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Schloss Mirabell erleuchtet in Orange: Salzburg setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

25.11.2025
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Orange the World: Salzburg setzt ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Salzburg leuchtet: Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Die Stadt Salzburg beteiligt sich auch 2025 an der internationalen UN-Kampagne „Orange the World“. Von 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, bis 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, wird das Schloss Mirabell in orange beleuchtet – als starkes, unübersehbares Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Stadtregierung und Verwaltung bekennen klar Farbe

  • Bürgermeister Bernhard Auinger betont: „Mit der Beleuchtung des Schlosses Mirabell in Orange setzt die Stadt Salzburg ein starkes, deutliches und sichtbares Zeichen: Gewalt an Frauen und Mädchen darf niemals hingenommen werden. Wir stehen gemeinsam für Respekt, Gleichberechtigung und ein Leben frei von Angst und Gewalt.“
  • Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl ergänzt: „Frei von Gewalt zu leben, ist ein Grundrecht aller Menschen. Um soweit zu kommen, dass auch Frauen frei von Gewalt leben können, braucht es die gemeinsame Anstrengung aller: der Politik, aber vor allem aller Bürgerinnen und Bürger. Gerade als Männer haben wir die Verantwortung, Gewalt an Frauen zu stoppen.“
  • Bürgermeister-Stellvertreter Florian Kreibich sagt: „Die orange Beleuchtung des Schlosses Mirabell ist mehr als ein Symbol – sie ist ein deutlicher Auftrag an uns, Gewalt an Frauen und Mädchen konsequent zu bekämpfen. Prävention, Unterstützung und ein entschiedenes Hinsehen müssen zu unserem politischen Alltag gehören.“
  • Stadträtin Andrea Brandner, zuständig für Soziales und Frauen: „Mit dem orange angestrahlten Schloss zeigen wir als Stadt Salzburg klar Haltung: Gewalt an Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Wir setzen auf Solidarität, Zivilcourage und entschlossene Prävention.“
  • Stadträtin Anna Schiester hebt hervor: „Mit unserer Teilnahme an der Kampagne Orange The World möchten wir klar zeigen, dass Gewalt gegen Frauen in unserer Stadt keinen Platz hat. Nur gemeinsam können wir in unserer Gesellschaft ein friedliches und gewaltfreies Miteinander erreichen“, betonte Schiester.
  • Magistratsdirektor Maximilian Tischler: „Wenn das Schloss Mirabell als Sitz der Stadtverwaltung orange angestrahlt wird, zeigen auch die Magistratsbediensteten, dass sie Gewalt an Frauen und Mädchen entschieden ablehnen.“

Salzburg ist seit 2015 Teil von „Orange the World“

Seit 2015 beteiligt sich Salzburg gemeinsam mit den drei Salzburger Soroptimist-Clubs an der Kampagne „Orange the World“. Die UN Women rufen im Rahmen der 16-tägigen Aktion weltweit dazu auf, Gebäude in Orange zu tauchen, um Aufmerksamkeit für Gewalt an Frauen und Mädchen zu schaffen.

Gewalt ist die häufigste Menschenrechtsverletzung

Geschlechtsspezifische Gewalt ist nach wie vor die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung. Sie beginnt bei Alltagssexismus, reicht über psychische, ökonomische und körperliche Gewalt bis hin zu sexualisierter Gewalt und Femiziden. Die meisten Übergriffe passieren im sozialen Nahraum – durch Partner, Ex-Partner oder im familiären Umfeld.

„16 Tage gegen Gewalt“: Aktionsprogramm in der Stadt Salzburg

Das sichtbare Zeichen am Schloss Mirabell wird begleitet von einem umfangreichen städtischen Aktionsprogramm: Die „16 Tage gegen Gewalt“ bieten unter anderem Workshops für Jugendliche, Theateraufführungen im Wohnumfeld, Filme, Diskussionen und ein neu entwickeltes Gewaltbarometer, das Orientierung bietet und aufzeigt, wann Hilfe nötig ist.

Mirabell-Christbaum 2025 feierlich illuminiert

25.11.2025
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Der Mirabellplatz erstrahlte am Montagabend im festlichen Glanz: Der Christbaum 2025 – eine rund 20 Meter hohe Fichte aus dem Halleiner Stadtteil Burgfried – wurde gestern, 24. November, um 18 Uhr offiziell illuminiert. Zahlreiche Besucher:innen verfolgten die feierliche Übergabe und den ersten Moment, in dem die energiesparenden LED-Lichter den Platz vor dem Schloss Mirabell in warmes Weihnachtslicht tauchten.

Begleitet wurde die Feier von der Bürgerkorpskapelle der Stadt Hallein, die für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgte. Für den traditionellen Salut zeichnete das Privilegierte, Uniformierte Bürgercorps der Stadt Hallein verantwortlich.

