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Start der öffentlichen Auflage des Entwurfs zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) Salzburg 2025

07.11.2025

Der zukünftige Stadtkompass für Salzburgs Stadtentwicklung

Der Entwurf zum neuen Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Stadt Salzburg geht in die entscheidende Phase: Mit Ende Oktober beginnt die öffentliche Auflage des Entwurfs, die für rund sechs Wochen – von 3. November bis 12. Dezember 2025 – vorgesehen ist.
Damit startet der wichtigste Beteiligungsschritt auf dem Weg zu einem der zentralen Planungsinstrumente der Stadtentwicklung.
Das REK bildet die strategische Grundlage für die Entwicklung Salzburgs bis 2050. Es definiert, wo neuer, leistbarer Wohnraum entstehen kann, wie Wirtschaftsräume gesichert, Grünflächen geschützt und Mobilität zukunftsfähig gestaltet werden. Ziel ist es, die Stadt geordnet wachsen zu lassen und Lebensqualität langfristig zu sichern.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Das Räumliche Entwicklungskonzept ist das zentrale Zukunftsprojekt für unsere Stadt. Es ist der Schlüssel für leistbares Wohnen, für eine nachhaltige Stadtentwicklung und für den verantwortungsvollen Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen. Salzburg wächst – und wir gestalten dieses Wachstum aktiv, vorausschauend und mit Blick auf die kommenden Generationen. Das REK wird in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet – gemeinsam mit Fachleuten, Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtpolitik. Es steht für einen neuen Stil der Zusammenarbeit: transparent, lösungsorientiert und getragen von dem gemeinsamen Ziel, Salzburg lebenswert zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ich möchte an dieser Stelle ganz besonders den Mitarbeiterinnen der Stadtplanung danken, die bereits in den vergangenen Jahren mit großem Engagement und viel Herzblut an diesem Konzept gearbeitet haben – und dies auch weiterhin tun werden. Ihr Einsatz ist ein wesentlicher Beitrag zur Zukunft unserer Stadt. Ich lade alle politischen Kräfte ein, sich konstruktiv einzubringen. Denn wer Verantwortung für Salzburg übernehmen möchte, muss sich an den großen Zukunftsfragen beteiligen. Das REK ist eine Einladung zur Zusammenarbeit – über Fraktionsgrenzen hinweg, im Interesse der Salzburgerinnen und Salzburger. Die Hand zur Zusammenarbeit bleibt ausgestreckt. Jetzt ist der Moment, gemeinsam an einem Strang zu ziehen – für eine Stadt, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet.“

Mit Beginn der Auflage startet auch eine breite Informations- und Beteiligungsoffensive:

  • eine Ausstellung in der Wolf-Dietrich-Halle,
  • vier Dialogveranstaltungen in den Stadtteilen,
  • eine stadtweite Informationssendung (Postwurf) an alle Salzburger:innen sowie
  • Einsichtsmöglichkeiten des REK-Entwurfs an mehreren öffentlich zugänglichen Orten in der Stadt und unter www.stadt-salzburg.at/rek-neu

So wird sichergestellt, dass sich alle Bürger:innen über die Inhalte des neuen REK-Entwurfs informieren und Rückmeldungen geben können.

Ziele und Aufgaben des neuen REK

Das REK 2025 verfolgt das zentrale Ziel, Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Klimaschutz in Einklang zu bringen. Es beantwortet die Frage, wie Salzburg in den kommenden 25 Jahren wachsen und sich entwickeln soll.

Planungsstadträtin Anna Schiester richtet ihren Blick nach vorn: „Salzburg lebt von seiner besonderen Mischung – vom historischen Erbe, vom Grünland und von den Menschen, die hier wohnen und arbeiten. Damit unsere Stadt diese Qualitäten auch in Zukunft bewahrt, zeigt das neue Räumliche Entwicklungskonzept (REK) einen klaren Kompass: Wo Salzburg wachsen kann, wo wir Grünland und Stadtlandschaften schützen und wie wir leistbares Wohnen, Wirtschaft, Arbeiten, Mobilität und Natur in Einklang bringen wollen. Es geht darum, das Schöne zu bewahren und zugleich weiterzuentwickeln – damit Salzburg auch in 25 Jahren eine lebenswerte Stadt für alle bleibt. Ich lade alle Salzburgerinnen und Salzburger ein, sich einzubringen: Das Wohl unserer Stadt liegt in unserer aller Hand.“

Die wichtigsten Zielsetzungen im Überblick:

