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Erika-Weinzierl-Preis 2025: herausragende Abschlussarbeiten in der Geschlechterforschung

25.11.2025
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Preis und Stipendium für Geschlechterforschung an der Universität Salzburg

Der Erika-Weinzierl-Preis und das Erika-Weinzierl-Stipendium 2025 wurden gestern, Montag, 24. November, in der Bibliotheksaula der Paris Lodron Universität Salzburg verliehen. Gemeinsam mit dem Land Salzburg und der Universität würdigt die Stadt Salzburg ausgezeichnete Abschlussarbeiten und ein Dissertationsprojekt im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung.

Der Erika-Weinzierl-Preis zeichnet hervorragende wissenschaftliche Arbeiten aus allen Fakultäten aus, die sich mit Geschlechterverhältnissen, Geschlechtergerechtigkeit und der Verbindung von Geschlecht mit weiteren Ungleichheitsstrukturen befassen. Das Erika-Weinzierl-Stipendium unterstützt zusätzlich ein Dissertationsvorhaben in diesem Feld und stärkt so die weitere Arbeit junger Wissenschafter:innen.

Mit Preis, mit 3.000 Euro dotiert, und das Stipendium, mit 2.500 Euro dotiert, unterstreichen Stadt, Land und Universität die Bedeutung von Gleichstellung, Diversität und Chancengleichheit und setzen ein sichtbares Zeichen für die Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft und Gesellschaft.

Klares Zeichen für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Mit dem Erika-Weinzierl-Preis und dem Stipendium setzen wir ein klares Signal für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Geschlechterforschung für unsere Gesellschaft ist – sie eröffnet neue Perspektiven, stärkt Diversität und trägt dazu bei, Salzburg als offenen und zukunftsorientierten Wissenschaftsstandort zu profilieren.“

Sozialstadträtin Andrea Brandner ergänzt: „Mit dem Erika-Weinzierl-Preis und dem Stipendium setzen wir ein klares Zeichen: Forschung zu Gleichstellung, Diversität und Chancengerechtigkeit ist nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern trägt ganz wesentlich zum sozialen Zusammenhalt in Salzburg bei.“

Im Anschluss an den Festakt lud die Paris Lodron Universität Salzburg zu einem Umtrunk und weiterem Austausch zwischen Preisträger:innen, Angehörigen, Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft ein.

Artists-in-Residence wird 40 – Internationales Austauschprogramm der Stadt Salzburg unterstützt Künstler:innen

24.11.2025
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2026 feiert das Artists-in-Residence Programm der Stadt Salzburg 40jähriges Bestehen. Auch im Jubiläumsjahr schreibt die Stadt Salzburg wieder Arbeitsaufenthalte im Ausland  aus. Bildende Künstler:innen, Medienkünstler:innen und Filmschaffende mit engem Bezug zur Stadt können sich ab sofort für Aufenthalte in insgesamt zehn internationalen Destinationen bewerben.

Das AIR-Programm bietet Salzburger Künstler:innen die Möglichkeit, in unterschiedlichen kulturellen Kontexten zu arbeiten, neue künstlerische Impulse zu gewinnen und internationale Netzwerke aufzubauen. Gleichzeitig kommen im Gegenzug Künstler:innen aus den Partnerstädten nach Salzburg und bereichern das Kunstgeschehen vor Ort.

Die Stadt Salzburg unterstützt die Aufenthalte mit Stipendien und Reisekostenzuschüssen in unterschiedlicher Höhe – je nach Destination zwischen 200 und 2.000 Euro. Unterkunft, Ateliers und Arbeitsmöglichkeiten werden in der Regel von den Partnerinstitutionen vor Ort kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Wir schreiben das Artists-in-Residence-Programm bereits zum 40. Mal aus. Das zeigt, wie konsequent wir in die Künstler:innen der Stadt Salzburg investieren. Die internationalen Arbeitsaufenthalte eröffnen neue Perspektiven, vernetzen unsere Künstler:innen weltweit und bringen im Gegenzug wichtige Impulse zurück in die Stadt. So stärken wir nachhaltig die Vielfalt der Salzburger Kulturszene und sichern ihre Zukunftsfähigkeit.“

