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Großer Andrang bei der 6. Maker Faire Salzburg

11.11.2025
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1.400 Besucher:innen feiern Kreativität, Technik und Innovation

Das international renommierte Festival hat sich erneut als Fixpunkt für alle Technik-, Handwerks- und Innovationsbegeisterten erwiesen. Am Samstag, 8. November 2025, verwandelten sich die TriBühne Lehen und das benachbarte Seniorenzentrum zum sechsten Mal in ein pulsierendes Zentrum des Selbermachens. Rund 1.400 Besucher:innen aller Altersgruppen, über 120 Ausstellende an mehr als 40 Mitmachstationen und eine Atmosphäre voller Neugier und Begeisterung machten deutlich: Zukunft wird nicht vorgeführt, sie wird gemacht.

Voneinander lernen, miteinander gestalten, sich gegenseitig inspirieren

Rund 120 Maker:innen aus dem In- und Ausland – von Volksschulkindern bis zu Pensionist:innen – präsentierten mit spürbarer Leidenschaft ihre DIY-Projekte, Zukunftsideen und Mitmachangebote einem breiten Publikum. Unter den Ausstellenden fanden sich zahlreiche Fablabs und Makerspaces, Unternehmen und Start-ups, Teams von Universitäten, Fachhochschulen und HTLs, aber auch Vereine, soziale Einrichtungen und private Maker:innen.

Begeisterung bei Jung und Alt

Ob Kinder beim Drechseln, Löten, Filzen oder Mikroskopieren, Jugendliche beim Progammieren, 3D-Drucken oder beim Upcyclen von Elektroschrott zu Schmuckstücken – oder Erwachsene beim Fachsimpeln, Reparieren und Wiederverwerten alter Materialien: Überall herrschte dieselbe Energie – Neugier, Freude und Lust am Selbermachen und Entdecken. Ein zentrales Anliegen der Organisator:innen ist es, einen niederschwelligen Zugang zu schaffen, damit Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten teilhaben können.

Lernen durch Ausprobieren

Bereits im Vorfeld fanden die School Maker Days statt – ein zweitägiges Pop-up-Lernlabor, das über 500 Schüler:innen aus Stadt und Land Salzburg zum Forschen und Experimentieren einlud. Eigene Ideen umzusetzen machte nicht nur Spaß, sondern vermittelte zugleich wertvolle Zukunftskompetenzen. „Fast 2.000 Besucher:innen zeigen eindrucksvoll, wie groß das Interesse an Technik, Kreativität und Nachhaltigkeit ist. Dieses Festival ist ein starkes Zeichen für den Erfindergeist und die Innovationskraft in unserer Wissensstadt. Besonders freut mich, dass hier wieder Generationen gemeinsam getüftelt, gelernt und Zukunft gestaltet haben“, so Bürgermeister Bernhard Auinger.

Ein voller Erfolg – positive Resonanz

Die Maker Faire Salzburg hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Impulsgeber für Kreativität, Bildung und Innovation in Stadt und Land Salzburg entwickelt. Sie ist ein kreatives Biotop mit enormer Strahlkraft – ein Ort, der Mut macht, Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv mitzugestalten. Für die österreichische Maker:innen-Community ist die Veranstaltung längst zum zentralen Treffpunkt geworden – ein Ort des Netzwerkens und des fachlichen Austauschs. Die steigende Nachfrage und die überaus positiven Reaktionen zeigen, wie wichtig dieses Format ist – und bestärken die Veranstaltenden darin, die Making-Aktivitäten fortzusetzen.

Die Maker Faire Salzburg ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media, Inc. Sie wird – ebenso wie ihr Rahmenprogramm School MakerDays – finanziell von Stadt und Land Salzburg getragen. Umgesetzt wird die Maker Faire Salzburg als Green Event vom Verein Spektrum in Zusammenarbeit mit Initiatorin und Koordinatorin Julia Eder. Partnerin ist die Stadt:Bibliothek Salzburg.

Creative City Lab_Salzburg – Bühne frei für Salzburgs junge Kreative

07.11.2025
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Am 6. und 7. November 2025 lädt die Stadt Salzburg erstmals zum Creative City Lab_Salzburg ins House of Talents am Anton-Neumayr-Platz 1. Unter dem Motto „Eine Begegnungszone für junge Kreative und Unternehmen“ wird das vielfältige Potenzial der Salzburger Kreativwirtschaft sichtbar gemacht – von Design über Medien und Kommunikation bis hin zu Musik, darstellender und bildender Kunst, MultiMedia Art und Softwareentwicklung.

Die zweitägige Veranstaltung stellt die Zusammenarbeit zwischen Kunst, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft in den Mittelpunkt und bietet ein vielfältiges Programm mit Talks, Workshops und Präsentationen. Gemeinsam mit dem Altstadtverband Salzburg und vielen starken Partner:innen ist es das Ziel, jungen Kreativen, Absolvent:innen von Universitäten und Hochschulen sowie Kleinstunternehmen aus den Creative Industries neue Perspektiven, Austauschmöglichkeiten und praxisnahe Impulse zu bieten.

