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Arbeitsstipendien 2026: Stadt Salzburg schreibt Förderungen für künstlerische Entwicklungsarbeit aus

16.01.2026

Einreichschluss: Freitag, 27. März 2026

Die Stadt Salzburg schreibt auch 2026 Arbeitsstipendien für professionelle Künstler:innen aus und stärkt damit gezielt die freie Kunst- und Kulturszene. Unterstützt wird jene Phase, in der künstlerische Vorhaben entstehen: Recherche, Konzeption, Entwicklung und länger dauernde produktionsunabhängige Arbeitsprozesse. Damit schafft die Stadt Freiräume, in denen neue Projekte vorbereitet, künstlerische Ansätze vertieft und nächste Arbeitsschritte fundiert aufgebaut werden können.

Die Arbeitsstipendien sind eine Maßnahme aus der Kulturstrategie UNSA Salzburg, deren Ziel es ist, Rahmenbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten für Kunsttätige in Salzburg zu verbessern und Struktur- bzw. Prozessförderung auszubauen. Entsprechend richtet sich die Ausschreibung an Künstler:innen, die in Salzburg leben oder arbeiten, oder deren Vorhaben einen klaren Bezug zur Stadt Salzburg aufweist. Pro Bewerber:in kann im Kalenderjahr 2026 nur ein Arbeitsstipendium – spartenübergreifend – zuerkannt werden.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Mit der Ausschreibung der Arbeitsstipendien 2026 setzen wir einen klaren Schwerpunkt unserer Kulturstrategie um: die nachhaltige Förderung künstlerischer Arbeitsprozesse und junger Talente. Salzburg verfügt über eine außergewöhnlich vielfältige und dynamische Kulturszene, die wir mit gezielten Maßnahmen, wie den Arbeitsstipendien stärken. Die hohe Qualität der bisherigen Einreichungen zeigt, wie viel kreatives Potenzial in dieser Stadt steckt. Unser Ziel ist es, diese Vielfalt weiter zu fördern und Künstler:innen den Freiraum zu geben, neue Projekte zu entwickeln und ihre Arbeit auf das nächste Niveau zu heben.“

Ausgeschrieben wird in mehreren Sparten, darunter Musik, Literatur, Theater, Film/Medienkunst sowie Tanz/Performance/Circus und Bildende Kunst. Die Förderung ist je nach Sparte als monatliches Stipendium (in der Regel 1.500 Euro) oder als pauschaler Betrag (1.000 Euro) vorgesehen. In einzelnen Bereichen ist – nach Verfügbarkeit – zusätzlich die kostenlose Nutzung eines Proberaums im Probehaus möglich.

Die Auswahl erfolgt durch den Fachbereich auf Basis der eingereichten Unterlagen. Ausschlaggebend sind die Qualität des bisherigen künstlerischen Wirkens sowie die Plausibilität und künstlerische Qualität des geplanten Vorhabens.

„Die Stadt Salzburg als Kulturstadt sieht den gesamten künstlerischen Arbeitsprozess – von der Recherche und Konzeption bis zur Produktion. Mit den Arbeitsstipendien wurden in den letzten Jahren einige Projekte und künstlerische Auseinandersetzungen angestoßen, die möglicherweise sonst gar nicht begonnen werden hätten können. Die Einführung dieses Instrumentes war jedenfalls ein richtiger Schritt“, unterstreicht Abteilungsvorständin für Kultur, Bildung und Wissen Dagmar Aigner.

Die Einreichung erfolgt ausschließlich online. Einreichschluss für alle Sparten ist Freitag, 27. März 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung (inklusive Upload-Links und erforderlicher Unterlagen) sind online bei den Kulturförderungen der Stadt Salzburg abrufbar.

M7 inklusive Kunst: Drei Jahre gelebte Inklusion und künstlerische Entwicklung in der Stadtgalerie Rathaus

16.01.2026
© Matthias Warter

Abteilungsübergreifendes Leitprojekt zum Jahresbeginn

Mit der Ausstellung „M7 inklusive Kunst – Die ersten drei Jahre“ eröffnet die Stadt Salzburg das Kulturjahr 2026 mit einem besonderen, abteilungsübergreifenden Leitprojekt: Die Abteilung für Kultur, Bildung und Wissen (MA 2) und die Abteilung für Soziales (MA 3) verbinden im Monat der Vielfalt gezielt Kunst und Inklusion. Von 16. Jänner bis 13. März 2026 ist die Ausstellung in der Stadtgalerie Rathaus (Säulenhalle) zu sehen – bei freiem Eintritt.

Bürgermeister Bernhard Auinger zur Ausstellung: „M7 inklusive Kunst zeigt eindrucksvoll, wie viel Kraft in echter Teilhabe steckt. Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam kreativ arbeiten, entsteht nicht nur Kunst, sondern ein Miteinander, das unsere Stadt bereichert und noch vielfältiger macht. Diese Ausstellung ist ein starkes Zeichen dafür, dass Inklusion ein selbstverständlicher Teil unseres kulturellen Lebens sein kann.“

Die Ausstellung: Kunst als Begegnung und Ausdruck

Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von 13 Künstler:innen aus dem M7 inklusive Kunst. Seit 2023 kommen im Atelier Menschen mit und ohne Behinderungen regelmäßig zum kreativen Arbeiten zusammen. Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig künstlerische Zugänge sein können – und wie Kunst Räume für Begegnung schafft und gesellschaftliche Barrieren abbaut.

