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Salzburg war „wyld“! Großer Erfolg für das neue Jugendkulturfestival „5020“

13.09.2022
Elis Noa Heckentheater 1 c George Waid scaled

Das Jugendkulturfestival 5020 feierte im Juli in der Stadt Salzburg Premiere. 5020 ist ein Festival für die Jugend in Salzburg – im öffentlichen Raum, an öffentlichen Plätzen, dezentralisiert und mit niederschwelligem Zugang. Mit rund 42.000 Besucher:innen, die an fünf langen Wochenenden im Juli 2022 das Festival an verschiedensten Orten der Stadt erlebten, ziehen die Organisatoren eine sehr positive Bilanz. „5020 ist ein voller Erfolg! 42.000 glückliche Besucher:innen aus dem In- und Ausland bestätigen, dass das Konzept mit seinen ca. 50 Veranstaltungen unterschiedlicher Genres in ungefähr 20 teils bisher unbespielten Locations der Stadt Salzburg eine spannende Errungenschaft für die junge Generation Salzburgs ist“, freut sich Markus Rauchmann vom Veranstaltungsteam.

Förderung des kulturellen Jugendangebots notwendig

Hinter dem 5020 Festival steht der Verein „Fifty-Twenty zur Förderung der Salzburger Jugendkultur“. Ziel der Veranstaltung ist es, ein niederschwelliges und inklusives Festival zu schaffen, welches vor allem junge Menschen in Salzburg ansprechen soll. Der Wunsch nach mehr kulturellen Angeboten seitens der Salzburger Jugend wird seit Jahren immer größer und spürbarer. Nach zwei Jahren Corona Pandemie, die für große Einschränkungen der Kultur- und Veranstaltungsszene sorgte, wurde an Ideen für ein kulturelles Jugendangebot gearbeitet. Verschiedene Initiativen der Stadt Salzburg wurden von Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger gehört und zu einem gemeinsamen Workshop eingeladen. Daraus hat sich zum Jahresanfang 2022 der Verein 5020 entwickelt. „Es ist gelungen ein vielfältiges Programm an unterschiedlichsten Orten in Kooperation mit verschiedensten Kultureinrichtungen auf die Beine zu stellen. Ganz im Sinne der neuen Kulturstrategie 2024. Es war ein wichtiger Schritt, um mehr Bewusstsein für einen Diskurs über das Jugendkulturangebot zu schaffen und in Folge  etablierte Kultureinrichtungen für die Jugend zu öffnen. Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch der Jugendlichen für das 5020 Festival. Ich hoffe, dass das Jugendkulturfestival in Zukunft ein Fixpunkt im Salzburger Kulturkalender sein wird“, sagt der ressortzuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger.

Zahlreiche Programm Highlights

DJ-Sessions, Poetry Slams, Vernissagen, Tanz und Graffiti Showcases und vieles mehr – das 5020 Festival hatte an den fünf Wochenenden ein buntes Programm zu bieten. Für Kunstliebhaber:innen war die Vernissage des jungen Kultmalers Leon Löwentraut ein echtes Highlight. Über die zwei Wochen hinweg besuchten 5.200 Kunstinteressierte das modern adaptierte Barockmuseum im Mirabellgarten. Mit einer durchtanzten Nacht eröffnete die junge Clubkulturszene das Festival im Shakespeare. Die DJ´s Richard Dorfmeister oder Freakadelle heizten die Stimmung im Jazzit ein und sorgten für volle Häuser. Nach langjähriger Pause schaffte die Re:Unite Parade wieder ein friedliches Zusammengehörigkeitsgefühl von Jung und Alt und Menschen unterschiedlicher Herkunft. 13 Trucks zogen durch die Stadt und die Menschen feierten gemeinsam. Neben interessanten Poetry-Slams und Lesungen fanden endlich wieder Live-Konzerte von Shantel, Nada Surf, Mynth und Titus Probst in den Salzburger Konzertsälen statt. Am vierten Wochenende begeisterten die FM4-Acts Eli Preiss & Cid Rim die Mengen im Jazzit.

Eine Besucherin schwärmt über das moderne Angebot: „Wir sind so begeistert, dass nach zwei Jahren Pandemie einen ganzen Monat lang richtige Freiheit geboten wird: super Clubs, regionale und internationale Acts, ein Gefühl als wär´s ein bisschen Berlin oder Paris, Salzburg wird wirklich ein internationaler Hot Spot für die junge Szene!“

Das große Finale fand am 30. Juli im Innenhof des Schloss Mirabell mit dem international berühmten Produzenten-Duo Klangkarussell statt. Bis um 3.00 Uhr in der Früh tanzten und feierten die Besucher:innen bei der ausverkauften Abschluss-Party. Alles in allem gab es kaum organisatorische Probleme, auch während des Festivals lief alles nach Plan. Die Veranstalter sprechen von einer sehr guten Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Behörden, Wirtschaft, Kultur und dem Verein 5020.