  • Leistbares Wohnen: Bis 2050 sollen rund 12.000 neue geförderte Wohnungen entstehen. Der Fokus liegt auf leistbarem Mietwohnbau und Nachverdichtung im Stadtgebiet.
  • Schutz des Grünlands: Das REK hält an der bestehenden Grünlanddeklaration fest. Nur rund 1 % der geschützten Fläche könnte im Rahmen eines Grünlandtausches neu gewidmet werden – bei gleichzeitigem Schutz anderer Flächen. Dadurch bleibt die Größe der Deklaration unverändert.
  • Innenentwicklung statt Zersiedelung: Vorrang haben die Nutzung bereits gewidmeter Flächen und die Transformation bestehender Gewerbe- und Mischgebiete in neue Quartiere.
  • Nachhaltige Mobilität: Stadt der kurzen Wege, Ausbau des Radverkehrs, Stärkung des öffentlichen Verkehrs und Aufwertung der öffentlichen Räume.
  • Klimaschutz und Stadtstruktur: Kompakte, energieeffiziente Quartiere, Erhalt von Frischluftschneisen, Ausbau von Grünverbindungen und Maßnahmen zur Klimaanpassung.
  • Wirtschaft und Arbeitsplätze: Sicherung von Betriebsflächen und Entwicklung hochwertiger Arbeitsstandorte – etwa in den Bereichen Forschung, Life Sciences und Dienstleistung.

Diese strategischen Ziele werden im REK räumlich abgebildet und durch konkrete Zielgebiete ergänzt, die zeigen, wo Salzburg wachsen kann. Beispiel dafür:

  • Schallmoos als Beispiel für Transformation im Bestand – Nutzung von Gewerbeflächen für Wohnen und Arbeiten.
  • Flughafen-West als Entwicklungsraum für Wirtschaft, ergänzt um weitere Nutzungen, neue öffentliche Räume und nachhaltige Mobilitätsanbindungen.
  • Weitere Zielgebiete an der Alpenstraße und an der Münchner Bundesstraße in Itzling, Aigen und Maxglan, wo durch Nachverdichtung, Transformation und Grünlandtausch Wohnraum entstehen kann.

Damit wird deutlich: Das REK ist kein abstraktes Papier, sondern eine konkrete Grundlage für die Stadtentwicklung, die Orientierung und Planungssicherheit schafft – für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung.

„Unsere Aufgabe in der Stadtplanung ist es die räumliche Entwicklung der Stadt strategisch und vorausschauend zu steuern. Mit dem Entwurf zum neuen REK liegt nun eine qualitätsvolle und klare Grundlage vor, die auf einer breiten thematischen Basis die Zukunft der Stadt skizziert. Zu diesem Entwurf soll nun die Bevölkerung einbezogen werden, um wertvolle Impulse zu sammeln und das Konzept im Dialog weiterzuentwickeln“, erklärt Projektleiterin Laura Gruber.

Projektleiter Christian Hörbinger ergänzt: „Salzburg hat eine lange Tradition in der Erstellung engagierter Entwicklungskonzepte. Mit dem neuen REK wollen wir daran anknüpfen und eine langfristige, moderne und verbindliche Perspektive für die Stadtentwicklung schaffen. Dazu wurde bereits viel erarbeitet und diskutiert: Mit einem Bürger:innen-Rat und Young Experts wurden Schwerpunkte der Stadtentwicklung diskutiert, viele Mitarbeiter:innen der Stadtplanung und externe Expert:innen haben Grundlagen erarbeitet und Vorschläge formuliert. In Abstimmung mit weiteren Abteilungen der Stadt und nach Workshops und Diskussionsrunden mit den Fraktionen des Gemeinderats liegt nun ein Entwurf des neuen REK vor. Wir laden Sie ein, sich bei den zahlreichen Informationsangeboten während der öffentlichen Auflage zu informieren und sich einzubringen!“

Ausstellung in der Wolf-Dietrich-Halle

Ein zentraler Teil der Öffentlichkeitsarbeit ist die Ausstellung „REK – Salzburgs Zukunftsplan“, die von 3. November bis 12. Dezember 2025 in der Wolf-Dietrich-Halle im Schloss Mirabell zu sehen ist.

Auf 16 Ausstellungstafeln werden die Inhalte des REK anschaulich und verständlich dargestellt:

  • zentrale Ziele und Strategien,
  • Pläne zur Siedlungsentwicklung,
  • Beispiele für neue Stadtquartiere,
  • Schutzmaßnahmen für Grünland und Klima sowie
  • Visualisierungen der künftigen Stadtstruktur.