M7 inklusive Kunst: Atelier, Galerie und Teilhabe

Das M7 inklusive Kunst ist ein Angebot der Lebenshilfe Salzburg. Das Atelier befindet sich in der Moosstraße 7. Es ermöglicht Künstler:innen mit Behinderungen, kontinuierlich an ihrer künstlerischen Handschrift zu arbeiten, ihre Werke öffentlich zu präsentieren und am Kunst- und Kulturleben teilzunehmen. Zum Konzept gehören auch inklusive Workshops, die mehrmals im Monat stattfinden und allen Interessierten offenstehen.

Zwei Künstler sind zudem als Atelierassistenten geringfügig beschäftigt und erhalten dadurch Einblicke in Organisation und Abläufe des Atelierbetriebs.

„Inklusion bedeutet für mich, Räume zu schaffen, in denen Menschen sichtbar werden, ihre Talente entfalten können und selbstverständlich dazugehören. M7 inklusive Kunst zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Arbeit Selbstbestimmung stärkt und echte Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ermöglicht“, so Stadträtin für Soziales Andrea Brandner.

Stimmen aus dem Atelier

Die Ausstellung macht nicht nur Werke sichtbar, sondern auch Haltungen und Erfahrungen. Drei ausgewählte Stimmen stehen beispielhaft für das, was im M7 entsteht:

  • „Kunst berührt die Seele“, sagt M7-Künstler Johannes Hollweger.
  • „Ich komme immer am Mittwoch zum Malen und das freut mich! Das schöne ist, dass man beim Malen alles machen kann.“, erzählt M7-Künstlerin Sabine Thaler.
  • „Früher wollte ich immer Architekt werden. Jetzt arbeite ich als Atelierassistent im M7 und verdiene damit Geld.“, berichtet David Steiner, M7-Künstler.

Eröffnung und Besuch

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 15. Jänner 2026, um 18 Uhr eröffnet. Die Stadtgalerie Rathaus versteht sich als zentraler Ort für zeitgenössische Positionen und gesellschaftliche Themen – die Säulenhalle bietet dafür einen besonders niederschwelligen Rahmen mitten in der Stadt.

Erster Infotag zur Anmeldung: Stadtweite Einblicke in städtische Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen

13.01.2026

Alle städtischen Einrichtungen öffnen am 21. Jänner 2026 von 15 bis 18 Uhr ihre Türen.

Ab Montag, 26. Jänner 2026, startet die Anmeldemöglichkeit für die städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen für den Besuch ab Herbst 2026. Zur Orientierung lädt die Stadt Salzburg erstmalig zu einem stadtweiten Infotag: Am Mittwoch, 21. Jänner 2026, sind alle städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont das neue Angebot

„Mit dem stadtweiten Infotag schaffen wir ein neues, unkompliziertes Service für Eltern und Erziehungsberechtigte: Alle städtischen Einrichtungen sind gleichzeitig geöffnet, die wichtigsten Informationen zu den Einrichtungen gibt es gebündelt vor Ort – und wer möchte, kann gleich den Termin für die Anmeldung vereinbaren. So wird der Start in die Kinderbildung- und -betreuung transparenter und einfacher“, betont Bernhard Auinger.

Vor Ort Termin für die Anmeldung vereinbaren

Der stadtweite Infotag ist ein neues Angebot für Erziehungsberechtigte und findet heuer erstmals statt. Er richtet sich an alle, die ihr Kind für den Besuch ab Herbst 2026 in einer städtischen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung anmelden möchten.
Mit dem Infotag schafft die Stadt Salzburg ein neues Service für Eltern: Informationen zur Anmeldung und zu den Angeboten der Einrichtungen sind gebündelt und kompakt direkt vor Ort verfügbar – vom ersten Überblick bis zur konkreten Terminvereinbarung für die persönliche Anmeldung.

Termin und Ablauf

Der Infotag bietet die Möglichkeit, die Einrichtungen kennenzulernen und sich vor Ort zu informieren. Um 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr finden Hausführungen statt. Zusätzlich gibt es einen Infostand, bei dem Besucher:innen unter anderem Informationen zu Eingewöhnung, pädagogischem Konzept, Tagesablauf, Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten, Sprachförderung sowie weiteren Themen erhalten.

Anmeldung ab 26. Jänner 2026 und Fristen

Die Anmeldung der Kinder ist ab 26. Jänner 2026 möglich:

  • bis 13. Februar 2026 für Kleinkindgruppen
  • bis 6. März 2026 für Hort und Kindergarten

So läuft die Anmeldung ab: Termin mit der gewünschten Betreuungseinrichtung vereinbaren und anschließend persönlich gemeinsam mit dem Kind zur Anmeldung kommen.

Zur Anmeldung mitbringen

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Meldeschein des Kindes und der Erziehungsberechtigten
  • Arbeitsbestätigungen
  • aktueller Versicherungsdatenauszug
  • E-card

Wichtige Hinweise

  • In den Kindergarten werden nur Kinder aufgenommen, die vor dem 2. September 2026 das dritte Lebensjahr vollendet haben.
  • Für Kinder, die vor dem 2. September 2026 das fünfte Lebensjahr vollendet haben und im folgenden Jahr schulpflichtig werden, ist der halbtägige Kindergartenbesuch verpflichtend.
  • In den städtischen Kleinkindgruppen werden Kinder unter drei Jahren betreut; für eine Aufnahme muss das Kind das erste Lebensjahr vollendet haben.

Kontakt (Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen)

Adresse: Mozartplatz 6, 5020 Salzburg
Tel.: +43 662 8072 3481
E-Mail: skb@stadt-salzburg.at