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Präsenzunterricht an Schulen: Zick-Zack-Kurs der Regierung geht weiter

19.01.2021
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Das kommende Schuljahr muss jetzt gut geplant werden – Pädagog*innen müssen eingebunden werden. Zudem fordert Auinger die Lerndefizite flächendeckend zu evaluieren und Nachhilfeschecks für alle Schüler*innen.

„Der Zick-Zack-Kurs für die Schulen geht weiter. Während BM Faßmann den Präsenzunterricht vergangene Woche noch für den 25. Jänner in Aussicht stellte, scheint nun der 8. Bzw. in Salzburg der 15. Februar der Tag des Präsenzunterrichts-Restarts zu werden. Gleichzeit verbunden mit der Bitte des BM Faßmann, Eltern mögen doch ihre Kinder zuhause lassen, wenn dies möglich ist. Wer hier noch den Überblick behalten kann, verdient meine Hochachtung“, so Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger. Auinger hält BM Faßmann zugute, dass er sich für eine frühere Rückkehr zum Präsenzunterricht eingesetzt hat. „Mit dieser Haltung war der Bildungsminister in der Regierung aber offenbar alleine.“

Ich erwarte mir für das Sommersemester und das kommende Schuljahr 2021/2022 Planungssicherheit für Pädagog*innen, Eltern und Schüler*innen. Gerade für das kommende Schuljahr gibt es jetzt genügend Zeit, um diese Planungen voranzutreiben. Dabei müssen alle Beteiligten eingebunden werden. Das ist bis jetzt leider kaum passiert“, betont Auinger.

Defizite feststellen – Nachhilfeschecks für alle Schüler*innen

Zuerst müssen die Defizite der Schüler*innen festgestellt werden, um entstandene Bildungslücken zu erheben. Das muss der erste Schritt sein, damit die Bildungsdefizite auch wieder aufgeholt werden können“, kann Auinger dem Vorschlag von AK-Präsident Peter Eder viel abgewinnen.

Wenn es nach Auinger geht, sollen alle Schüler*innen mit einem vom Bund finanzierten Nachhilfe-Scheck dabei unterstützt werden, die Lerndefizite, die durch die Lockdowns entstanden sind, auszugleichen.

Die von der Regierung angekündigten Summerschools sind eine gute und wichtige Maßnahme, werden das Problem alleine aber nicht lösen. Die durch den Ausfall des Präsenzunterrichts entstandenen Defizite müssen dringend abgefedert werden. Ein Nachhilfescheck ist dafür ein geeignetes Mittel, gerade vor dem Hintergrund, dass sich viele Eltern Nachhilfestunden derzeit kaum leisten können. Beim Thema Bildung geht es um die Zukunft unserer Kinder, daher muss die Bundesregierung dafür auch Geld in die Hand nehmen. Bis jetzt ist die Bildung leider sehr stiefmütterlich behandelt worden“, so Auinger. Die Stadt Salzburg wird jedenfalls wie in der Vergangenheit die Angebote für Lernhilfen im Sommer anbieten, da diese für viele Schüler*innen enorm wichtig sind und immer gut angenommen wurden.

„Ich erwarte mir von der Regierung rasch einen Bildungsgipfel unter Einbindung sämtlicher Expert*innen, Eltern- und Schüler*innen-vertreter, um einen nationalen Schulterschluss beim Thema Bildung zu erreichen. Jeder Tag, an dem die Kinder nicht in der Schule sind, ist bildungspolitisch ein verlorener Tag“, schließt Auinger.

Rasche Planungssicherheit für Kultureinrichtungen

12.01.2021
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Bürgermeister-Stellvertreter und Kulturressortchef Bernhard Auinger fordert klaren und transparenten Fahrplan für die Öffnung der Kultureinrichtungen.

„Die Salzburger Kultureinrichtungen gehören auf Grund der Lockdowns zu den großen Leidtragenden der Pandemie. Neben den Corona-bedingten Absagen von Veranstaltungen und den damit verbundenen finanziellen Einbußen trägt vor allem die fehlende Planungssicherheit zur stetig wachsenden Unsicherheit bei. Viele Initiativen und Kultureinrichtungen sind bereits am Rande ihrer finanziellen Existenz“, so Bernhard Auinger.