Die Ausstellung lädt dazu ein, sich in Ruhe zu informieren, Fragen zu formulieren und Rückmeldungen zu geben. Sie richtet sich an alle Salzburger:innen, die sich für die Zukunft ihrer Stadt interessieren.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Schlosses frei zugänglich.

Weitere Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen

Begleitend zur Ausstellung finden im November vier Dialogveranstaltungen in den Stadtteilen statt. Von jeweils 16 bis 20 Uhr sind Interessierte eingeladen hier ohne Anmeldung jederzeit vorbeizukommen, sich zu informieren und Fragen zu stellen:

  • Dienstag, 4. November – SN Saal
  • Donnerstag, 6. November –Hotel Dorint
  • Dienstag, 11. November – Techno-Z
  • Donnerstag, 13. November – Heffterhof

Bei diesen Gesprächen werden die Inhalte des REK direkt vor Ort vorgestellt und diskutiert. Vertreter:innen der Stadtregierung und Mitarbeiter:innen der Stadtplanung beantworten Fragen. Eine mobile Ausstellung zum Entwurf sorgt für eine umfangreiche Information vor Ort

Zusätzlich ergeht ein Postwurf an alle Haushalte der Stadt Salzburg über die öffentliche Auflage und die zentralen Themen des REK.
Die Unterlagen können während der Auflagezeit an mehreren öffentlichen Orten eingesehen werden (Stadtbibliothek Salzburg, alle Bewohnerservice-Stellen, Stadtservice im Schloss Mirabell, Amtsgebäude der MA 5, Schaukasten an der
Straßenfront des Gebäudes, Auerspergstraße 7).
Auch online auf der städtischen Website steht der Entwurf als PDF zum Download zur Verfügung (www.stadt-salzburg.at/rek-neu).

Ausblick

Nach Abschluss der öffentlichen Auflage werden die eingebrachten Stellungnahmen ausgewertet und – soweit möglich – in die Endfassung des REK eingearbeitet.
Der Gemeinderatsbeschluss über das neue Räumliche Entwicklungskonzept im Laufe des Jahres 2026 geplant.
Damit schafft die Stadt Salzburg die Grundlage, um ab 2026 auf Basis eines aktualisierten, breit abgestimmten REK zu arbeiten.

Ziel ist es, dass das neue REK als gemeinsamer Zukunftsplan für die gesamte Stadt verstanden wird – getragen von Politik, Verwaltung und Bevölkerung.

Über 1.000 Besucher:innen bei der zweiten Langen Nacht der Demokratie im Schloss Mirabell

07.11.2025
© Stadt:Salzburg / Rocio Escabosa

Die Stadt Salzburg hat am vergangenen Freitag, 24. Oktober 2025, erneut ihre Türen geöffnet und gezeigt, wie Demokratie in der Stadt gelebt wird. Bei der zweiten Auflage der Langen Nacht der Demokratie besuchten rund 1.000 Bürger:innen das Schloss Mirabell und nutzten die Gelegenheit, einen Blick in den „Maschinenraum der Stadt“ zu werfen.

Von den fiktiven Ausschüssen über Info-Stationen bis hin zu persönlichen Gesprächen mit Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung und Vertreter:innen der Stadtpolitik – das Interesse war groß und die Rückmeldungen durchwegs positiv.

Besonders beliebt waren erneut die fiktiven Ausschüsse, in denen Besucher:innen selbst am runden Tisch Platz nehmen und hautnah erleben konnten, wie Entscheidungen vorbereitet und diskutiert werden. Auch viele Abteilungen und Dienststellen des Magistrats präsentierten sich und gaben Einblicke in ihre Arbeit – von Klimaschutz und Stadtservice über Abfallwirtschaft, Passamt und Feuerwehr bis hin zum Stadtarchiv und zur Seniorenberatung.

Die Lange Nacht der Demokratie wurde 2024 im Rahmen des Arbeitsprogramms „Salzburg! Neu regieren“ ins Leben gerufen und hat sich bereits als Fixpunkt im städtischen Veranstaltungskalender etabliert.

Die nächste Ausgabe steht bereits fest: Am 22. Oktober 2027 öffnet das Schloss Mirabell erneut seine Türen und lädt alle Salzburger:innen ein, Demokratie hautnah zu erleben.

Paracelsus Bad: Wasser marsch!