„Die Kreativwirtschaft ist für die Stadt Salzburg ein wichtiger Impulsgeber – sie prägt unsere kulturelle Identität und ist zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Das Creative City Lab_Salzburg zeigt, wie kreative Ideen, Innovation und unternehmerisches Denken zusammenwirken können, um Salzburg als zukunftsorientierte Kulturstadt weiterzuentwickeln“, heißt es von Bürgermeister Bernhard Auinger.

Abteilungsvorständin Dagmar Aigner ergänzt: „Das Verbinden und Zusammenführen von unterschiedlichen Bereichen zieht sich wie ein roter Faden durch die Projektideen und Themenstellungen der Kulturstrategie Salzburg. Insbesondere die Verbindung zwischen Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft ist für die Stadt Salzburg ein profilgebendes Dreigespann. Der Wirtschaftsstandort profitiert vom Kulturstandort und von der Wissensstadt – und umgekehrt gilt dies ebenso! Das verbindende Element zwischen diesen drei Eckpunkten ist die Kreativität. Die Verbindungslinien in diesem Dreieck aufzuzeigen und zu stärken ist das Ziel.“

Vielfältiges Programm mit Impulsen und Austausch

Das Programm startet am Donnerstag, 6. November, mit einem Kulturfrühstück zum Thema „Kunst & Kreativwirtschaft – Potenzial und Herausforderung“. Am Nachmittag folgen die Eröffnung und eine Keynote des Kreativwirtschaftsexperten Chris Müller (vormals Tabakfabrik Linz). Der Abend steht unter dem Motto „Pecha Kucha goes Creative Industries“ – junge Kreative präsentieren ihre Projekte aus den Bereichen Games, Musik, Grafik, Handwerk und Medien.

Der zweite Tag widmet sich Themen wie nachhaltiger Mobilität, digitaler Transformation und kreativem Unternehmertum. Workshops und Dialoge bieten praxisnahe Einblicke und Vernetzungsmöglichkeiten – von künstlerischen Zugängen zu gesellschaftlichen Herausforderungen bis zu neuen Formen des kreativen Arbeitens.

Das Creative City Lab_Salzburg ist eine Initiative im Rahmen der Kulturstrategie der Stadt Salzburg und entsteht in Kooperation mit zahlreichen Partner:innen aus Kunst, Kultur, Bildung und Wirtschaft, darunter: Coworking Salzburg, Dachverband Salzburger Kulturstätten, FH Salzburg/Creative Technologies, gold extra, IE Wissenschaft & Kunst, Innovation Salzburg, Startup Salzburg, Universität Mozarteum/Institut für Coaching & Career und Universität Salzburg/Career Center, sowie der Altstadtverband Salzburg, der das House of Talents als Veranstaltungsort zur Verfügung stellt.

Creative City Lab_Salzburg
6. und 7. November 2025
House of Talents, Anton-Neumayr-Platz 1
Eintritt frei – Anmeldung erforderlich

Salzachplan: Mehr Schutz und Lebensqualität entlang der Salzach

07.11.2025
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Ökologische Aufwertung, sichere Uferzonen und bessere Wege per Rad- und zu Fuß – Baustart frühestens 2029

Der Wasserverband „Lebensraum Salzach“ (Salzburg, Anif, Elsbethen) hat in seiner jüngsten Sitzung zentrale Weichen für den „Salzachplan“ gestellt. Martin Floss vom Magistrat der Stadt Salzburg wurde zum Geschäftsführer bestellt.

Die Bürgermeister:innen Bernhard Auinger (Salzburg), Gabriella Gehmacher-Leitner (Anif) und Matthias Herbst (Elsbethen) setzen die nächsten Schritte zur Realisierung des „Salzachplans“. Verbandsvorsitzender Bernhard Auinger resümiert: „Mit dem Salzachplan schaffen wir gemeinsam mehr Sicherheit und Lebensqualität entlang der Salzach. Der Fluss wird ökologisch aufgewertet und für die Bewohner:innen besser erlebbar – als Lebensraum, Erholungsgebiet und verbindendes Element unserer drei Orte.“ Mit Martin Floss habe man dafür einen hervorragenden Geschäftsführer bestellt.

Das Projekt umfasst rund 10,5 Kilometer zwischen den Kraftwerken Lehen und Urstein. Ziel ist ein zeitgemäßer Hochwasserschutz, eine ökologische Aufwertung des Flussraums sowie die Verbesserung der Wege für Rad- und Fußverkehr.

Eine aktuelle Hochwasser- und Risikoanalyse betrifft den Schutz vor 100- und 300-jährlichen Hochwasserereignissen. In allen betroffenen Gemeinden sollen die Uferzonen noch sicherer und zugleich naturnäher gestaltet werden. Für Schutzbauten und Ökologie stellt der Bund 80 Prozent der Finanzmittel zur Verfügung. Die übrigen 20 Prozent entfallen auf den Verband.

Ab 2026 sind Gespräche mit Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern geplant, um mögliche Varianten zu prüfen. Bis Ende des Jahres werden Vermessungen, Untergrunderkundungen und hydraulische Untersuchungen abgeschlossen. 2027 folgt die Detailplanung, 2028 die Genehmigungsphase – der Baubeginn ist frühestens 2029 vorgesehen.