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Sicher ankommen dank Schulstraßen

08.10.2020
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Stadtvize Auinger präsentiert Salzburger Vorzeigeprojekt auf Fachtagung in Graz

In der Stadt Salzburg sorgen seit 2017 sogenannte „Schulstraßen“ für einen sicheren Schulweg. Bildungsressortchef und Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger präsentierte das mit dem VCÖ Mobilitätspreis ausgezeichnete Projekt gestern auf einer österreichweiten Fachtagung zur Nutzung des Freiraums Straße als Wohn-, Spiel- und Schulstraße.

Autofreier Schulweg für mehr Sicherheit
„Schulstraßen gibt es in der Stadt Salzburg seit 2017 mittlerweile an sechs Standorten. Diese sind temporäre Straßensperren bzw. Fahrverbote vorwiegend vor Volksschulen mit ‚Kiss & Go Zonen‘, um den Schulweg vor den Schulen autofrei und damit für die Kinder sicherer zu gestalten“, erklärt Auinger. Da immer mehr Eltern die Kinder mit dem Auto bis vor den Schuleingang bringen, war es durch das erheblich größere Verkehrsaufkommen und Sicherheitsrisiko notwendig Maßnahmen zu setzen. Ein internationaler Trend, der auch vor Salzburg nicht Halt machte. „Unser Ziel ist, dass die Kinder möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den Öffis zur Schule kommen – und dass vor der Schule kein Autochaos herrscht. Dieses Anliegen wird auch von den Direktor*innen und Elternvereinen unterstützt“, so Vizebürgermeister Bernhard Auinger.

Nach der Problemerkennung bei den Schulen fungiert das Amt für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Salzburg als zentraler Vermittler. Dieses koordiniert Begehungen mit Verkehrsexpert*innen, der Polizei, der Schulleitung und dem Straßenverkehrsrechtsamt, welche nach einer Prüfung die Schulstraße verordnet.

Über die Einladung auf der Fachtagung zu referieren zeigt sich Auinger erfreut. „Es ehrt uns natürlich, dass unser Erfolgsmodell in Österreich als Vorzeigeprojekt Anerkennung findet. Die Problematik gibt es ja schließlich auch in anderen Städten. Wir geben hier gerne unsere Expertise weiter, um für mehr Sicherheit auf den Schulwegen zu sorgen.“

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Auf die Plätze, fertig, Eis!

08.10.2020
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Publikumslauf startet – Neue Attraktion in Vorbereitung: der 1. Eiszauber Volksgarten.

Auch die heurige Eislaufsaison ist alles andere als Routine. Coronabedingte Auflagen sowie Höchstbesucher*innenzahlen fordern das Team der städtischen Betriebe. Dass das Sicherheitskonzept funktioniert, bewies das Team der MA 7/01 bereits beim sommerlichen Betrieb der Freibäder. Man startet aber auch mit Zuversicht in die neue Saison. „Corona zeigt uns, wie wichtig kommunale Freizeit- und Sportanlagen für die Menschen in dieser Stadt sind. Sie alle wollen ihre Freizeit sicher genießen und dabei modernste Infrastruktur benutzen. Mit unseren Bädern, der Eisarena, dem Sportzentrum Nord und vielem mehr sind wir ein starker Partner der Salzburger Bevölkerung. Wir bieten sichere Freizeitangebote bei leistbaren Eintrittspreisen!“, so Vizebürgermeister Auinger vor Beginn der Eissaison.

Neue Attraktion: der erste Eiszauber Volksgarten
Und eine Neuheit sorgt bald für mehr Spaß im Volksgarten: Ab 27. November lädt die mobile Eislaufrunde zu einer Fahrt auf zwei Kufen durchs „Volksi“ ein. Eine 240 Meter lange und drei Meter breite Eisbahn wird zwei Eisflächen verbinden. Insgesamt stehen damit zusätzlich 1.400 m² Eisfläche für Schlittschuhfans zur Verfügung. Die Salzburgerinnen und Salzburger waren aufgefordert, sich einen Namen dafür auszudenken. Aus den knapp über hundert Vorschlägen wählte das Team der Betriebe den Vorschlag „Eiszauber Volksgarten“ aus.

Öffnungszeiten Eisarena

  • täglich 10 – 16.15 Uhr, zusätzlich Mo, Mi und Sa 19.15-20.30 Uhr (ausgenommen während Eishockeybundesliga-Spielen)
  • Öffnungszeiten ab 27. November: Täglich 10-21 Uhr (ausgenommen während Eishockeybundesliga-Spielen)

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Gratis-Schwimmunterricht für alle Kinder in den zweiten Volksschulklassen

25.09.2020
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Bürgermeister-Stellvertreter Auinger: „Jedes Kind wird schwimmen lernen!“

In Österreich sterben jährlich rund 40 Personen an den Folgen eines Ertrinkungsunfalles. Bei tödlichen Kinderunfällen ist Ertrinken die zweithäufigste Todesursache (Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit, 2019). Angesichts dieser erschreckenden Zahl hat die Stadt Salzburg gemeinsam mit dem Land Salzburg und weiteren Partnern mit Beginn des Schuljahres 2020/21 ein österreichweites Vorzeigeprojekt gestartet: Alle Zweitklassler*innen in den Volksschulen (VS) der Stadt Salzburg bekommen Gratis-Schwimmunterricht. Das betrifft Kinder aus 55 Klassen in 21 städtischen Volksschulen und den Volksschulen der Franziskanerinnen und der Diakonie. Die Kurse finden dabei im Rahmen des regulären Unterrichts statt. Die Absicht dahinter ist für Bernhard Auinger, Bildungsressort-Chef und Bürgermeister-Stellvertreter der Stadt Salzburg, klar: „Die Zahl der Nichtschwimmer*innen ist alarmierend. Wir wollen, dass jedes Kind so früh wie möglich schwimmen lernt – ungeachtet der finanziellen Mittel seiner Eltern. Denn nicht selten scheitert der Besuch eines Schwimmkurses am Geld.“

Auinger hebt die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Land und den weiteren Projektpartnern hervor: „Ich möchte mich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bei Bildungslandesrätin Maria Hutter bedanken. Für uns beide steht die Qualität des Projekts an oberster Stelle. Deshalb freut es mich besonders, dass neben der Bildungsdirektion von Seiten des Landes auch der Neue Verband der Schwimmvereine in Salzburg, die Ortsstelle Salzburg Stadt der Österreichischen Wasserrettung und der Club Aktiv Gesund mit an Bord sind!“ Die Schwimmtrainings werden im AYA-Hallenbad, im Paracelsus-Bad und im Schwimmbecken der Mittelschule Taxham abgehalten. Ist eine Klasse vor Ort, instruieren drei Schwimmtrainer*innen die Klasse, bei zwei Klassen sind es fünf Trainer*innen. Jede Klasse durchläuft einen Zyklus von sieben einstündigen Trainingseinheiten. An dessen Ende sollten die Kinder schwimmen können. Auf Grund der aktuellen Covid-19-Situation finden die Kurse unter strengen Hygieneregeln statt, welche in enger Abstimmung zwischen der Bildungsdirektion und der Stadt Salzburg festgelegt wurden.

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