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Programm für „Live in Salzburg 24“ steht

23.05.2024

Noch breiteres Programm, mehr Musik, mehr Freiräume und das an zahlreichen Standorten in der ganzen Stadt – so präsentiert sich ein neuer Jugendkultursommer

Nach Vorankündigung im Februar 2024 präsentierten Bürgermeister Bernhard Auinger und Jugend-Stadträtin Andrea Brandner das fixierte Programm für diesen Festivalsommers in der Stadt Salzburg. „Live in Salzburg“ ist größer, stärker und bunter!

Nachdem bereits im Februar diesen Jahres nach transparenter Ausschreibung der Kurator Michael Mörth für „Live in Salzburg 2024“ sowie das grobe Rahmenprogramm vorgestellt wurden, kann heute ein detaillierter Plan für den „Jugendkultursommer 2024“ präsentiert werden.

„Live in Salzburg: mehr Musik, mehr Freiraum und das in der ganzen Stadt. Diesen Sommer steigt mit „Live in Salzburg“ ein Festival für Klein bis Groß – von der Kinderanimation, über den Bandcontest, bis hin zum puren Musikgenuss. Und das Ganze gänzlich kostenlos, mit unterschiedlichsten Standorten in der Stadt Salzburg“, freut sich Jugend-Stadträtin Andrea Brandner. Auch Bürgermeister Bernhard Auinger, der weiterhin für Kultur verantwortlich zeichnet, ist die Notwendigkeit eines „Kulturfestivals“ für Kinder und Jugendliche bewusst: „Junge Menschen haben ein großes Bedürfnis nach Kultur. Daher werden wir in den kommenden Jahren im Bereich der Jugendkultur einen deutlichen Schwerpunkt setzen. Es ist für mich absolute Priorität, die Stadt Salzburg gerade für junge Menschen noch lebendiger zu gestalten. Mit dem hochkarätigen Programm für „Live in Salzburg 2024“ ist uns das auch gelungen. Ein modernes, buntes Kulturangebot an den verschiedensten Orten. Ich möchte mich daher beim Jugendbüro bedanken, das mit viel Engagement die Organisation und Koordination abwickelt. Das Jugendfestival ist hier in besten Händen.“

Viel Musik zum Feiern und Tanzen

Dass der Bedarf an vielfältigen Kulturangeboten für junge Menschen enorm hoch ist, haben die letzten Jahre gezeigt. Knapp 100.000 Besucher:innen und Teilnehmer:innen nahmen an den verschiedensten Angeboten im Bereich der Jugendfreizeitkultur teil. „Salzburgs Musikszene ist bunt, lebendig und erfolgreich. Die Stadt braucht daher ein frei zugängliches und kostenloses Musikfestival wie das „Live in Salzburg“, damit vor allem heimische Künstler:innen die Bühne und die mediale Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen“, so die Verantwortlichen Lukas Holzmann (Jugendbeauftragter) und Kurator Michael Mörth unisono.

Den Start macht „Live in Salzburg“ am 28. Juni mit Musik aus dem Genre der „DanceElectronic“ direkt im Innenhof im Schloss Mirabell. Daneben stehen auch der Kurgarten, der Hans-Donnenberg-Park, das Amphitheater der Paris-Lodron-Universität Salzburg und der Unicampus Nonntal für diverse musikalische Acts als Veranstaltungslocations auf dem Programm. Zudem gibt es – wie gewohnt – an zwei Wochenenden (30. und 31.8. sowie 6. und 7.9.) im Volksgarten eine große Bühne, auf der unter anderem die Steaming Satellites, Thorsteinn Einarsson und AVEC auftreten werden. Am letzten Tag der Konzertreihe im Volksgarten darf sich das Publikum zudem noch über einen Überraschungsgast freuen.

