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Future Skills Lab 2026: Kostenlose MINT-Workshops für junge Tüftler:innen

02.02.2026
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Die Stadtbibliothek Salzburg setzt auch 2026 die beliebte und kostenfreie Workshop-Reihe „Future Skills Lab“ – MINT Workshops für Tüftler:innen fort und lädt junge Menschen im Alter von 9 bis 18 Jahren ein, sich in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) auszuprobieren und Zukunftskompetenzen praktisch zu entwickeln.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Das Angebot der Stadt:Bibliothek ist für die Jugendlichen wie maßgeschneidert und zeigt, wie stark die Themensetzung MINT innerhalb der Wissensstadt Salzburg aufgestellt ist. Für niederschwellige Wissensvermittlung und Lernen durch aktives Tun ist die Stadt:Bibliothek der ideale Ort – ein rundum tolles Programm!“

Innovatives Lernen, praxisnah und kostenlos
Die Workshop-Serie bietet ein vielfältiges Programm: von Fotografie- und Podcast-Workshops über einen Coding Day mit Programmierprojekten bis hin zu praxisorientierten Gaming-Sessions zu künstlicher Intelligenz und Makerspace-Technologien wie 3D-Druck und Lasercutting, sowie das visionäre Skulpturenatelier, wo der Werkstoff Holz erforscht und gemeinsam eine neue Welt gebaut wird. Alle Angebote sind ohne Teilnahmegebühren zugänglich und richten sich an junge Entdecker:innen, die neugierig auf Technik, Kreativität und digitales Wissen sind. Begleitet werden die Workshops von Expert:innen der zahlreichen Kooperationspartner der Stadt:Bibliothek: die Pioniergarage Salzburg, Podcasting Salzburg, FH Salzburg, PeP – Pongau entwickelt Potentiale, MoKuBa, die Hacker School Austria und Verein Spektrum.

„Mit den von Christina Steinböck und Alessandra Vitale kuratierten MINT-Angeboten und den Spürnasenworkshops zeigt die Stadt:Bibliothek auch im Bereich Naturwissenschaften und Technik Bildungskompetenz. Eine wichtige Ergänzung zum großen Bedarf an klassischer Leserförderung und Vermittlung literarischer Kompetenz“, so Amtsleiter Helmut Windinger.

MINT-Bildung als Schlüsselqualifikation
MINT-Bildung ist essenziell, um das Verständnis für naturwissenschaftliche und technische Zusammenhänge zu fördern und Kreativität, Problemlösungsfähigkeit sowie Teamarbeit zu stärken. Sie vermittelt Kompetenzen, die nicht nur schulisch relevant sind, sondern unmittelbar auf berufliche Anforderungen und gesellschaftliche Herausforderungen vorbereiten. Studien zeigen, dass MINT-Lernformate durch praxisnahe und interdisziplinäre Zugänge die Motivation und Lernbereitschaft junger Menschen nachhaltig erhöhen.

Niederschwellige Angebote außerhalb der Schule
Die Stadtbibliothek Salzburg versteht sich heute nicht nur als Ort der Literatur, sondern als ein lebendiges Wissenszentrum, das außerschulische Lernmöglichkeiten schafft und junge Menschen befähigt, sich aktiv mit Technologie und Wissenschaft auseinanderzusetzen. Kostenfreie Workshops senken Barrieren zur Teilnahme und ermöglichen es allen Jugendlichen, unabhängig von schulischen Vorkenntnissen MINT-Erfahrungen zu sammeln.

Termine und Anmeldung
Die Workshop-Termine für 2026 finden über das ganze Jahr verteilt statt. Eine Anmeldung ist jeweils per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-salzburg.at möglich. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt; frühzeitige Anmeldung wird empfohlen. Weitere Infos sind auf der Website buch.stadt-salzburg.at zu finden.

Stadt Salzburg verleiht Stadtsiegel in Silber an Margret Stronegger

02.02.2026
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Immer in Einsatz für die Kultur dieser Stadt

Die Stadt Salzburg zeichnet Frau Margret Stronegger, künstlerische Leiterin des OVAL – Die Bühne im EUROPARK, mit dem Stadtsiegel in Silber aus. In Anerkennung ihres langjährigen und vielfältigen Engagements für das kulturelle Leben der Mozartstadt.
Bürgermeister Bernhard Auinger überreichte die hohe städtische Auszeichnung in einer feierlichen Zeremonie als sichtbares Zeichen des Dankes für Stroneggers nachhaltige Beiträge zur Salzburger Kulturlandschaft.

Bürgermeister Bernhard Auinger im Rahmen der Ehrung: „Es ist mir eine besondere Freude, Margret Stronegger für ihr jahrzehntelanges Wirken im kulturellen Leben unserer Stadt auszuzeichnen. Sie war und ist eine aufmerksame Begleiterin der Salzburger Kulturszene, mit einem besonderen Fokus auf junge, progressive Kulturformen. Mit großer Leidenschaft hat sie den EUROPARK als kulturelles Stadtteilzentrum mitentwickelt. Die Bühne war stets ihr Zuhause, und das OVAL – Die Bühne im EUROPARK ist heute ein selbstverständlicher Teil der Mozartstadt und sogar Teil der Mozartwoche. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass Kultur in Salzburg dort ankommt, wo die Menschen leben.“

Margret Stronegger hat über viele Jahre hinweg das OVAL zu einem dynamischen und beliebten Veranstaltungsort etabliert, der zwischen Bühne, Musik, Kabarett, Theater und interdisziplinären Kulturformaten vernetzt. Unter ihrer künstlerischen Leitung hat sich das OVAL zu einem festen Bestandteil der Salzburger Kulturszene entwickelt und bietet jährlich ein abwechslungsreiches Programm, das Kunstschaffende und Publikum gleichermaßen begeistert.

