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Stadt Salzburg stärkt Gewaltschutz – neue Info-Plakate in öffentlichen Toiletten und Amtsgebäuden

01.12.2025
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Die Stadt Salzburg setzt einen weiteren, sichtbaren Schritt für mehr Gewaltschutz und niederschwellige Unterstützung im Alltag. Ab sofort hängen in 20 ausgewählten öffentlichen Toiletten sowie ausgewählten Amtsgebäuden neue Informationsplakate aus, die Menschen in belastenden oder gefährlichen Situationen rasch und anonym Hilfe ermöglichen.

Die Plakate tragen die Frage „Vermuten Sie Übergriffe oder Gewalt? Bei sich oder bei anderen?“ gut sichtbar voran und listen zentrale Anlaufstellen auf – von Frauenhelpline und Gewaltschutzzentrum bis hin zu Frauenhaus, Frauennotruf und der kids-line. Ein QR-Code führt direkt zu den gesammelten Hilfsangeboten der Stadt.

Stadtregierung und Magistratsdirektor stehen geschlossen gegen Gewalt

„Gewalt hat in unserer Stadt keinen Platz. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, Betroffene zu schützen, zu informieren und zu stärken, ist ein wichtiger Schritt. Mit den neuen Plakaten schaffen wir Zugänge zu Hilfe, die leicht erreichbar und gut sichtbar sind. Unser gemeinsames Ziel bleibt klar: eine sichere, respektvolle und gewaltfreie Stadt für alle Bewohner:innen.“

Implus zum Plakat aus der Bevölkerung

Die Idee zur Platzierung der Plakate in öffentlichen Toiletten kam von Michaela Erkl-Zoffmann, die sich aktiv bei StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt einbringt. Sie machte darauf aufmerksam, wie wichtig diskrete Orte für Erstinformationen sind – besonders für Menschen, die Gewalt erleben und sich keine Unterstützung holen können, wenn andere anwesend sind.

Gewalt an Frauen bleibt ein gesellschaftliches Problem

Die Zahlen der vergangenen Jahre zeigen deutlich, wie groß die Herausforderung weiterhin ist: In Österreich kommt es in regelmäßigen Abständen zu tödlicher Gewalt gegen Frauen. Durchschnittlich verliert alle drei Wochen eine Frau ihr Leben – meist durch einen Mann, zu dem eine Beziehung besteht. Auch im laufenden Jahr sind die Fälle schwerer, mitunter tödlicher Gewalt mit 17 Tötungsdelikten alarmierend hoch. Gewalt an Frauen zählt nach wie vor zu den häufigsten und schwersten Verletzungen grundlegender Menschenrechte.

Gerade deshalb verfolgt die Stadt Salzburg das Ziel, Hilfeangebote sichtbarer zu machen, Betroffene zu stärken und Informationen dort zugänglich zu machen, wo Menschen sie im Alltag benötigen – niedrigschwellig, anonym und jederzeit erreichbar.

Initiativen für ein gewaltfreies Miteinander in der Stadt Salzburg

Zur Stärkung eines respektvollen und gewaltfreien Miteinanders arbeitet die Stadt Salzburg kontinuierlich mit verschiedenen Initiativen und Formaten: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt setzt direkt in den Stadtteilen an und motiviert Nachbar:innen, aufmerksam hinzuschauen und aktiv zu unterstützen. Die jährlichen 16 Tage gegen Gewalt aktuell machen durch Veranstaltungen, Aktionen und Bildungsangebote auf das Thema aufmerksam und bieten Betroffenen sowie Interessierten Orientierung und Austausch. Mit dem Gewaltbarometer im öffentlichen Raum wird zudem sichtbar gemacht, wo Gewalt beginnt und wie wichtig ein gemeinsames Hinschauen ist – als Zeichen gegen schweigende Toleranz und für ein solidarisches Zusammenleben.

Salzburgs erste Schüler:innenkonferenz zu Cyberbedrohungen

01.12.2025
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260 Jugendliche diskutierten digitale Risiken und fordern mehr Aufklärung. Die Stadt Salzburg zeigte sich als Gastgeberin, IT-Sicherheitsprofi und attraktive Arbeitgeberin für junge Talente

Am Donnerstag, 27. November 2025 fand in der TriBühne Lehen Salzburgs erste Schüler:innenkonferenz zu Cyberbedrohungen statt – entwickelt und initiiert vom Fachbereich Geoinformatik der Universität Salzburg, gemeinsam mit der Stadt Salzburg, der Wissensstadt Salzburg sowie PeP – Pongau entwickelt Potenziale. Rund 260 Jugendliche aus dem ganzen Bundesland nahmen teil, um sich vertieft mit Risiken und Dynamiken der digitalen Welt auseinanderzusetzen.