Bandcontest powered by AKyoung

Einen weiteren Fixpunkt des Programms bildet der Bandcontest, bei dem sich Musiker:innen für einen der insgesamt 4 Slots auf der Bühne im Volksgarten qualifizieren können. Die Bands können im Zeitraum zwischen 15.6. und 20.7. ihre Bewerbungen auf www.liveinsalzburg.at hochladen. Im Anschluss daran wird von 22.7. bis 29.7. in einem öffentlichen Voting entschieden, wer die Bühne betreten und das Publikum begeistern darf. Das Ergebnis wird Anfang August bekanntgegeben.

Zahlreiche Angebote zum aktiven Mitmachen

Neben den zahlreichen Musikangeboten, die vor allem zum Feiern und Tanzen einladen sollen, bietet das Programm von „Live in Salzburg 2024“ aber auch eine Vielzahl an Angeboten, die die Teilnehmer:innen zum aktiven Mitwirken motivieren. Bei den über 30 Workshops, die das Sommerprogramm beinhaltet, können die Kinder und Jugendlichen sich zum Beispiel beim Klettern ausprobieren, ihre Körperbeherrschung beim Handstand-, Jonglage- und Movement-Workshop verbessern, Gewaltprävention lernen oder sich auch beim RAP-Gesang ausprobieren.

Lehener Park wird zur Spielwiese

Auch der Lehener Park ist wieder fixer Bestandteil von „Live in Salzburg 2024“. Dabei wird die Parkfläche am 3. und 4. September zu einem einzigen großen Vergnügungspark für Kinder und Junggebliebene umfunktioniert. Bereits vergangenes Jahr konnte die geschaffenen Spielflächen mit riesiger Hüpfburg, Wasserrutsche, Slackline, Badminton und vielen weiteren Angeboten die Kinder überzeugen, den Tag im Lehener Park zu verbringen. In bewährter Weise werden die Stationen von den Mitarbeiter:innen vom Verein Spektrum, Streusalz und den Kinderfreunden bespielt.

Sommerkino an sechs Abenden am Salzachsee und im Volksgarten

Auch das Sommerkino ist dieses Jahr offizieller Bestandteil von „Live in Salzburg“. An den beiden Standorten am Salzachsee bzw. im Volksgarten werden an insgesamt sechs Terminen wieder sehenswerte Filme – unter anderem „Der Fuchs“ oder „Der schlimmste Mensch der Welt“ – gezeigt.

Patrick Pfeifenberger, Abteilungsvorstand Soziales, fasst „Live in Salzburg“ kurz, aber treffend zusammen: „Lukas Holzmann und Michi Mörth haben nach intensiver Planung und viel Überzeugungsarbeit ein fulminantes Line-Up an tollen Locations gezaubert. Ein Programm das sich sehen und vor allem hören lassen kann. So steht einem heißen Jugendkultursommer nichts mehr im Weg!“

Die Eckpunkte von „Live in Salzburg 24“

  • Es startet am 28. Juni mit einem Sommer-Opening-Event im Innenhof des Schloss Mirabell.
  • Der Lehener Park wird wie im Vorjahr wieder „bespielt“.
  • In Kombination mit dem Sommerkino der Stadt werden musikalische Überraschungen für Stimmung sorgen.
  • Dick im Kalender anstreichen darf man sich schon jetzt die Wochenenden 30. & 31. August und 6. und 7. September. Da wird der Volksgarten wieder zur lebenden Musikbühne. Die drei Bühnen teilen sich neben den Headlinern „Steaming Satelites“ unter anderem AVECThorsteinn Einarsson, Bon Jour oder Mace.
  • Musiker:innen können im Rahmen des Bandcontests powered by AKyoung einen von vier begehrten Slots auf der Bühne im Volksgarten gewinnen. Entschieden wird durch ein öffentliches Voting.
  • Knapp über 280.000 Euro Budget stellt die Stadt für Infrastruktur, Fair-Pay-Honorare, Sicherheitskonzepten und Technik zur Verfügung.

Somit kann sich ganz Salzburg schon jetzt auf einen großartigen Jugendkultursommer unter dem Motto „Live in Salzburg“ freuen.

