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Landesumweltanwaltschaft: Nicht abschaffen, aber mit neuer, realitätsnaher Ausrichtung

11.01.2023

Auinger: „LUA darf nicht jedes Bewegungsangebot verhindern.“

Auch Bürgermeister-Stv. Bernhard Auinger schaltet sich in die aktuelle Diskussion um die Landesumweltanwaltschaft ein. Die Forderung nach einer Abschaffung der Landesumweltanwaltschaft, nur weil man mit einer Person unzufrieden ist, geht Auinger aber definitiv zu weit: „Man stellt schließlich auch kein politisches Amt in Frage, nur weil man mit dem Politiker unzufrieden ist“. „Die Landesumweltanwaltschaft hat definitiv ihre Berechtigung, gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels. Allerdings hat die aktuelle Besetzung sicherlich eine falsche Gewichtung der Prioritäten“, so Auinger weiter. Als Beispiel führt Auinger die BMX-Strecken in der Josefiau und Itzling an. „In beiden Fällen kann ich die ablehnende Haltung der Landesumweltanwaltschaft nicht verstehen. Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht für Eltern und Kinder, die diese Strecken seit Jahrzehnten nutzen. Mittlerweile kann man in Salzburg kein Bewegungsangebot für die Menschen schaffen, das von der Landesumweltanwaltschaft unterstützt wird. Die Natur ist enorm wichtig, die Menschen allerdings auch. Hier müsste die LUA für einen Interessensausgleich sorgen“, betont Auinger. „Wenn beim Flughafen 24 Stunden Festbeleuchtung erlaubt ist, beim benachbarten Fußballverein das Flutlicht für ein Kindertraining aber nicht eingeschaltet werden darf, steht bei mir system error“, schließt Auinger.

Appell an LH Stv.in Martina Berthold: Grüne Blockadehaltung zur Europarkerweiterung endlich beenden

09.01.2023

Auinger: „Im Kampf gegen Online-Riesen braucht es ein Miteinander von Altstadt und Europark.“

Nach der grünen Personalrochade in der Salzburger Landesregierung von Heinrich Schellhorn zu Martina Berthold sieht Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger doch noch eine Chance auf eine Europark-Erweiterung: „Die Zusammenarbeit mit Martina Berthold in der Stadt Salzburg war stets konstruktiv. Ich hoffe, dass sie in ihrer neuen Rolle als Landeshauptmann-Stellvertreterin, der Chance, 300 zusätzliche Arbeitsplätze zu ermöglichen mehr Bedeutung schenkt als ihr Vorgänger. Dessen scheinbar ideologisch motivierte Verhinderung der Erweiterung ist bis heute völlig unverständlich und schadet dem Salzburger Arbeitsmarkt als auch dem stationären Handel gleichermaßen. Alle anderen Landtagsfraktionen stimmten im Jänner 2022 für die Erweiterung.

Online Handel ist Gefahr für Altstadt als auch Europark

Das Ziel muss sein, den Salzburger Einzelhandel und damit die Salzburger Wirtschaft zu stärken, denn deren größte Gefahr ist der stark zunehmende Online Handel.“ Für Auinger steht fest, dass es gemeinsame Anstrengungen von Altstadt als auch Europark braucht, um hier entgegenzusteuern: „Die Altstadt und die Ortskerne zu stärken, als auch den Europark zu erweitern ist definitiv kein Widerspruch. Wandern weiter große Umsätze zum Online-Handel, hat das auch negative Folgen für die Beschäftigung im heimischen Einzelhandel. Damit ist sicher niemandem geholfen. Europark und Altstadt Kaufleute sitzen im selben Boot. “

Europark ist wichtiges Taxhamer Stadtteilzentrum

Für Auinger erfüllt der Europark zudem zentrale Funktionen für die Salzburger:innen und ist mit Post, Polizei und Apotheke ein wichtiges Stadtteilzentrum und Nahversorger. „Eine Weiterentwicklung des Gebiets wäre der nächste logische Schritt, daher appelliere ich an Martina Berthold die Grüne Blockadehaltung zu beenden. Damit würde sie dem heimischen Arbeitsmarkt und auch dem Einzelhandel einen großen Gefallen erweisen,“ so Auinger abschließend.

Abfallservice 2023: nachhaltig, innovativ und unverzichtbar

05.01.2023

Vereinfachung der Mülltrennung – neue Online-Services als Ratgeber
Die Salzburger:innen sind höchst zufrieden mit den Leistungen des städtischen Abfallservice. Die durchschnittliche Schulnote 1,38 beim „Stadtindex“ beweist das seit vielen Jahren eindrucksvoll. „Im Jahr 2023 gibt es durch das städtische Abfallservice ein Bündel an Innovationen, die das Ziel haben, die Trenn-Quote unter der Bevölkerung weiter anzuheben, weniger Müll zu produzieren und so gemeinsam mehr Nachhaltigkeit für Salzburg zu erreichen“, so Vizebürgermeister Bernhard Auinger, „Abfalltrennen ist ein Zukunftsthema und daher ist es mir wichtig, dass wir es den Menschen so einfach wie möglich machen, damit jede und jeder einzelne einen wichtigen Beitrag zu mehr Umweltschutz und Müllvermeidung leisten kann.“

Ein Blick in „Mülltonnen“ zeigt: Beim Trennverhalten gibt es Luft nach oben
Eine Studie des Landes zeigt, dass die durchschnittliche Mülltonne einer/s Salzburgerin/s aus knapp 16% Lebensmitteln, 14% Bioabfall, 8% Papier und Karton, 13% Plastik, 12% Glas, Textil und Metall, 1% Elektrogeräte und Batterien und aus 35% Restmüll besteht. Jährlich werden über 37.000 Tonnen Restabfall im Stadtgebiet gesammelt und entsorgt. Rund 50 % des Restmülls besteht aus wiederverwertbaren Stoffen. Bioabfall, Glas, Papier und Kunststoff landen zu häufig in der falschen Tonne. Das ist mit rund 20.000 Tonnen im Jahr ein Viertel des Gesamtmüllaufkommens, das sich besser trennen lässt. Die Expert:innen vom Abfallservice rechnen vor, dass eine bessere Restmüll-Trennung den Kund:innen Ersparnisse von bis zu 20% bei den Abfallgebühren bringen kann.

Sammeln und Trennen wird einfacher
Mit 2023 wird das Sammeln von Kunststoff- und Metallverpackungen vereinheitlicht. Um die gemeinsamen Ziele der EU zu erreichen, wurde die Sammlung mit dem Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne nun vereinheitlicht und dadurch für die Bürgerinnen und Bürger noch einfacher.

Mehr Infos und Details findet ihr hier