Auch Kulturabteilungvorständin der Stadt Salzburg, Dagmar Aigner, hebt den Mehrwert hervor: „Das AIR Programm ist eine Erfolgsgeschichte. Gerade die Kunst lebt vom Austausch, von der Möglichkeit, Eindrücke zu gewinnen und Neues Kennenzulernen. Das AIR Programm bietet genau das an. Die Aufenthalte sind für die Stipendiat:innen eine wichtige Erfahrung. Umgekehrt profitiert die Stadt von den Künstler:innen aus den Partnerstädten, die ihre Sichtweisen in die Stadtkultur einbringen.“

Zehn Destinationen für 2026

Für 2026 stehen folgende Orte zur Auswahl, jeweils mit einem Arbeitsaufenthalt von drei bis vier Wochen:

  • Schwandorf, Deutschland – Bildende Kunst
    März 2026 (1 Monat) – Aufenthalt in der Kebbel Villa/Oberpfälzer Künstlerhaus; Atelier- und Wohnmöglichkeit vor Ort. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Dresden, Deutschland – Bildende Kunst / Grafik
    März 2026 (1 Monat) – Unterkunft im Hotel Raskolnikoff, Arbeiten in der Grafik-Werkstatt; speziell für Künstler:innen mit druckgrafischer Erfahrung. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten); Zuschuss zu den Druckkosten durch die Partner:innen vor Ort.
  • Rovinj-Rovigno, Kroatien – Bildende Kunst / Medienkunst / Film
    März 2026 (1 Monat) – Arbeitsmöglichkeit im Stadtmuseum und kleines Apartment in der Altstadt. Die Stadt Salzburg stellt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten) zur Verfügung.
  • Temeswar, Rumänien – Bildende Kunst
    März 2026 (1 Monat) – Aufenthalt an der West University of Timisoara / Faculty of Arts and Design mit Wohnheimzimmer und Atelier am Campus. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 1.000 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Budapest, Ungarn – Bildende Kunst / Medienkunst
    Mai 2026 (1 Monat) – Gastatelier der Budapest Galeria, Stipendium der Partnerinstitution. Die Stadt Salzburg gewährt einen Reisekostenzuschuss von 200 Euro, die Budapest Galeria ein Stipendium von 1.000 Euro.
  • Bosa, Sardinien – Bildende Kunst
    Juni 2026 (3 Wochen) – neu im Programm: Kooperation mit der Associazione „Fondo Valentina Piredda-Sardinia“ ars pro natura. Wohnatelier (ca. 30 m²) in Bosa; nach Möglichkeit öffentliche Präsentation des Projektes. Die Mietkosten von 30 Euro pro Tag (21 Tage, gesamt 630 Euro) werden vor Ort in Rechnung gestellt. Die Stadt Salzburg vergibt ein Reise-, Miet- und Aufenthaltsstipendium in Höhe von 1.600 Euro.
  • Vantaa, Finnland – Bildende Kunst
    August 2026 (1 Monat) – Gastatelier in Vantaa bei Helsinki, Zuschuss zu den Aufenthaltskosten von 500 Euro vor Ort. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 700 Euro (inkl. Reisekosten).
  • Virginia Center for the Creative Arts, Mt. San Angelo, U.S.A. – Bildende Kunst
    September 2026 (1 Monat) – eigenes Atelier, privates Schlafzimmer mit Bad, Vollverpflegung. Die Stadt Salzburg stellt ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro (inkl. Reisekosten) bereit. Vorausgesetzt werden gute Englischkenntnisse und die Bereitschaft, sich in die Künstlerkolonie einzubringen.
  • Anderson Center, Red Wing, Minnesota, U.S.A. – Bildende Kunst
    Oktober 2026 (1 Monat) – Unterkunft und Verpflegung im Anderson Center werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stadt Salzburg gewährt ein Stipendium in Höhe von 2.000 Euro (inkl. Reisekosten). Auch hier sind gute Englischkenntnisse und Offenheit für den Austausch vor Ort erforderlich.
  • Katrinebergs folkhögskola – Region Halland, Schweden – Film / Medienkunst
    Oktober 2026 (1 Monat) – Aufenthalt für eine:n Filmemacher:in oder Medienkünstler:in mit Schwerpunkt Film. Unterkunft und Verpflegung an der Folkhögskola, Zugang zu Filmstudios und Filmequipment. Die Stadt Salzburg vergibt ein Stipendium in Höhe von 1.100 Euro (inkl. Reisekosten).