526 Millionen Euro: Rekord-​Investitionsbudget der Stadt

22.05.2024
Bgm. Bernhard Auinger: Investieren dort, wo es die Salzburger:innen brauchen

Vier Stunden dauerte die Investitions-Klausur der Salzburger Stadtregierung mit allen Fach-Abteilungen am Dienstag, 21. Mai 2024. Mittags stand fest: 526 Millionen wird das investive Budget der Jahre 2025 bis 2029 umfassen. „Das ist ein Rekord-Investitionsbudget für die kommenden Jahre. Und zwar ein ehrliches und transparentes. Wir fahren auf Sicht, haben dort gespart, wo es noch keine fertigen Projekte gibt, aber Planungskosten berücksichtigt“, sagt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ).

Noch Finanzierungsvereinbarungen nötig

Und der Stadtchef weiter: „Ursprünglich lagen wir bei Anmeldungen von über 722 Millionen. Wir sind gemeinsam alle Positionen durchgegangen. Zu Großprojekten wie dem S-Link, den Festspielhäusern oder dem Flughafen-Terminal sind jedenfalls noch Finanzierungsvereinbarungen zu schließen. Den S-Link haben wir mit 10 Millionen im nächsten Jahr drinnen gelassen. Wenn er tatsächlich kommt, wird’s das eine oder andere Projekt nicht mehr geben.“ Auinger verwies auf einen „Investitions-Stau“ wegen der Corona-Jahre. Fakt sei, dass die Stadt ab 2026 Schulden werde machen müssen. Er sprach von konstruktiven Verhandlungen, die auch Preissteigerungen und verstärkte Personalressourcen berücksichtigten.

Als Schwerpunkte nannte der Bürgermeister: die Weiterführung des Bildungsbauprogramms, die aktive Bodenpolitik (2024: 7,5 Mill. Euro; 2025: 10 Mill. Euro), der Eis-Trainingshalle (Planung ab 2025), das Hallenbad (Planung ab 2026), die Tourismusgesellschaft, die Verdopplung des Radwegebudgets (ab 2025), das Seniorenwohnhaus Itzling, Entsiegelungen und Platzgestaltungen, Planungskosten Umgestaltung Rot-Kreuz-Parkplatz, Ausbau der unter-3-Jährigen-Betreuung sowie Nachhaltigkeit von Fahrzeugen.

Stabile Finanzpolitik weiterfahren

Auinger betonte die solide Finanzpolitik der letzten 15 Jahre und meinte, mit dem Ergebnis der Investitions-Klausur „kann man gut schlafen“. Er wolle jedenfalls „die stabile Finanzpolitik weiterfahren und der Stadt langfristig Spielräume sichern“.

Fanzone: Salzburg ist dabei!

21.05.2024

Auinger: „Konzept und Partnerschaften für die Fanzone Nonntal stehen“

Im Rahmen des heutigen runden Tisches zum Thema Fanzone zur UEFA Fußball-EM 2024 der Männer ist nun die Entscheidung gefallen. Auf Einladung von Bürgermeister Bernhard Auinger haben sich Behördenvertreter:innen, Vertreter:innen von SAK 1914, Sportzentrum Mitte, Polizei, Berufsfeuerwehr, Bauhof, Bau- und Feuerpolizei, Abfallservice, Stadtgärten, Finanzabteilung und Partner:innen aus der Privatwirtschaft auf ein Grobkonzept geeinigt.

