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Kulturfondspreise 2022 im Zeichen der nächsten Generation

28.04.2022
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Hauptpreise und Förderpreis mit Fokus Jugendkultur und Jugendforschung

edes Jahr schreibt der Kulturfonds der Stadt Salzburg Preise für außergewöhnliches Engagement und besondere Leistungen auf den Gebieten von Kunst & Kultur, Wissenschaft & Forschung aus. Aus gutem Grund liegt der Schwerpunkt für die Vergabe der Internationalen Hauptpreise sowie eines Förderpreises für beide Bereiche heuer bei den Themen die Jugendkultur & Jugendkunst bzw. Jugendforschung. Anträge und Nominierungen sind bis Donnerstag, 19. Mai 2022 möglich.

Aktueller Schwerpunkt: Von, für und mit der Next Generation

Auf dem Gebiet der Kunst & Kultur steht künstlerische bzw. kulturelle Arbeit im Fokus, die für die Jugend, mit der Jugend oder von der Jugend selbst geschaffen wurde und Strahlkraft im Sinne eines jungen, zeitgenössischen Salzburg entwickelt haben. Im Bereich Wissenschaft und Forschung zielt die Ausschreibung auf wissenschaftliche Arbeit ab, die sich mit den speziellen Bedingungen der jugendlichen Lebensphase bzw. den Faktoren für eine gelungene Entwicklung oder mit dem Einfluss der jungen Generation auf die Gesellschaft als Ganzes befassen. Beide Preise sind mit je 12.000 Euro dotiert.

Darüber hinaus wird heuer ein Kultur- oder Wissenschaftsförderpreis (Dotierung 6.000 Euro) für Projekte mit Kindern und Jugendlichen bzw. für Kinder und Jugendliche vergeben.

Salzburgpreis samt Patenschaft, Förderpreise für Kunst und Wissenschaft

Die traditionellen Förderpreise für Kunst & Kultur sowie Wissenschaft & Forschung sind nicht an die Schwerpunktthemen gebunden. Mit einer Dotierung von jeweils 6.000 Euro sollen weiterhin vielversprechende Projekte, Initiativen und Personen auf ihrem weiteren Weg unterstützt werden.

Unter dem Titel Salzburgpreis wird wieder ein Würdigungspreis an eine Persönlichkeit vergeben, die durch ihr Wirken Bereiche aus Kunst & Kultur bzw. Wissenschaft & Forschung der Stadt Salzburg maßgeblich geprägt hat. Seit 2020 ist diese Auszeichnung mit 10.000 Euro und weiteren 4.000 Euro für die Vergabe eine Patenschaft dotiert.

Einreichung bis 19. Mai 2022

Die Einreichfrist für Vorschläge und Anträge endet mit dem 19. Mai, die Vergabe durch das Kuratorium des Kulturfonds wird im Sommer erfolgen. Die offizielle Preisübergabe ist für den Herbst 2022 geplant.

Hier geht’s zur Ausschreibung 

Stadt Salzburg setzt auf kindgerechte, nachhaltige Mittagsverpflegung in ihren Pflichtschulen

19.04.2022
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Auinger: „Kinder bekommen bei uns mehr als dreimal so viel Bio wie in durchschnittlichem österreichischen Haushalt“

Die Stadt Salzburg kooperiert seit 2007 erfolgreich mit der Firma Gourmet, einem österreichischen Vorreiter bei Nachhaltigkeit und Bio in der Schulverpflegung. Bildungs-Ressortchef und Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger zeigt sich mit dem Schulessen sehr zufrieden: „Die Speisen für die Salzburger Pflichtschulen sind kindgerecht zubereitet. Die Hälfte des Angebots ist vegetarisch, drei Viertel der Zutaten kommen aus Österreich, davon rund 37 Prozent in zertifizierter Bio-Qualität. Das kann sich absolut sehen lassen.“ Ein großes Team von Ernährungswissenschaftler:innen erstellt die ausgewogenen und vielfältigen Speisepläne. Diese Qualität konnte auch in den letzten zwei Jahren der Corona-Pandemie gewährleistet werden.