Die Verleihung des Stadtsiegels in Silber würdigt nicht nur herausragende Leistungen im kulturellen Bereich, sondern steht symbolisch für außergewöhnlichen Einsatz im Dienste der Stadtgemeinschaft. Mit großem persönlichen Einsatz, kreativer Weitsicht und hoher Professionalität hat Stronegger wesentlich dazu beigetragen, kulturelle Vielfalt und künstlerische Qualität in Salzburg zu stärken.

„Mit ihrem Engagement hat Frau Stronegger über Jahre hinweg die Kulturstadt Salzburg bereichert und nachhaltig geprägt. Das Stadtsiegel in Silber steht für Dank und Anerkennung einer außergewöhnlichen Leistung im kulturellen Leben unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Auinger bei der Übergabe.
Frau Stronegger selbst zeigte sich bewegt von der Auszeichnung und betonte die Bedeutung von Kultur als verbindenden sozialen Raum, der Menschen zusammenbringt, inspiriert und gesellschaftlichen Austausch fördert.

Über Margret Stronegger
Margret Stronegger ist seit vielen Jahren als Kulturmanagerin und Intendantin tätig und prägt als künstlerische Leiterin das Programm des OVAL – Die Bühne im EUROPARK. Sie hat über Jahre hinweg innovative Veranstaltungsformate initiiert und den kulturellen Austausch in Salzburg maßgeblich vorangetrieben.

Arbeitsstipendien 2026: Stadt Salzburg schreibt Förderungen für künstlerische Entwicklungsarbeit aus

16.01.2026
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Einreichschluss: Freitag, 27. März 2026

Die Stadt Salzburg schreibt auch 2026 Arbeitsstipendien für professionelle Künstler:innen aus und stärkt damit gezielt die freie Kunst- und Kulturszene. Unterstützt wird jene Phase, in der künstlerische Vorhaben entstehen: Recherche, Konzeption, Entwicklung und länger dauernde produktionsunabhängige Arbeitsprozesse. Damit schafft die Stadt Freiräume, in denen neue Projekte vorbereitet, künstlerische Ansätze vertieft und nächste Arbeitsschritte fundiert aufgebaut werden können.

Die Arbeitsstipendien sind eine Maßnahme aus der Kulturstrategie UNSA Salzburg, deren Ziel es ist, Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Kunsttätige in Salzburg zu verbessern und Struktur- bzw. Prozessförderung auszubauen. Entsprechend richtet sich die Ausschreibung an Künstler:innen, die in Salzburg leben oder arbeiten, oder deren Vorhaben einen klaren Bezug zur Stadt Salzburg aufweist. Pro Bewerber:in kann im Kalenderjahr 2026 nur ein Arbeitsstipendium – spartenübergreifend – zuerkannt werden.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Mit der Ausschreibung der Arbeitsstipendien 2026 setzen wir einen klaren Schwerpunkt unserer Kulturstrategie um: die nachhaltige Förderung künstlerischer Arbeitsprozesse und junger Talente. Salzburg verfügt über eine außergewöhnlich vielfältige und dynamische Kulturszene, die wir mit gezielten Maßnahmen, wie den Arbeitsstipendien stärken. Die hohe Qualität der bisherigen Einreichungen zeigt, wie viel kreatives Potenzial in dieser Stadt steckt. Unser Ziel ist es, diese Vielfalt weiter zu fördern und Künstler:innen den Freiraum zu geben, neue Projekte zu entwickeln und ihre Arbeit auf das nächste Niveau zu heben.“

Ausgeschrieben wird in mehreren Sparten, darunter Musik, Literatur, Theater, Film/Medienkunst sowie Tanz/Performance/Circus und Bildende Kunst. Die Förderung ist je nach Sparte als monatliches Stipendium (in der Regel 1.500 Euro) oder als pauschaler Betrag (1.000 Euro) vorgesehen. In einzelnen Bereichen ist – nach Verfügbarkeit – zusätzlich die kostenlose Nutzung eines Proberaums im Probehaus möglich.

Die Auswahl erfolgt durch den Fachbereich auf Basis der eingereichten Unterlagen. Ausschlaggebend sind die Qualität des bisherigen künstlerischen Wirkens sowie die Plausibilität und künstlerische Qualität des geplanten Vorhabens.

„Die Stadt Salzburg als Kulturstadt sieht den gesamten künstlerischen Arbeitsprozess – von der Recherche und Konzeption bis zur Produktion. Mit den Arbeitsstipendien wurden in den letzten Jahren einige Projekte und künstlerische Auseinandersetzungen angestoßen, die möglicherweise sonst gar nicht begonnen werden hätten können. Die Einführung dieses Instrumentes war jedenfalls ein richtiger Schritt“, unterstreicht Abteilungsvorständin für Kultur, Bildung und Wissen Dagmar Aigner.

Die Einreichung erfolgt ausschließlich online. Einreichschluss für alle Sparten ist Freitag, 27. März 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung (inklusive Upload-Links und erforderlicher Unterlagen) sind online bei den Kulturförderungen der Stadt Salzburg abrufbar.