Kogler und Mayer müssen aufs Tempo drücken

„Die Kultureinrichtungen brauchen endlich Planungssicherheit und die Information, unter welchen Bedingungen Veranstaltungen wieder stattfinden können.“ Auinger weiter „Ich erwarte mir vom zuständigen Bundesminister Vizekanzler Werner Kogler und Kultur-Staatssekretärin Andrea Mayer, dass sie einen klaren und transparenten Fahrplan kommunizieren, ansonsten wird der Schaden in der Kultur-Branche noch größer. Zahlreiche Arbeitsplätze hängen derzeit in der Schwebe“. Bundesminister Werner Kogler ist nicht dafür bekannt, dass er bei den Unterstützungen im Sport- und Kulturbereich besonders aufs Tempo drückt. Vizekanzler Kogler sollte die kulturpolitische Expertise von Kultur-Staatssekretärin Mayer besser nutzen, damit endlich Klarheit für den Kulturbereich geschaffen wird.“

Hygienekonzepte vorhanden – Veranstaltungen rasch ermöglichen

Auinger verweist zudem auf die guten und erfolgreichen Hygienekonzepte zahlreicher heimischer Kultureinrichtungen, die sich im vergangenen Sommer und Herbst bereits vielfach bewährt haben. „Festspiele, Landestheater, Rockhouse aber auch viele weitere Einrichtungen haben viel Zeit und Geld investiert und in der Vergangenheit bereits hervorragende Hygiene- und Sicherheitskonzepte umgesetzt. Diese gilt es auch zukünftig zu nützen, damit so schnell wie möglich wieder Veranstaltungen stattfinden können. Die Kultureinrichtungen haben sich von der Bundesregierung endlich klare Vorgaben verdient. Es braucht nicht nur finanzielle Unterstützung von allen Ebenen, sondern auch Planungssicherheit. Gerade jetzt dürfen wir die Kultur nicht im Regen stehen lassen.“

Bevölkerung verzaubert: Auf Kufen durchs Volksi!

21.12.2020
Website

Eiszauber erweitert Öffnungszeiten: Zukünftig 9 – 20 Uhr
Der Eiszauber im Volksgarten bietet seit einer Woche Bewegung, Spaß und ein Erlebnis unter Sternen. „Wir erweitern nun gerne die Öffnungszeiten auf 9 bis 20 Uhr, damit unser sicheres und gesundes Angebot mehr Menschen zur Verfügung steht. Wir sind froh, dass wir auch über die Feiertage offenhalten können, denn es gibt in der Bevölkerung eine große Sehnsucht nach Bewegung“, betont Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger, zuständig für die städtische Infrastruktur und Betriebe. Die Anpassung der Öffnungszeiten dient dazu Besucher*innen-Ströme weiter zu entzerren und soll gerade Familien mit Kindern die Möglichkeit geben, länger Eislaufen zu gehen.

Der Eiszauber bietet seit letzter Woche rund 1.400 Quadratmeter zusätzliche Eisfläche, die mitten durch den Volksgarten führt. Für alle Eislauf-Fans gibt der Besucher*innen-Zähler einen laufenden Überblick, ob und wie viele freie Plätze aktuell verfügbar sind. Auch beim Anstellen gelten die üblichen Regeln, wie Maskenpflicht und der gesunde Abstand. Ein privater Sicherheitsdienst wird das zukünftig überwachen.

Am 24. Dezember gratis durch den Eiszauber flitzen
Am Donnerstag, 24. Dezember, können alle von 9 bis 15 Uhr gratis durch den neuen Eiszauber flitzen. Der Eintritt ist frei, bei Bedarf können Eislaufschuhe gegen eine Gebühr von 4 Euro entliehen werden. Die Einnahmen aus Leihgebühr und Spenden kommen den kleinen Patient*innen der Kinderkrebshilfe zugute.
Die weiteren Öffnungszeiten für die Feiertage sind

  • 24.12.2020 09-15 Uhr
  • 25.12.2020 14–20 Uhr
  • 26.12.2020 09–20 Uhr
  • 31.12.2020 09–15 Uhr
  • 1.1.2021 09–20 Uhr
  • 6.1.2021 09–20 Uhr
  • an allen anderen Tagen von 9–20 Uhr

Eiszauber unter sinnvollen Corona-Auflagen
Es dürfen gleichzeitig 200 Personen über den Eiszauber flitzen. Der Eingang erfolgt über die Kassa des Freibades. Schlittschuhe können ausgeliehen werden – Ausleihe und Schuhwechsel erfolgen im Freien. Die Garderoben bleiben geschlossen, es besteht auch keine Möglichkeit, sich in Innenräumen zu wärmen. Die Schlittschuhe werden laufend desinfiziert.

Weitere Informationen zum Eiszauber finden Sie hier