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Städtisches Abfallservice für „klimaaktiv-​ mobil“ Engagement ausgezeichnet

24.08.2021

Bgm.-Stv. Auinger: Stolz auf unseren klimafreundlichen Weg

Das städtische Abfallservice setzt seit Jahren auf klimafreundliche Technik. Jetzt zeichnete das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) das Abfallservice als „klimaaktiv mobil“- Partner für Kompetenz im Klimaschutz aus. Für Ressortchef Bernhard Auinger ein wichtiges Zeichen. „Gerade in Zeiten der Klimakrise muss die öffentliche Verwaltung in Sachen Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangehen. Ich bin sehr stolz auf das Team des Abfallservice, das den eingeschlagenen klimafreundlichen Weg in sämtlichen Bereichen kontinuierlich umsetzt.“

Ausgezeichnet wurde der Ankauf eines Hybrid-Sammelfahrzeuges, das seit 2019 die Fahrzeug-Flotte des Abfallservice verstärkt. Das Pressmüll-Fahrzeug der Abgasklasse EURO 6 verfügt über 360 PS und wird durch einen LKW Motor angetrieben, der Nebenantrieb inklusive Schüttung erfolgt über ein elektrisches Antriebssystem. Die Akkus werden mit Nachtstrom aufgeladen. Die Entleerung ist deutlich leiser und der Kraftstoffverbrauch ist rund 25 Prozent geringer. Das Einsparungspotenzial bei den Emissionen beträgt bis zu 16,5 Tonnen CO² im Jahr. Zurzeit sind drei Hybrid-Sammelfahrzeuge für das Abfallservice im Einsatz.
Die Übergabe der Urkunde erfolgte kürzlich in Wien durch Klimaschutzministerin Leonore Gewessler gemeinsam mit Gemeindebundpräsident Alfred Riedl.

Projekt Heimspiel: Spielen erwünscht!

18.08.2021

Ab 24. August: Spielraum erobern und Fußball spielen / 20 Heimspiele in fünf Siedlungen

Nicht erst seit der Corona-Zeit sind spielende und lachende Kinder in den städtischen Siedlungen und Wohngebieten weniger geworden. Denn obwohl das „Recht auf Spielen“ in der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 31) verankert ist, reagiert das nachbarschaftliche Umfeld auf kindlichen Spiellärm zu oft mit Ärger und Verboten. Hier setzt das Projekt „Heimspiel“ an. Unter Anleitung von Pädagog*innen des SOS-Kinderdorfs sollen Kinder von vier bis zehn Jahren gezielt für Sport und Bewegung begeistert werden. Einfach, unkompliziert, vor Ort. In der Stadt Salzburg startet die Aktion am 24. August. In fünf Wohnsiedlungen finden im Zweiwochen-Rhythmus „Heimspiele“ statt.

Eine „Bankerlfußballarena“ in Siedlungen
Und welcher Sport würde sich besser dafür eignen, Gemeinschaftssinn und Eigeninitiative zu stärken als Fußball? Das „Stadion“ ist blitzschnell aufgebaut: Sechs Bankerl, zwei Tore, mehr braucht es nicht um das eigene Viertel spieltauglich zu machen. Angeliefert wird das „Equipment“ durch das Heimspiel-Team. So werden in kurzer Zeit Spiele, Trainings oder sogar Turniere für Mädchen und Buben möglich.

„Vom Projekt ‚Heimspiel‘ habe ich zum ersten Mal auf einer Konferenz letztes Jahr in Graz erfahren und wollte dieses unbedingt auch nach Salzburg holen. Den Kindern in den Siedlungen Raum für Bewegung und Sport zurückzugeben ist dabei ein ganz wesentlicher Punkt. Zudem sprechen wir mit der Altersgruppe von vier bis zehn Jahren vor allem die Kinder an, die noch nicht in Vereinen Sport betreiben – ganz im Sinne des Projektes die ‚Bewegte Stadt‘“, ist Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger vom Projekt überzeugt.