Die Fichte hat eine besondere Geschichte: Gespendet wurde sie von einem Halleiner Bürger, der den Baum als Bub selbst aus dem Wald geholt und im eigenen Garten großgezogen hatte. Mehr als vier Jahrzehnte später steht die Fichte nun als Salzburger Christbaum im Herzen der Stadt.

Salzburgs Stadtchef Bernhard Auinger betonte: „Der Halleiner Bürgermeister hat sich nicht lumpen lassen, uns den schönsten Baum mitzubringen. Der macht es festlich. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass wir hier vorm Schloss Mirabell den kleinen, feinen Weihnachtsmarkt haben. Hallein ist ja auch Stille-Nacht-Gemeinde.“

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger sagte augenzwinkernd: „Der Baum ist der Familie Seiwald ein bisschen über den Kopf gewachsen. Ich danke allen, insbesondere der Berufsfeuerwehr, dass er heil nach Salzburg gekommen ist. Und wünsche allen Salzburger:innen und allen Halleiner:innen eine besinnliche Weihnachtszeit.“

Mit dem Erstrahlen des Mirabell-Christbaums beginnt für viele Salzburger:innen traditionell die Adventzeit – ein Moment, der Jahr für Jahr Gemeinschaft und Vorfreude sichtbar macht

Horst Egger erhält das Stadtsiegel in Silber

25.11.2025
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Kapellmeister, der Tradition, Qualität und musikalische Leidenschaft vereint

Die Stadt Salzburg hat den renommierten Kapellmeister Horst Egger, M.A., für seine besonderen Verdienste um das Salzburger Musikleben mit dem Stadtsiegel in Silber ausgezeichnet. Bürgermeister Bernhard Auinger überreichte die Auszeichnung im Rahmen eines feierlichen Empfangs in seinen Büroräumlichkeiten im Schloss Mirabell.

Horst Egger, geboren am 15. November 1978 in Lend (Pinzgau), prägte seit mehr als zwei Jahrzehnten das musikalische Leben der Stadt Salzburg – als Pädagoge, Dirigent, Ensembleleiter und leidenschaftlicher Botschafter der traditionellen österreichischen Blasmusik. Seit 2002 steht er der Rainermusik Salzburg als Kapellmeister vor und hat mit dem Orchester zahlreiche Tonträgerproduktionen, Konzertreisen und künstlerische Höhepunkte gestaltet. Mit großem Engagement gelingt es ihm, historische Musiktradition lebendig zu halten und zugleich neue Akzente zu setzen.

Neben seiner Tätigkeit bei der Rainermusik leitet Egger seit vielen Jahren bedeutende Musikkapellen im Bundesland Salzburg – unter anderem die Bundesbahnmusikkapelle Bischofshofen (bis 2015), die Bürgermusikkapelle Zell am See sowie die Orts- und Werksmusikkapelle Lend. Er ist gefragter Seminarleiter, Juror bei Musikbewerben und langjähriger Pädagoge am Musikum Salzburg, wo er seit 2004 unterrichtet.

Bürgermeister Auinger würdigt Eggers Beitrag zur Salzburger Musiklandschaft: „Horst Egger ist eine herausragende Persönlichkeit, die das musikalische Erbe unserer Stadt mit großer Hingabe bewahrt und gleichzeitig weiterentwickelt. Seine künstlerische Kompetenz, sein pädagogisches Wirken und sein unermüdlicher Einsatz für die Blasmusik machen ihn zu einem unverzichtbaren Teil unserer Kulturstadt. Mit dem Stadtsiegel in Silber würdigen wir einen Menschen, der seit Jahrzehnten Brücken zwischen Tradition, Qualität und Gemeinschaft schlägt.“

Durch seine Arbeit prägte Egger nicht nur das Profil mehrerer Salzburger Klangkörper, sondern wurde auch zu einer zentralen Figur in der Nachwuchsausbildung. Seine Lehr- und Jurytätigkeiten auf Landes- und Bundesebene zeigen seine Rolle als Mentor und Multiplikator im österreichischen Musikleben.

Ein Leben für die Musik

Der studierte Klarinettist und Dirigent sammelte bereits als junger Musiker prägende Erfahrungen bei der Militärmusik Salzburg. Sein musikalischer Weg führte ihn über die Anton Bruckner Privatuniversität in Linz und später an die Universität Mozarteum Salzburg, wo er mehrere Masterstudien mit Auszeichnung absolvierte. Egger ist zudem Mitglied namhafter Ensembles wie dem „Trio Clarino Alpin“, dem Pinzgauer Klarinettenchor und dem Landesblasorchester Salzburg.

Mit der Verleihung des Stadtsiegels in Silber würdigt die Stadt Salzburg seinen vielseitigen Beitrag zur kulturellen Identität und seinen nachhaltigen Einfluss auf die heimische Musiktradition.