Bewerbungen sind bis Freitag, 19. Dezember, möglich. Die detaillierten Ausschreibungsunterlagen, die genaue Einreichfrist sowie das Bewerbungsformular stehen auf dem Kulturportal der Stadt Salzburg zur Verfügung.

Stadt Salzburg prüft Fanzone für Fußball-WM 2026

24.11.2025
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Anstoßzeiten geben „Ausschlag“
Nach der erfolgreichen Qualifikation des österreichischen Nationalteams prüft die Stadt Salzburg in den kommenden Wochen, ob und unter welchen Rahmenbedingungen eine Fanzone mit Public Viewing für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 umgesetzt werden kann. Ziel ist es, eine stimmungsvolle, sichere und organisatorisch realistische Lösung anzubieten.

Bürgermeister Bernhard Auinger dazu „Die Fanzone 2024 in Nonntal hat gezeigt, wie sehr die Menschen in Salzburg gemeinsame Fußballmomente schätzen. Nach der starken Qualifikation unseres Teams wollen wir – sofern es organisatorisch und finanziell machbar ist – erneut ein gemeinschaftliches Fußballerlebnis ermöglichen. Wir prüfen das seriös, sachlich und mit Rücksicht auf Nachbarschaften und Ressourcen.“

Die Erfahrungen aus der Fanzone Nonntal 2024 zeigen klar, wie stark die Salzburger:innen solche gemeinschaftlichen Fußballmomente annehmen. Tausende Besucher:innen, friedliche Stimmung und ein positives Echo haben deutlich gemacht, welches verbindende Potential solche Events besitzen.

Die FIFA-Fußball-WM 2026 wird erstmals in drei Ländern ausgetragen – Mexiko, USA und Kanada. Das Turnier beginnt am 11. Juni 2026, das Finale findet am 19. Juli 2026 statt. Eine der größten Herausforderungen sind die verschiedenen nordamerikanischen Zeitzonen, die sechs bis neun Stunden hinter mitteleuropäischer Zeit liegen. Für Fans in Europa bedeutet dies: Viele Spiele werden spätabends oder nachts ausgetragen. Erste Hinweise liefern große Turniere in Amerika – zuletzt die Klub-WM 2025, bei der Ankickzeiten teils bei 18:00 Uhr, 20:00 Uhr, aber auch 23:00 Uhr und 02:00 Uhr MESZ lagen.

Indoor-Varianten und mögliche Anbindung ans Stadtfest werden geprüft

Aufgrund der erwarteten späten Anstoßzeiten kommen vor allem lärmarme Indoor-Lösungen in Frage – etwa Sporthallen oder multifunktionale Veranstaltungsräume. Die Stadt analysiert derzeit:

  • räumliche Verfügbarkeit
  • lärmschutzrechtliche Rahmenbedingungen
  • Sicherheits- und Verkehrsfragen
  • Kosten und organisatorische Machbarkeit
  • zu erwartende Besucher:innenzahlen

Ebenso wird geprüft, ob und wie eine Indoor-Fanzone im Juni als ergänzender Baustein in das Stadtfest „Wir bauen Brücken!“ integriert werden könnte – vorausgesetzt, die Spielansetzungen ermöglichen ein gemeinsames Public Viewing.

Entscheidungsgrundlage nach der Auslosung Anfang Dezember
Die Auslosung der WM-Gruppen findet Anfang Dezember statt. Spätestens 24 Stunden nach der Auslosung legt die FIFA die exakten Spielorte und Ankickzeiten fest. Erst dann ist klar, wann und wo das österreichische Nationalteam spielt – und welche Matches realistisch für Public-Viewing-Formate geeignet sind. Die Stadt erstellt bis dahin eine Machbarkeitsstudie, in die auch Erfahrungen aus früheren Amerika-Weltmeisterschaften (1994) und aus Brasilien 2014 einfließen.