Mehr als ein Sportprojekt
Und Auinger weiter: „Die Erfahrungen aus Graz zeigen uns, dass mit dem Projekt der Zugang zum Sport speziell für Mädchen erleichtert wird. Das ‚Heimspiel‘ gibt den Kindern auch durch die anwesenden Pädagog*innen einen sicheren Rahmen, und der Sport kann in der gewohnten Umgebung unweit von Familie und Freunden ausgeübt werden. Ich hoffe daher, dass dieses tolle Sport- und Bewegungsangebot auch in Salzburg von vielen Kindern genutzt wird.“

Das in Graz entwickelte Projekt wurde 2019 mit dem Social Football Award des ÖFB im Bereich Inklusion ausgezeichnet und erhielt 2020 den UEFA Childrens Award, der damit überhaupt erst zum dritten Mal nach Österreich geholt werden konnte. Zudem unterstützt die UEFA das Projekt ‚Heimspiel‘ in Salzburg mit 13.000€.

Gemeinsame Aktion von Stadt und SOS-Kinderdorf
Wolfgang Arming, Leiter des SOS-Kinderdorf Salzburg, freut sich über die Unterstützung seitens der Stadt Salzburg: „Dass unser Appell ‚Mehr Spielraum für Kinder‘ Gehör findet, ist großartig und ermöglicht Buben und Mädchen gemeinsame Spielzeit in vertrauter Umgebung.“

Sportressort-Chef Auinger wiederum bedankt sich beim SOS-Kinderdorf, „die sofort Feuer und Flamme waren das ‚Heimspiel‘ auch nach Salzburg zu holen. Die Erfinder aus Graz sind auch extra nach Salzburg gekommen, um Erfahrungen und ihr Know-how mit uns zu teilen. Des Weiteren möchte ich mich bei den Wohnbauträgern bedanken, die ebenfalls vom Projekt begeistert waren und die Organisation unterstützt haben.“

Über die Bewegte Stadt
Mit dem Projekt „Bewegte Stadt“ soll die Stadt Salzburg nunmehr zu einem riesigen Fitnesspark oder anders gesagt zu einem großen Spiel-, Sport- und Bewegungsplatz werden. Konkrete Zielsetzung ist es, attraktive Bewegungsmöglichkeiten für verschiedenste Altersgruppen im öffentlichen Raum zu schaffen bzw. besser sichtbar zu machen.

Weitere Informationen und Termine:
Im Rahmen der Aktion „Bewegte Stadt“ wird von Mitte August bis Ende Oktober in verschiedenen Salzburger Siedlungen Fußball gespielt.

  • Forellenwegsiedlung (24.08., / 07.09. / 21.09. / 05.10.)
  • Freiraum Maxglan (25.08. / 08.09. / 22.09. /06.10.)
  • Goethesiedlung (01.09. / 15.09. / 29.09. /13.10.)
  • Stadtwerk Lehen (02.09. / 16.09. / 30.09. / 14.10.)
  • Kendlerpark (03.09. / 17.09. / 01.10. / 15.10.)

Sommer 2021: Kinderbetreuungsangebot der Stadt bestens angenommen

12.08.2021

Bürgermeister-Stellvertreter Auinger zieht erfolgreiche Zwischenbilanz

Nach den Lockdowns der vergangenen Monate haben Eltern und Kinder den Sommer sehnsüchtig erwartet. Eine Entwicklung bleibt dabei auch im zweiten Pandemiesommer bestehen, das analysiert der für Kinderbetreuung zuständige Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger: „Viele Familien haben im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie einen Mehrbedarf an Kinderbetreuung. Daher haben wir als Stadt Salzburg die Kinderbetreuung in den Sommermonaten dauerhaft erweitert und Schließtage in den Kindergärten, Krabbelgruppen und Horten reduziert. Dieses Zusatzangebot haben viele Familien von Beginn an gut angenommen.“

Alle Details zu finden Sie hier