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Aktive Bodenpolitik: 100 neue Wohnungen in der General-Keyes-Straße

04.12.2025
Auinger/Dankl/Schiester: Stadt kauft zwei Wohngebäude, entwickelt Flächen und beendet jahrelangen Rechtsstreit

Die Stadt Salzburg beendet einen jahrelangen Rechtsstreit mit der General-Keyes-Straße Liegenschaftsverwaltung (GKS) und erwirbt zwei der Wohnblocks um 9 statt 10,7 Millionen Euro. Gleichzeitig entstehen 100 dringend benötigte zusätzliche Wohnungen, wodurch ein wirtschaftlich sinnvoller Vergleich erzielt wird.

Bürgermeister Bernhard Auinger(SPÖ) sagt: „Diese Vereinbarung ist ein deutliches Signal der aktiven Bodenpolitik in der Stadt Salzburg. Wir setzen damit eine zentrale Zielvorgabe aus dem Arbeitsprogramm um. Am Standort General-Keyes-Straße werden rund 100 neue Wohnungen entstehen – das bedeutet vor allem neue Lebensräume für Familien, junge Menschen und ältere Mitbürger:innen, die dringend leistbaren Wohnraum benötigen.“

Gerade in einer Stadt mit so hoher Nachfrage sei es entscheidend, Flächen zu sichern und verantwortungsvoll zu entwickeln: „Wir schaffen damit nicht nur Wohnraum, sondern Perspektiven und Lebensqualität. Salzburg soll eine Stadt bleiben, in der Menschen wohnen, leben und sich wohlfühlen können – und genau dafür ist diese Entscheidung ein wichtiger Schritt.“

Planungsstadträtin Anna Schiester (BL) betont: „Mit dieser Lösung schaffen wir nicht nur 100 neue Wohnungen, sondern wir lösen endlich einen jahrelangen Konflikt auf. Das war als Stadtregierung unser Versprechen: nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten – und genau das setzen wir auch hier um. Ich möchte mich ausdrücklich bei allen bedanken, die in den letzten Monaten intensiv an dieser Lösung gearbeitet haben, vor allem beim Bürgermeister. Für die Stadt ist das ein vernünftiger, fairer Schritt nach vorne: Wir sichern Flächen und schaffen leistbaren Wohnraum. Das ist aktive Bodenpolitik, wie wir sie in Salzburg dringend brauchen.“

Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl (KPÖ Plus) sagt: „Fehlende Grundstücke sind ein Hauptgrund, warum es so wenige geförderte Wohnungen gibt. Wir nehmen als Stadt neun Millionen Euro in die Hand, um Platz für über hundert neue Wohnungen zu sichern. Hinzu kommen 36 bestehende Wohnungen. Das heurige Budget für Grundstücksankäufe ist damit praktisch ausgeschöpft. Es zeigt, dass neben Umwidmungen und Dichteerhöhungen in besonderen Fällen auch der direkte Kauf von Grundstücken sinnvoll ist.“ Und Dankl weiter: „Bei gemeindeeigenen Wohnungen hat die Stadt mehr Spielräume. Die Wohnungen können zum Beispiel gezielt eingesetzt werden, um Aussiedler:innen aus anderen Nachverdichtungsprojekten einige Jahre lang aufzunehmen.“

Kurz zum Hintergrund

Die GKS hatte jahrelang bestehende Raumordnungsverträge nicht erfüllt. So wurden u.a. mit der Stadt vereinbarte Zuweisungsrechte nicht zugestanden. Außerdem gab es Streitigkeiten, wer die Straßensanierung nach Umbauten bezahlt. Für die zwei Wohnblocks (Hausnummern 98, 100, 102, 104) liegt ein Schätzgutachten über 10,7 Millionen Euro vor. Mit dem dazu vereinbarten Nachlass von 1,7 Millionen Euro sind nun die „Altlasten“ saniert. Für einen Zeitraum von zehn Jahren sind bei einer Nachverdichtung für jeden zusätzlichen Quadratmeter Bruttogeschoßfläche zusätzlich 896 Euro (wertgesichert zum halben VPI) zu bezahlen.

Die Vereinbarung stellt laut Rechtsvertretung der Stadt Salzburg einen wirtschaftlich sinnvollen Vergleich dar und vermeidet einen Prozess mit hohem Prozess- und Kostenrisiko. Der dazu vorliegende Amtsbericht wird demnächst in den städtischen Gremien behandelt.