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Damit Salzburg nicht die einzige Landeshauptstadt ohne Fanzone bleibt, braucht es einen gemeinsamen Kraftakt. Schon in 32 Tagen wollen wir den Fans ein sicheres Erlebnis bieten, dabei aber gleichzeitig auf die Bedürfnisse der sportbegeisterten Bevölkerung und der Anrainer:innen Rücksicht nehmen. Die Stadt hat sich daher dazu entschlossen, nur die Spiele der Österreichischen Nationalmannschaft sowie die Halbfinale und das Finale zu übertragen.“ Auinger weiter: „Dafür, dass wir nun so schnell eine Lösung gefunden haben, möchte ich mich besonders beim SAK 1914 für die lösungsorientierte Zusammenarbeit bedanken. Darüber hinaus haben wir uns entschlossen, den Reinerlös aus der Gastronomie dem Sportnachwuchs zugutekommen zu lassen. Das ist ein sehr erfreulicher Nebeneffekt.“

Folgende Vorgaben werden eingehalten:

  • Schaffung eines sicheren Sporterlebnisses für rund 1.000 Zuseher:innen (bei Schönwetter)
  • Implementierung eines nachhaltigen Abfallkonzeptes
  • Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes – in enger Abstimmung mit den Behörden
  • Entwicklung eines sanften Mobilitätskonzeptes.
  • Veranstaltungsende bis eine Stunde nach Schlusspfiff
  • Durch modernste Technik wird sich die Lärmbelästigung für den Stadtteil gering halten
  • Enge Abstimmung mit dem offiziellen Medienpartner der UEFA in Österreich für die UEFA EURO 2024
  • Informationsabend am Donnerstag, 23. Mai für Anrainer:innen

Die Stadt Salzburg wird in der Fanzone Nonntal die Gruppenspiele der Österreichischen Nationalmannschaft sowie die Halbfinalspiele und das Finale öffentlich übertragen. Sofern sich unsere Nationalelf für die KO-Duelle qualifiziert, werden auch diese Spiele live auf der großen Leinwand, direkt auf dem Fußballfeld, zu sehen sein.

Auf dem Gelände des SAK 1914 finden auf der überdachten Tribüne 530 Zuschauer:innen Platz. Bei gutem Wetter können die Kapazitäten durch Nutzung des Rasens mit Picknickdecken auf bis zu 1.000 Personen erweitert werden.

Der Standort zeichnet sich insbesondere durch die bereits bestehende Infrastruktur sowie die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß sowie mit dem Fahrrad aus. Auf dem Geländes der Heimstätte des SAK 1914 findet sich nicht nur das Sportbuffet, um die Zuseher:innen mit Getränken und Speisen versorgen zu können. Auch die Möglichkeit der Verwendung der sanitären Anlagen zeichnen den Veranstaltungsort aus. Zudem kann zum Schutz aller Anwesenden eine Zugangskontrolle gewährleistet werden. Damit die Veranstaltungen einem möglichst breiten Publikum zugänglich sind, wird zudem an einem Konzept zur barrierefreien Teilnahme gearbeitet.

Um die Bevölkerung, insbesondere die Anwohner:innen, über die Details zu informieren, wird kommenden Donnerstag, 23. Mai, um 18 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung direkt am Veranstaltungsgelände stattfinden. Dort bekommen die Interessent:innen auch die Möglichkeit, offene Fragen anzusprechen und zu klären.

Damit die Lärmbelästigung für die Anrainer:innen möglichst gering gehalten wird, soll die Sperrstunde bei den Abendspielen mit 24 Uhr festgelegt werden. Für die weiteren Spiele mit Spielbeginn um 18 Uhr wird bis 22 Uhr mit stärkerer Geräuschentwicklung zu rechnen sein.

In weiterer Absprache mit den Behördenvertreter:innen und den Verantwortlichen von SAK 1914 und Sportzentrum Mitte wird nun mit Hochdruck an der weiteren Detailplanung der Veranstaltungen gearbeitet. Ziel ist es auch den Betrieb so zu gestalten, dass jenen Vereinen und Sportler:innen, die im Sportzentrum Mitte trainieren, dies weitestgehend ohne Einschränkungen tun können.

Durch den Einsatz von Sicherheitspersonal und der Einhaltung des umfassenden Sicherheitskonzepts sorgt die Stadt Salzburg für ein sicheres – und hoffentlich auch sportlich erfolgreiches – Fußballfest.