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Frühjahrsputz 2026: Müllbusters von 16. bis 20. März in Aktion

12.03.2026

Bgm. Auinger: Verschmutzungen und illegale Ablagerungen melden!

Damit Salzburg sauber in den Frühling startet, sind die Müllbusters der Stadt Salzburg von 16. bis 20. März wieder im Einsatz. Rund 250 Reinigungsprofis sorgen im gesamten Stadtgebiet für Sauberkeit. Sie kehren Splitt zusammen, entfernen achtlos weggeworfenen Kleinmüll, beseitigen illegale Ablagerungen und holen auch vergessene Einkaufswagerl aus Bächen.

„Mit dem Frühjahrsputz sorgen unsere Müllbusters dafür, dass Salzburg sauber und gepflegt in den Frühling startet. Gleichzeitig leisten auch die Salzburger:innen einen wichtigen Beitrag, indem sie Verschmutzungen und andere Missstände melden“, so der Bürgermeister Bernhard Auinger.

Die Stadt setzt dabei ganz bewusst auf die Mithilfe der Bevölkerung. Wer illegale Ablagerungen oder andere Verschmutzungen im öffentlichen Raum entdeckt, kann diese unkompliziert melden – telefonisch, per E-Mail oder über die Service-App salzburg direkt. So können Problemstellen rasch erkannt und beseitigt werden. Wichtig ist dabei: Die städtische „Reingreifgruppe“ reinigt ausschließlich öffentliche Flächen im Eigentum der Stadt Salzburg. Private Grundstücke müssen von den jeweiligen Grundeigentümer:innen selbst gereinigt werden.

Hinweise nimmt das Stadtservice unter
Tel. 0662 8072-2000,
per E-Mail an stadtservice@stadt-salzburg.at
oder über die Service-App salzburg direkt entgegen.

Frühjahrsputz 2026:
16.-20. März

Salzburg hebt ab: SpaceWeek begeistert 1.000 Besucher:innen mit SpaceBuzz und Weltall-Programm

02.03.2026

Die SpaceWeek Salzburg hat von 23. Februar bis 1. März 2026 das Weltall mitten in die Stadt geholt. Eine Woche lang standen Raumfahrt, Forschung und der Blick auf unseren Planeten im Mittelpunkt – mit einem vielseitigen Programm für Schulklassen und Interessierte. Ins Leben gerufen wurde die Themenwoche vom Haus der Natur in Zusammenarbeit mit der Wissensstadt Salzburg und anderen Partner:innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung.

1.000 Personen an Bord des SpaceBuzz – 15 Schulklassen nahmen teil

Höhepunkt der SpaceWeek war der international ausgezeichnete SpaceBuzz: Der 16 Meter lange High-Tech-LKW in Raketenform bot im Inneren ein immersives Virtual-Reality-Erlebnis. Insgesamt wurden 1.000 Personen mit dem SpaceBuzz „ins All geschickt“, darunter 15 Schulklassen im Rahmen der vormittäglichen Science-Programme.

Auch das Angebot für die Öffentlichkeit stieß auf großes Interesse: Die Tickets waren sehr begehrt und rasch ausverkauft. Der SpaceBuzz war während der SpaceWeek am Franz-Josef-Kai stationiert – zwischen Rotkreuz-Parkplatz und Bushaltestelle – und wurde so auch im öffentlichen Raum zum sichtbaren Publikumsmagneten.

Bürgermeister Bernhard Auinger sagt: „Ich war selbst im SpaceBuzz und bin mit der VR-Brille virtuell ins All gereist – dieser Perspektivwechsel ist wirklich beeindruckend. Genau solche Erlebnisse machen Wissenschaft und Forschung greifbar und wecken Neugier. Dass wir in der SpaceWeek 1.000 Personen ‚ins All schicken‘ konnten und 15 Schulklassen dabei waren, zeigt, wie groß das Interesse an Bildungsangeboten ist. Solche Projekte stärken unseren Bildungsstandort Salzburg und die Wissensstadt Salzburg – vor allem, wenn so viele Partner:innen gemeinsam an einem Strang ziehen.“

Blick hinter die Kulissen: Wetter, Weltall-Daten und Weltraumwetter

Auch abseits des SpaceBuzz zeigte die SpaceWeek, wie stark unser Alltag mit Forschung „aus dem All“ verbunden ist. Die GeoSphere Austria lud Schulklassen und Interessierte zu Führungen ein, die nachvollziehbar machten, wie Wettervorhersagen entstehen: von der Auswertung großer Datenmengen bis hin zu präzisen Prognosen und Klimamodellen. Thematisiert wurde außerdem, wie Beobachtungen aus dem Weltall für Vorhersagen genutzt werden – und welche Rolle Weltraumwetter und seine Auswirkungen auf die Erde spielen.

MINT erleben: Workshops in der Science City Itzling

Ein weiterer Programmschwerpunkt lag auf dem Mitmachen: Die MINT:labs in der Science City Itzling gestalteten einen eigenen MINTwoch für Schulklassen aus dem ganzen Bundesland Salzburg. In praxisnahen Workshops wurden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik greifbar – mit Experimenten und Aufgaben, die Neugier wecken und Lust auf Forschen machen.