Vielfältiges Programm und starke Partner:innen

Eröffnet wurde die Konferenz durch Bürgermeister Bernhard Auinger sowie Verena Fuchsberger-Staufer, Vizedekanin der DAS-Fakultät der Universität Salzburg.
Im Mittelpunkt standen Fachvorträge und Workshops zu:

  • Cybergewalt
  • digitale Resilienz
  • Cybersecurity
  • Cyberkriminalität
  • strategische Prävention & digitaler Selbstschutz

Parallel boten mehrere Institutionen Infostände für Austausch und individuelle Beratung an.

„Digitale Sicherheit ist längst eine grundlegende Zukunftsfrage unserer Stadt. Dass sich so viele junge Menschen aktiv mit Cybergefahren, Resilienz und Gewaltprävention beschäftigen, ist ein starkes Zeichen“, sagte Bürgermeister Bernhard Auinger bei der Eröffnung und weiter „Als Stadt wollen wir Kinder und Jugendliche nicht nur schützen, sondern ihnen auch das Rüstzeug geben, selbstbewusst und informiert durch die digitale Welt zu gehen.“

Getragen wurde die Veranstaltung von einem breiten Netzwerk aus Justiz, Psychologie, Bildungsinstitutionen, Sicherheitsbehörden, Expert:innen der Stadtverwaltung sowie Vertreter:innen der Wirtschaft. Fachleute des Landesgerichts und der Staatsanwaltschaft Salzburg, des Gewaltschutzzentrums, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, des Landeskriminalamts, der Universität Salzburg sowie der städtischen IT gaben Einblicke in reale Fälle und konkrete Schutzmaßnahmen. Die Rückmeldungen der Schüler:innen zeigen klar: Sie wünschen sich noch mehr Aufklärung und niedrigschwellige Angebote im Bereich digitaler Sicherheit. Aufgrund des großen Interesses gibt es bereits Überlegungen, das Format 2026 erneut durchzuführen.

Stadt:Salzburg mehrfach präsent

Die Stadt Salzburg war bei der Konferenz gleich in mehreren Rollen vertreten: Die Stadt Salzburg unterstützte das Projekt über die Wissensstadt Salzburg sowie durch Expert:innen aus der städtischen Informations- und Kommunikationstechnologie, die im Panel „Cybersecurity aus der Praxis“ Einblicke in ihren Arbeitsalltag und aktuelle Sicherheitsherausforderungen gaben.

Im Panel-Block zu „Cybersecurity“ gaben die Profis der städtischen IT einen praktischen Einblick in den Arbeitsalltag im Bereich Informations- & Kommunikationstechnologie. Mag. Roman Breitfuss, Informations- & Kommunikationstechnologie Stadt Salzburg dazu: „Cybersecurity betrifft längst nicht mehr nur IT-Profis – sie betrifft uns alle. Unsere Aufgabe ist es, Jugendliche frühzeitig zu sensibilisieren und ihnen verständlich zu zeigen, wie digitale Sicherheit funktioniert. Solche Formate machen sichtbar, wie wichtig Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wissenschaft und Sicherheitsinstitutionen ist, um jungen Menschen echte Kompetenzen für ihren Alltag zu geben.“

Klare Botschaft der Jugendlichen

Die Rückmeldungen der teilnehmenden Klassen zeigen:

  • großer Wunsch nach mehr Bildungsangeboten zu digitaler Sicherheit
  • hohe Akzeptanz für Praxisbeispiele und offene Diskussionen
  • besonders beliebt: gemeinsame Plenumsrunde mit Expert:innen

Aufgrund des starken Interesses überlegen die Veranstalter:innen, das Format 2026 erneut durchzuführen. Die Konferenz war eine Initiative der Universität Salzburg (Fachbereich Geoinformatik) mit Stadt Salzburg, Wissensstadt Salzburg“ und „PeP – Pongau entwickelt Potenziale“

 

Adventkranz der Diakonie bringt vorweihnachtliche Stimmung ins Schloss Mirabell

01.12.2025
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Kinder überreichen Bürgermeister Adventkranz fürs Amtszimmer

Auch 2025 wird eine liebgewonnene Tradition fortgesetzt: Kinder der Montessori Mittelschule des Evangelischen Diakonievereines Salzburg überreichen im Schloss Mirabell einen Adventkranz für das Amtszimmer von Bürgermeister Bernhard Auinger. Der liebevoll gestaltete Kranz bringt vorweihnachtliche Stimmung und Wärme ins Rathaus.

Bürgermeister Bernhard Auinger bedankt sich bei den Kindern und der Diakonie für diese Geste:
„Es ist mir eine große Freude und Ehre, auch in diesem Jahr einen wunderschönen Adventkranz von den Kindern der Montessori Mittelschule des Evangelischen Diakonievereines Salzburg entgegenzunehmen. Diese Geste ist ein wunderbares Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und einem friedlichen Miteinander, gerade in der besinnlichen Adventszeit.“

Der Adventkranz geht auf den evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern zurück. Aus einem Kranz mit ursprünglich 23 Kerzen Kerzen wurde der heute bekannte Adventkranz mit vier Kerzen für die Adventsonntage – als Symbol für Hoffnung, Licht und die Vorbereitung auf Weihnachten.