Verleihung des 7. Simon S. Filmnachwuchspreises 2025: Stadt Salzburg zeichnet junge Filmschaffende aus

04.12.2025

Drei herausragende Produktionen prämiert

Zum siebten Mal hat die Stadt Salzburg 2025 den Simon S. Filmnachwuchspreis vergeben. Die Preisverleihung fand am 3. Dezember im DAS Kino statt und würdigte junge Filmschaffende, die mit besonderer Kreativität, handwerklichem Können und frischen Perspektiven überzeugen.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Der Simon S. Filmnachwuchspreis zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel kreative Kraft in jungen Filmschaffenden steckt. Ihre Arbeiten machen sichtbar, wie stark und vielfältig die Salzburger Kulturszene ist. Mit diesem Preis möchten wir junge Talente ermutigen, ihren künstlerischen Weg weiterzugehen und ihre Geschichten zu erzählen. Die eingereichten Filme beweisen eindrucksvoll, dass die Zukunft des Films mutig, reflektiert und voller neuer Perspektiven ist.“

Benannt ist der Preis nach dem Salzburger Mathematiker und Erfinder Simon Stampfer (1790–1864) – einem Pionier der Kinematografie. Mit seinem „Lebensrad“ (Phenakistiskop) entwickelte er bereits 1832 ein Gerät, das bewegte Bilder erzeugte und damit zu den frühen Vorläufern des modernen Films zählt.

In diesem Jahr wurden 7 Filmpe eingereichtEine Fachjury – bestehend aus Vertreter:innen der Filmbranche – wählte daraus die drei prämierten Filme aus. Der Hauptpreis ist mit 5.000 Euro und einer Preisskulptur dotiert.

Die Preisträger:innen 2025

  • 1. Platz – 5.000 Euro + Preisskulptur „Simon S.“
    Amina Rosa Krami – „Der Badeanzug“ (Drama)
    Noa ist ein selbstbewusstes Kind. An einem endlosen Sommertag tobt Noa mit Freund*innen durch den Garten – bis ein Geschenk alles verändert: der erste Badeanzug. Der Kurzfilm erzählt sensibel und berührend von Identität, Veränderung und Freundschaft. Eine feinfühlige Beobachtung darüber, wie kleine Momente große Wirkung haben können.
  • 2. Platz – 3.000 Euro
    Vincent Forstenlechner – „Ammentu“ (Essayfilm)
    „Ammentu“ (sardisch für Erinnerung) erkundet die Landschaften Sardiniens und setzt sich mit dem Zusammenspiel von menschlichen Eingriffen, Erinnerung und Umwelt auseinander. Gedreht auf 16-mm-Film dokumentiert der Essayfilm die sich wandelnde Geografie der Insel – zwischen historischen Bergbaugebieten und moderner Forschung abseits touristischer Pfade.
  • 3. Platz – 2.000 Euro
    Mariia Deikova – „Hecate“ (Dark Fantasy)
    Eine verwundete Hexe flieht vor Jägern und sucht Zuflucht an einem heiligen Ort. Im Versuch, sich zu heilen, ruft sie die Göttin Hekate an. Der Film erzählt eindringlich von Schmerz, Entscheidungen, Gewalt und der Kraft der Barmherzigkeit – ein visuell starkes Fantasy-Projekt mit tiefer emotionaler Ebene.

Kulturabteilungsvorständin Dagmar Aigner gratuliert den diesjährigen Preisträger:innen: „Gratulation an die Gewinner:innen des diesjährigen Simon S. Filmnachwuchspreises! Der Preis soll für die durchwegs jungen Filmemacher:innen eine Anerkennung und Ermutigung sein, den künstlerischen Weg fortzusetzen. Die prämierten Filme zeigen, welch unterschiedliche Zugänge und Erzählweisen das Medium Film ermöglicht – es war ein beeindruckender Abend!“

Würdigung des Filmnachwuchses

Eine Fachjury aus Expert:innen der Filmszene lobte die hohe Qualität der Einreichungen und betonte die Vielfalt der Perspektiven. Die prämierten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, wie intensiv sich junge Filmschaffende mit gesellschaftlichen, persönlichen und kulturellen Themen auseinandersetzen.