Kreatives Rahmenprogramm im Haus der Natur: Space Mission und Trickfilmstudio

Im Haus der Natur ergänzte ein kreatives Rahmenprogramm die wissenschaftlichen Inhalte. Das Künstlerkollektiv gold extra ging auf Space Mission: Kinder ab 8 Jahren entwickelten Ideen für eine Siedlung auf einem fremden Planeten, die im „Labor“ zu 3D-Modellen wurden und anschließend via Augmented Reality erkundet werden konnten.

Im Trickfilmstudio von Paul & Paula entstanden außerdem eigene Weltraum-Abenteuer: Mit Bastelmaterialien, Figuren und viel Fantasie setzten Kinder ab 8 Jahren ihre Geschichten als Stop-Motion-Filme um – Schritt für Schritt bis zum fertigen Kurzfilm.

Starkes Bildungsprojekt mit Fokus auf MINT-Förderung

Die SpaceWeek Salzburg zeigte, wie Wissenschaft und Forschung für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar und „angreifbar“ werden können. Das Projekt setzte einen klaren Schwerpunkt auf Bildung und MINT-Förderung für Kinder und Jugendliche – und machte zugleich sichtbar, wie viel Innovationskraft und Wissensvermittlung in Salzburg gebündelt werden.

REK neu: Stadt Salzburg setzt auf effiziente Flächenstrategie für Wirtschaft bis 2050

25.02.2026
Bgm. Auinger/Stadträtin Schiester: Mischnutzung unterstützt moderne Stadtentwicklung – Wohnbau und Wirtschaft nicht gegeneinander ausspielen

Die Stadt Salzburg richtet ihre Standort- und Flächenpolitik bis 2050 konsequent auf eine flächeneffiziente Entwicklung aus. Grundlage dafür ist das im REK dargestellte Szenario „Effizienz“ unter Berücksichtigung der Wirtschaftsstrategie 2030. Damit reagiert die Stadt auf das erwartete Wachstum: Seit 2022 wird von einem Plus von rund 19.400 Beschäftigten ausgegangen – von 107.100 auf 126.500 (+18%).

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Ich bin über die Aussagen des Wirtschaftsbund-Präsidenten, dass die Wirtschaft beim REK zu kurz kommt, ehrlicherweise sehr überrascht. In meinen regelmäßigen Gesprächen mit Betrieben höre ich nämlich etwas völlig anderes: Unternehmen brauchen dringend leistbaren Wohnraum, weil sie ohne leistbare Wohnungen keine neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen können.“

Und der Stadtchef weiter: „Wohnbau ist daher kein Hindernis für die Wirtschaft, sondern eine zentrale Voraussetzung für funktionierende Betriebe und für den Wirtschafts-Standort Salzburg. Gerade deshalb ist das Räumliche Entwicklungskonzept für mich das wichtigste Zukunftsprojekt dieser Stadt. Es schafft die Grundlagen dafür, dass Wohnen, Arbeiten und Leben in Salzburg wieder in ein sinnvolles Gleichgewicht kommen. Wer Wohnbau und Wirtschaft gegeneinander ausspielt, verkennt die Realität in unseren Betrieben und gefährdet die Entwicklung unserer Stadt.“

Stadt starke Partnerin der Wirtschaft

Planungsstadträtin Anna Schiester sagt: „Die Stadt ist eine starke Partnerin der Wirtschaft und wird das auch bleiben. Wir haben mit dem Entwurf des REK einen klaren Plan für den Wirtschaftsstandort Salzburg. Wirtschaft findet in Salzburg längst nicht nur in klassischen Gewerbegebieten statt: Rund 70 Prozent der Arbeitsplätze liegen heute in Wohn- und Mischgebieten. Genau deshalb setzen wir auf integrierte Standorte und kurze Wege – das ist zeitgemäße Standortpolitik.“

„Gleichzeitig haben wir ausreichend Spielräume für weiteres Wachstum, auch in klassischen Gewerbestandorten. Neben den im REK vorgesehenen rund 25 Hektar zusätzlichen Flächen für Arbeiten gibt es stadtweit weitere Entwicklungspotenziale für betriebliche Nutzungen. Damit können wir auch dann reagieren, wenn sich die Wirtschaft dynamischer entwickelt“, so Schiester.

