadt Salzburg, Dagmar Aigner, hebt den Mehrwert hervor: „Das AIR Programm ist eine Erfolgsgeschichte. Gerade die Kunst lebt vom Austausch, von der Möglichkeit, Eindrücke zu gewinnen und Neues Kennenzulernen. Das AIR Programm bietet genau das an. Die Aufenthalte sind für die Stipendiat:innen eine wichtige Erfahrung. Umgekehrt profitiert die Stadt von den Künstler:innen aus den Partnerstädten, die ihre Sichtweisen in die Stadtkultur einbringen.“

Zehn Destinationen für 2026

Für 2026 stehen folgende Orte zur Auswahl, jeweils mit einem Arbeitsaufenthalt von drei bis vier Wochen:

  • Schwandorf, Deutschland – Bildende Kunst
    März 2026 (1 Monat) – Aufenthalt in der Kebbel Villa/Oberpfälzer Künstlerhaus; Atelier- und Wohnmöglichkeit vor Ort. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Dresden, Deutschland – Bildende Kunst / Grafik
    März 2026 (1 Monat) – Unterkunft im Hotel Raskolnikoff, Arbeiten in der Grafik-Werkstatt; speziell für Künstler:innen mit druckgrafischer Erfahrung. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten); Zuschuss zu den Druckkosten durch die Partner:innen vor Ort.
  • Rovinj-Rovigno, Kroatien – Bildende Kunst / Medienkunst / Film
    März 2026 (1 Monat) – Arbeitsmöglichkeit im Stadtmuseum und kleines Apartment in der Altstadt. Die Stadt Salzburg stellt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten) zur Verfügung.
  • Temeswar, Rumänien – Bildende Kunst
    März 2026 (1 Monat) – Aufenthalt an der West University of Timisoara / Faculty of Arts and Design mit Wohnheimzimmer und Atelier am Campus. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Budapest, Ungarn – Bildende Kunst / Medienkunst
    Mai 2026 (1 Monat) – Gastatelier der Budapest Galeria, Stipendium der Partnerinstitution. Die Stadt Salzburg gewährt einen Reisekostenzuschuss von 200 Euro, die Budapest Galeria ein Stipendium von 1.000 Euro.
  • Bosa, Sardinien – Bildende Kunst
    Juni 2026 (3 Wochen) – neu im Programm: Kooperation mit der Associazione „Fondo Valentina Piredda-Sardinia“ ars pro natura. Wohnatelier (ca. 30 m²) in Bosa; nach Möglichkeit öffentliche Präsentation des Projektes. Die Mietkosten von 30 Euro pro Tag (21 Tage, gesamt 630 Euro) werden vor Ort in Rechnung gestellt. Die Stadt Salzburg vergibt ein Reise-, Miet- und Aufenthaltsstipendium in Höhe von 1.600 Euro.
  • Vantaa, Finnland – Bildende Kunst
    August 2026 (1 Monat) – Gastatelier in Vantaa bei Helsinki, Zuschuss zu den Aufenthaltskosten von 500 Euro vor Ort. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 700 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Virginia Center for the Creative Arts, Mt. San Angelo, U.S.A. – Bildende Kunst
    September 2026 (1 Monat) – eigenes Atelier, privates Schlafzimmer mit Bad, Vollverpflegung. Die Stadt Salzburg stellt ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro (inkl. Reisekosten) bereit. Vorausgesetzt werden gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft, sich in die Künstlerkolonie einzubringen.
  • Anderson Center, Red Wing, Minnesota, U.S.A. – Bildende Kunst
    Oktober 2026 (1 Monat) – Unterkunft und Verpflegung im Anderson Center werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro (inkl. Reisekosten). Auch hier sind gute Englischkenntnisse und Offenheit für den Austausch vor Ort erforderlich.
  • Katrinebergs folkhögskola – Region Halland, Schweden – Film / Medienkunst
    Oktober 2026 (1 Monat) – Aufenthalt für eine:n Filmemacher:in oder Medienkünstler:in mit Schwerpunkt Film. Unterkunft und Verpflegung an der Folkhögskola, Zugang zu Filmstudios und Filmequipment. Die Stadt Salzburg vergibt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten).

Bewerbungen sind bis Freitag, 19. Dezember, möglich. Die detaillierten Ausschreibungsunterlagen, die genaue Einreichfrist sowie das Bewerbungsformular stehen auf dem Kulturportal der Stadt Salzburg zur Verfügung.