22.10.2025

Wiedereröffnung nach umfassender Sanierung am 14. November 2025

Nach mehrmonatiger Sanierung steht das Paracelsus Bad kurz vor seiner Wiedereröffnung: Am 14. November 2025 öffnet die moderne Bade- und Wellnessoase im Herzen Salzburgs wieder für alle Besucher:innen. Beim heutigen Lokalaugenschein konnten Medienvertreter:innen die neu verankerte Deckenkonstruktion begutachten und sich mit Vertreter:innen aus Stadt, Tourismus und Betrieb austauschen.

Bereits in diesen Tagen fließt wieder Leben ins Becken: Das Familienbecken mit rund 300.000 Litern Wasser ist bereits gefüllt, ebenso das Planschbecken für Kinder. Heute startete auch die Befüllung des Sportbeckens und des Sprungbeckens – mit jeweils 400.000 Litern Wasser – ein sichtbares Zeichen, dass der Badebetrieb bald wieder aufgenommen werden kann. Gut 40 Stunden wird es dauern, bis beide Becken komplett gefüllt sind.

Pre-Opening am 7. November
Für besonders große Vorfreude sorgt jetzt schon das Pre-Opening am 7. November: Die kostenlosen Tickets waren innerhalb von nur eineinhalb Tagen ausgebucht. Derzeit ist daher nur eine Anmeldung auf der Warteliste möglich.

Mit dem Start des regulären Badebetriebs am 14. November steht neben der Sauna und dem Kurhaus auch das Bad wieder allen Gästen offen – inklusive der beliebten Angebote für Familien, Schulklassen und Sportler:innen. Ab Anfang Dezember starten auch die Kurse wieder.

Stimmen zur Wiedereröffnung
„Wasser marsch – und das Herz geht auf! Das Paracelsusbad ist mehr als ein Schwimmbad, es ist ein Ort der Begegnung, der Lebensfreude und des Miteinanders. Umso schöner, dass wir nach einer intensiven Sanierung – mit über 7.000 ausgetauschten Schrauben und einem straffen Zeitplan – am 14. November wieder die Tore öffnen können. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die das möglich gemacht haben. Jetzt fließt wieder Leben ins Becken – und in unsere Stadt“, so der für den Tourismus zuständige Bürgermeister Bernhard Auinger.

„Mit der Wiedereröffnung des Paracelsusbads gewinnt Salzburg ein zentrales Gesundheits- und Freizeitangebot zurück, das Erholung, Gesundheit, Sport und Lebensfreude für alle Generationen vereint. Als moderne Wohlfühloase im Herzen der Stadt bietet das Bad sowohl Einheimischen als auch Gästen ein attraktives Erlebnisangebot – von entspannten Stunden im Wasser bis hin zu aktiven Familiennachmittagen. Wir laden herzlich dazu ein, das neue Badeerlebnis selbst zu entdecken und unvergessliche Momente zu genießen“, sagt Beate Kassner, Geschäftsführerin der Tourismus Salzburg GmbH.

Zufrieden zeigt sich auch Tobias Fusban (SIG – Vertretung Bauherr): „Uns ist es wichtig zu betonen, dass im Zuge der Sanierung der Unterkonstruktion der abgehängten Decke auch alle sonstigen technischen Einbauten vom Sachverständigen geprüft wurden. Potenzielle Risiken wurden mit einem erhöhten Sicherheitsstandard überarbeitet und entsprechen jedenfalls dem Stand der Technik.“

Hintergrund: Vom Materialfehler zur neuen Decke
Ende 2023 wurde im Paracelsus Bad ein Materialfehler an sogenannten Augenschrauben der Deckenkonstruktion festgestellt. Nach ersten Sperren bestätigte ein Gutachten, dass alle rund 7.000 Schrauben ausgetauscht werden müssen. Es handelte sich um einen Gewährleistungsfall, die Verantwortung lag bei der bauausführenden Firma.

2024 erfolgte zunächst eine Sicherung mit Netz, um einen eingeschränkten Badebetrieb zu ermöglichen. Die endgültige Sanierung wurde ab April 2025 umgesetzt. Im Zuge der Arbeiten wurden die Schrauben ersetzt, sicherheitsrelevante Prüfungen vorgenommen und die Deckenstruktur modernisiert. Die Stadt Salzburg investierte dafür 750.000 Euro, um eine rasche, wirtschaftliche und dauerhafte Lösung zu gewährleisten.

Mit der Wiedereröffnung im November 2025 steht das Paracelsus Bad nun den Salzburger:innen sowie allen Gästen wieder vollumfänglich zur Verfügung – sicher, modern und bereit für neue Badegeschichten.