Festival für 2023 in Planung

5020 soll 2023 wieder kommen – eine 2. Auflage des Festivals ist in Planung. „5020 ist wyld, jung und genau das, was Salzburg braucht. Und wir planen schon fürs nächste Jahr: neue Spielorte wie die Felsenreitschule, die Eisarena im Volksgarten und eben das Schloss Mirabell eröffnen neue Perspektiven für 5020-Headliner im Jahr 2023“, so Marcus Rieder, welcher als Marketingexperte und Künstler Teil des Vereins 5020 ist.

Bewegte Stadt: Beachen im Sportzentrum Nord

08.09.2022
beachen

Bevor der Herbst Einzug hält, wird es noch einmal sommerlich im Sportzentrum Nord. Ab Mittwoch, dem 14.9.2022, finden wöchentlich Beachvolleyball-Trainings statt – und das unter Anleitung eines Profis. Gestartet wird jeweils um 15.30 Uhr bei der Beachvolleyballanlage im Sportzentrum Nord (Josef-Brandstätter-Straße 9).

Es sind wie immer keine Vorkenntnisse nötig. Die Kurse finden bei jeder Witterung statt und sind kostenlos. Das bewährte Motto lautet auch bei diesen sechs Workshops: Einfach hinkommen und mitmachen.

Termine, mittwochs:

  • 14., 21., und 28.9.
  • 5., 12., und 19.10.

„Bewegte Stadt“
Mit dem Projekt „Bewegte Stadt“ wird die Stadt Salzburg zu einem riesigen Fitnesspark – oder anders gesagt – zu einem großen Spiel-, Sport- und Bewegungsplatz. Konkretes Ziel ist, die attraktiven Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu erweitern und neue zu schaffen, beziehungsweise besser sichtbar zu machen.

Mit Nali & Nora die Schullaufbahn starten

08.09.2022
Gruppenbild mit Abenteuerbuechern scaled

Auinger: „Buch ist bleibende Erinnerung – Leseförderung kann nicht früh genug beginnen!“

Es ist schon fast so etwas wie eine kleine Tradition: Seit 2020 bekommen Erstklassler:innen – auch Kinder in nicht-städtischen Volksschulen – von der Stadt Salzburg am ersten Schultag ein Kinderbuch geschenkt. Am Mo, 12. September 2022, starten rund 1.800 Mädchen und Buben in der Stadt Salzburg ihre Schullaufbahn und dürfen sich über einen Band der Reihe „Stadt-Abenteuer mit Nali & Nora“ freuen. Der dritte Teil mit dem Untertitel „Zeitreise in Salzburg“ wurde am Mittwoch, 7. September 2022, in der Salzburger Stadt:Bibliothek in Anwesenheit von Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger, ressortzuständig für Schulen und Kinderbetreuung, präsentiert. Die vielen kleinen Besucher*innen konnten dabei auch erstmals Ausschnitte in Form einer Lesung der Autorin Lisa-Viktoria Niederberger aus dem neuen Buch genießen.

Die Idee dahinter ist es, Kindern ein Geschenk zum Schulanfang zu machen, an das sie sich noch lange erinnern. Gleichzeitig soll die Geschichte Lust aufs Lesenlernen machen. Die Bücher sind so gestaltet, dass die Mädchen und Buben Dinge aus ihrem Alltag wiedererkennen und gleichzeitig Neues über die Stadt Salzburg abseits touristischer Attraktionen erfahren. „Der Schulbeginn ist für viele Kinder ebenfalls ein Start in ein großes Abenteuer. Das Buch soll ein Andenken an den ersten Schultag sein, den Kindern Freude bereiten und einen Beitrag zur Leseförderung leisten. Denn wir wissen: Diese kann nicht früh genug beginnen“, hält Auinger dazu fest und ergänzt: „Die Abenteuer von Nali und Nora sind bei den Kindern sehr beliebt und eine wahre Erfolgsgeschichte. Vielen Dank an alle Beteiligten für dieses wichtige Projekt.“

Abenteuer im Haus der Stadtgeschichte

Im dritten Band beschäftigen sich die Protagonist*innen – der Axolotl Nali und das Mädchen Nora – damit, wie es in Salzburg vor über hundert Jahren ausgesehen hat. Sie bezweifeln, dass es einmal eine Straßenbahn durch die Getreidegasse gab und wollen es deshalb genau wissen. Für ihre Recherche machen sie sich auf ins Haus der Stadtgeschichte. Dort erfahren sie einen spannenden Tag lang mehr über die Arbeit in einem Archiv, lernen das Projekt „Frauenspuren“ kennen, schauen sich alte Fotos an, helfen bei der Restaurierung eines Buchs und erleben eine kleine Zeitreise.

Auch den dritten Band haben die Autorin Lisa-Viktoria Niederberger und Illustratorin Sandra Brandstätter gestaltet. Die Koordination des Buchprojekts hat erneut Josef Kirchner von der Plattform Mosaik übernommen.