Mit dem Simon S. Filmnachwuchspreis setzt die Stadt Salzburg ein klares Zeichen für die Förderung von Talenten und schafft ein sichtbares Podium für kreatives Nachwuchsschaffen.

Sportler:innen-Ehrung der Stadt Salzburg – Würdiger Rahmen im Marmorsaal

04.12.2025

30 Sportler:innen und Funktionär:innen ausgezeichnet

Im Marmorsaal im Schloss Mirabell wurden gestern, 2. Dezember 2025, herausragende Salzburger Sportler:innen sowie langjährig engagierte Funktionär:innen für ihre Leistungen und Verdienste ausgezeichnet. In vorweihnachtlichem feierlichem Ambiente überreichte Bürgermeister Bernhard Auinger gemeinsam mit Abteilungsvorständin der MA2 Dagmar Aigner die Sportmedaillen in Silber und Gold der Stadt Salzburg.

„Der Sport in Salzburg lebt vom Engagement der Athlet:innen – aber genauso von jenen, die Jahr für Jahr Vereine ehrenamtlich führen, Nachwuchs fördern und Strukturen aufrechterhalten. Ihnen allen gebührt unser großer Dank. Gleichzeitig investieren wir als Stadt laufend in die Verbesserung der Rahmenbedingungen und unterstützen Initiativen, die Bewegung für alle ermöglichen“, betonte Bürgermeister Auinger in seinen Grußworten.

Abteilungsvorständin Dagmar Aigner ergänzte: „Mit dem Sportleitbild und der „Bewegten Stadt“ setzen wir bewusst Zeichen für ein aktiveres Leben in Salzburg. Der Stellenwert des Sportes und die Sichtbarkeit der vorhandenen Angebote sollen gestärkt werden. Die heute ausgezeichneten Athlet:innen und Funktionär:innen beeindrucken durch Talent, Engagement und jahrelangen Einsatz für den Sport, ihre Motivation begeistert. Herzliche Gratulation!“

Musikalisch begleitet wurde die Ehrung von „Solid Pop“ des Musikum Salzburg. Für die Stadt Salzburg markierte die Ehrung einmal mehr die Vielfalt und Stärke der Salzburger Sportlandschaft – getragen von beeindruckenden Leistungen und jahrzehntelangem Einsatz.

Ausgezeichnete des Abends

Gold – klein

  • Elias Brandecker, MSc (PSV Fitness & Kraftsport Salzburg)
  • Alma Brandstätter (Salzburger Pferdesportverband)
  • Helga Freinbichler (ASVÖ Turnverein Maxglan)
  • Roman Hinterseer (ASVÖ Salzburger Landesfechtverband)
  • Wolfgang Kaiser (ASVÖ Schachclub Royal)
  • Herbert Prodinger (ASVÖ Skiclub Heuberg)
  • Claudia Schuster (Salzburger Bahnengolfsportverband)
  • Josef Steindl (Turnverein Morz)

Gold – groß

  • Franz Ferdinand Gugenberger (ASVÖ Salzburger Leichtathletikverband)
  • Ursula Hinterseer (ASVÖ Fechtclub Salzburg)
  • Josef Österbauer (USV Leopoldskron-Moos)
  • Ing. Gerald Stedile, MBA (TSV Salzburg / TSC Danceteam Salzburg)

Silber – klein

  • Moritz Ebner (Stand Up Paddle Club Salzburg)
  • Christian Morgner (Landesradsportverband Salzburg)
  • Wolfgang Neumayer (Motorik–Tanz–Artistik Salzburg)
  • Gerhard Otte (Schwimmverband Salzburg)
  • Ursula Pölzer (Turnverein Itzling)
  • Reinhard Rennert (UFC Leopoldskron-Moos)
  • Matthias Schmidhuber (Salzburger Pferdesportverband)
  • Urs Tanner (Skiclub Salzburg)

Silber – groß

  • Alexander Aigner, MA (Stand Up Paddle Club Salzburg)
  • Walter Fuchsbauer (ASVÖ / ASK PSV Salzburg)
  • Reinhold Merlingen (Salzburger Sportkeglerverband)
  • Helmut Messner (ehem. Box-Kampfrichter)
  • Christina Pesendorfer (Salzburger Rollstuhltennisverein)
  • Günter Stierle (Salzburger Pferdesportverband)