Klar sei auch: „Betriebe finden Mitarbeiter:innen nur dort, wo es auch leistbaren Wohnraum gibt. Deshalb denkt der REK-Entwurf Arbeiten und Wohnen zusammen. Effiziente Standorte, gute Erreichbarkeit und kluge Flächennutzung sind heute echte Standortvorteile. So schaffen wir Raum für neue Arbeitsplätze, ohne unnötig Boden zu verbrauchen – und stärken Salzburg als modernen Wirtschaftsstandort.“

Zusätzlicher Flächenbedarf für „Arbeiten“ bis 2050

Die Aussagen des REK NEU begründet sich aus umfangreichen Untersuchungen des ÖIR – Österreichisches Institut für Raumplanung und Wifo- Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Salzburg. Für „Arbeiten“ (Gewerbe- und Mischnutzungen) ergibt sich demnach im REK je nach Szenario folgender zusätzlicher Baulandbedarf über 25 Jahre:

Effizienz-Szenario: insgesamt 25 ha für Arbeiten

  • 1. Periode (10 Jahre): 9 ha (Gewerbe 3 ha, Mischnutzung 6 ha)
  • 2. Periode (15 Jahre): 16 ha (Gewerbe 7 ha, Mischnutzung 9 ha)

Ein geprüftes nicht effizientes „Basis-Szenario“ geht von einem Flächenbedarf von ca. 70 ha für Arbeiten aus. Damit wird deutlich: Die Frage der künftigen Flächeninanspruchnahme hängt wesentlich davon ab, wie dicht und integriert Betriebsstandorte umgesetzt werden.

Reserven bieten Handlungsspielraum

Über den dargestellten Bedarf hinaus verfügt die Stadt über ein Flächenpotenzial für „Arbeiten“ von rund 168 ha. Dieses Potenzial bietet einen robusten Puffer – selbst das rechnerisch höhere Basis-Szenario (70 ha) kann damit abgedeckt werden. Gleichzeitig bleibt die Stadt flexibel, weil die wirtschaftliche Entwicklung über den langen Planungshorizont nicht seriös im Detail prognostizierbar ist.

Warum Effizienz-Szenario auch für die Wirtschaft sinnvoll ist

Im Basis-Szenario wird eine betriebliche Entwicklung mit geringen Dichten und entsprechend höherer Flächeninanspruchnahme angenommen – etwa durch stärkere Versiegelung für Oberflächenstellplätze. Diese Aspekte können in der Projektentwicklung in vielen Fällen effizienter und zeitgemäßer gestaltet werden, ohne die betrieblichen Anforderungen zu beeinträchtigen.

Aktualisierte Analysen von ÖIR und Wifo zeigen zudem, dass sich die Wirtschaft in Salzburg insbesondere in dynamischen Bereichen wie Dienstleistungen (u. a. UDL/Banken/ Telekommunikation/Verkehr sowie öffentliche und persönliche Dienstleistungen) entwickelt – und diese Nutzungen typischerweise in Mischgebieten stattfinden und für dichtere Bauformen sowie integrierte Standorte geeignet sind.

Entwicklungsschwerpunkt Flughafen: Potenziale in neuer Größenordnung

Ein besonderer Schwerpunkt liegt im REK auf dem Entwicklungsraum Flughafen. Dort besteht ein Potenzial von insgesamt rund 28 ha:

  • rund 20 ha als potenzielle Neuausweisungen im REK-Entwurf
  • rund 8 ha als Ergänzungsflächen aus dem REK 2007 (u. a. entlang Innsbrucker Bundesstraße und Loiger Straße).

„Alleine dieses Potential entspricht nahezu dem gesamten Baulandedarf für Gewerbe laut aktuellem REK 2007 für 10 Jahre“, so Planungsstadträtin Schiester.

Die Entwicklung soll im Rahmen einer Umsetzungspartnerschaft erfolgen und erfordert eine Abstimmung mit dem Land, der Nachbargemeinde Wals-Siezenheim und dem Flughafen. Ziel ist eine hochwertige, arbeitsplatzintensive Standortentwicklung entlang der Innsbrucker Bundesstraße – ohne monofunktionale, großflächig versiegelte Gewerbestandorte, sondern mit standortangepasster, flächeneffizienter Funktionsmischung. In lärmabgewandten Bereichen können im Gesamtkonzept auch sinnvolle Begleitnutzungen und untergeordnet Wohnen (z.B. Mitarbeiter:innenwohnungen) geprüft werden.

Beispiele für aktiv begleitete Standortentwicklung

In den vergangenen fünf Jahren hat die Stadtplanung 18 Betriebsansiedlungen und Erweiterungen in Projektentwicklung und Verfahren begleitet. Beispiele dafür sind:

  • Raiffeisen-Zentrale Itzling (ehem. Mischfutterwerk)

Beispiel für Konversion und Standortentwicklung im Bestand statt Neuversiegelung auf der grünen Wiese.

  • Neuansiedlung Hofer-Zentrale I + II

Beispiel für neue, betriebliche Standorte und planungsseitig begleitete Flächenentwicklung.

  • Erweiterung Techno-Z

Beispiel für Wachstum am bestehenden Standort und für arbeitsplatzintensive Nutzungen, die gut in integrierten Lagen bzw. in Mischung funktionieren.

Weitere waren bzw. sind: Erweiterung Copa-Data, Neuansiedelung Biogena, Neuansiedelung Porr, Erweiterung BMW, Erweiterung Festspielhäuser, Erweiterung Europark, Neuansiedelung SES-Campus, Gewerbepark Mehrlgutweg, NVZ Itzling, Erweiterung Lagermax Maxglan, Erweiterung Lagerhaus Hagenau, Schulungszentrum Palfinger, Ausbau Gebrüder Weiß, Erweiterung Kappacher, Gewerbepark „Nordraum Hannak“.