Regional – saisonal – biologisch

„Es ist mir enorm wichtig, Schüler:innen der Stadt Salzburg ein hochwertiges Essen zu bieten. Im Sinne der Nachhaltigkeit zählt hier ein großes Angebot saisonaler und vegetarischer Speisen mit vorwiegend österreichischen Zutaten, so oft wie möglich in zertifizierter Bio-Qualität. So wird der CO2-Fußabdruck klein gehalten. Das ist für mich Klimaschutz mit Hausverstand, diesen Weg werden wir auch langfristig weitergehen“, so Auinger. In der Stadt Salzburg werden täglich rund 1.300 Kinder an derzeit 23 Schulstandorten mit kindgerechtem Essen versorgt. Darüber hinaus gibt es in allen städtischen Volksschulen AMA-zertifiziertes Schulobst.

Bewusstsein schaffen bei hoher Versorgungssicherheit

Auinger betont die wichtige Bewusstseinsbildung für gesundes, nachhaltiges Essen, die ebenfalls umgesetzt wird. „Ich finde es sehr wichtig, dass wir mit den Eltern über das Thema Schulessen im Austausch sind. Ihnen bieten wir deshalb Elternabende, die über das gesunde Essen informieren. Ähnlich wie beim Mülltrennen sensibilisieren wir Erwachsene über die Kinder, um ein Bewusstsein für gesundes, nachhaltiges und regionales Essen zu schaffen.“

Professionelle und sichere Partnerschaft

„Als verantwortungsvolles Unternehmen ist uns Nachhaltigkeit besonders wichtig. Deshalb setzen wir beim Kochen auf natürliche, österreichische Lebensmittel, so oft wie möglich in Bio-Qualität. Vor 25 Jahren wurden wir erstmals Bio-zertifiziert, als Pionier in der Branche. Mit unseren heimischen Lieferanten und unseren Kunden haben wir das Thema weiterentwickelt und den Bio-Anteil stetig gesteigert. Dabei ist uns wichtig, dass unsere nachhaltigen Menüs für alle leistbar bleiben“, betont Herbert Fuchs, Gourmet-Geschäftsführer.

Wege aus dem Personalmangel in der Elementarpädagogik

14.04.2022
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Auinger: „Höchste Zeit für einen überparteilichen Schulterschluss von Bund, Land und Gemeinden“

Die Situation in den Kindergärten und Kleinkindgruppen ist österreichweit dramatisch. Für öffentliche und private Träger von Kinderbildungs- und –betreuungseinrichtungen ist es zunehmend schwierig geworden, ausreichend und qualifiziertes Personal zu finden. Ein Problem, auf das der für Kinderbildung- und -betreuung zuständige Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger in der Vergangenheit bereits mehrfach aufmerksam gemacht hat. Bei einem Pressegespräch am Mi, 13. April 22 unterstrich er: „Die Lage spitzt sich weiter zu. Ähnlich dem Pflegenotstand zeichnet sich auch in der Kinderbildung und-betreuung eine drastische Entwicklung ab. Es ist daher höchste Zeit für einen überparteilichen Schulterschluss zwischen Bund, Land und Gemeinden. Dieser Thematik muss die Priorität zukommen, die sie verdient. Im Sinne einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist flexible Kinderbetreuung eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Dafür braucht es aber eine massive Ausbildungsoffensive und ausreichend finanzielle Mittel.“ Auf dieses höchst aktuelle Problem weisen neben Bernhard Auinger auch Personalvertreter Walter Fuchsbauer und die Leiterin des Kindergartenreferats der Stadt Salzburg, Monika Baumann, hin.

Alle Details zu den Maßnahmen findet ihr hier