Weil es deine Stadt ist

Neues aus der
digitalen und richtigen Welt

Bundesministerin Holzleitner zu Austausch bei Bürgermeister Auinger

14.10.2025

Gespräche über gemeinsame Ziele hinsichtlich Gleichstellung, Hochschulfinanzierung und Einkommensgerechtigkeit

Die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, traf am Freitag, 10. Oktober 2025, Bürgermeister Bernhard Auinger im Schloss Mirabell zum Austausch. Dabei wurden aktuelle Themen rund um die finanzielle Zukunft der Salzburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die Förderung von Frauen in Führungspositionen sowie der neue Einkommensbericht 2024 der Stadt Salzburg besprochen. Auch Maßnahmen zur Verringerung des Gender Pay Gaps und die Vorreiterrolle der Stadt beim Bereitstellen kostenloser Periodenartikel in Schulen standen auf der Agenda.

Auinger wies darauf hin, dass der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern in der Salzburger Stadtverwaltung weiter gesunken ist – von 16,9 Prozent im Jahr 2019 auf aktuell 12,1 Prozent beim Durchschnittseinkommen und 8,3 Prozent beim mittleren Einkommen. Im neuen Gehaltssystem beträgt der Unterschied nur mehr rund fünf Prozent, beim mittleren Einkommen weniger als drei Prozent. „Die Stadt Salzburg ist eine faire und verlässliche Arbeitgeberin. „Gleichwertige Arbeit wird unabhängig vom Geschlecht gleich bezahlt“, betonte Auinger. „Der aktuelle Einkommensbericht zeigt, dass unsere Maßnahmen wirken. Das neue Gehaltssystem sorgt für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit, und wir sehen deutlich, dass die Maßnahmen zur Gleichstellung greifen.“

Bundesministerin Holzleitner verweist in diesem Zusammenhang auf Maßnahmen der Bundesregierung: „Wir arbeiten derzeit an der Umsetzung der EU-Lohntransparenzlinie ­- Ziel muss es sein, den Gender Pay Gap zu verringern, damit Frauen den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit erhalten. Die Stadt Salzburg geht hier mit gutem Beispiel voran.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs war die gezielte Förderung von Frauen in Führungspositionen sowie die Fortsetzung von Projekten, die Chancengleichheit stärken.

Seit Anfang 2024 gibt es in der Stadt Salzburg insgesamt neunzehn sogenannte „Periodenservicestellen“. Dort können Mädchen und Frauen kostenlos Menstruationsprodukte erhalten – unkompliziert, anonym und wohnortnah. Aufgrund der positiven Rückmeldungen wird das Projekt auch heuer fortgeführt. Ziel ist es, Menstruationsarmut zu verhindern und allen Frauen und Mädchen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Auinger: „Das Räumliche Entwicklungskonzept ist der Schlüssel für leistbares Wohnen“

08.10.2025

Neuer Stil in der Stadtregierung ist noch nicht bei allen Fraktionen angekommen

Das Räumliche Entwicklungskonzept (REK) ist der Schlüssel für leistbares Wohnen in der Stadt Salzburg. „Wer Verantwortung für die Stadt und die Salzburger:innen übernehmen möchte, muss beim REK und auch beim Budget Verantwortung übernehmen. Ideologie und parteipolitische Spielchen sind hier fehl am Platz“, hebt Bürgermeister Bernhard Auinger die Bedeutung des REKs hervor.

Neuer Stil des Regierens

„Wir haben uns als Stadtregierung im Arbeitsübereinkommen „Salzburg! Neu regieren – Salzburg neu Verwalten“ ganz bewusst auf einen neuen Stil der Zusammenarbeit geeinigt, da der alte Stil des Stillstands und Blockierens eindeutig abgewählt wurde. Wer bei den wichtigsten Themen REK und Budget auf Opposition macht, verlässt diesen gemeinsamen Weg und zeigt damit auch, dass Klientelpolitik wichtiger ist als konstruktive Sachpolitik für die Salzburger:innen.“

Hervorragende Zusammenarbeit der Stadt- und Landesregierung – Stadt-ÖVP sieht sich selbst in der Opposition

Die gesamte Stadtregierung hat hervorragende Kontakte zu den Vertreter:innen der Salzburger Landesregierung. Das ist für Auinger Beleg, dass der neue Stil des Regierens in der Stadtregierung angekommen ist. „Stadt- und Landesregierung arbeiten über die Parteigrenzen hinweg hervorragend zusammen. Leider scheint die Stadt-ÖVP das noch nicht mitbekommen zu haben. Ansonsten würde Florian Kreibich nicht ständig von einer rot-rot-grünen Regierung sprechen. Für mich ist die ÖVP in der Stadt aber ein fixer Bestandteil der Stadtregierung und keine Oppositionspartei“, fasst Auinger die aktuelle Situation der Stadtpolitik zusammen.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

SPÖ, KPÖ plus und die Bürgerliste stehen klar hinter dem REK, das in breitem Beteiligungsprozess mit Fachleuten, Bürger:innen und Politik erarbeitet wurde.

Auinger zeigt sich optimistisch, dass beim REK die Vernunft siegt. Auf Einladung des Vorsitzenden des Planungsausschusses, GR Tarik Mete, findet am Montag, 13. Oktober 2025, eine überparteiliche Gesprächsrunde mit allen Fraktionen statt. Ziel ist es, das REK transparent zu diskutieren und gemeinsam voranzubringen. „Jetzt liegt es an den anderen Fraktionen, gemeinsam für die Salzburger:innen Verantwortung zu übernehmen. Wir laden alle ein, gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, betont Bürgermeister Auinger.

Wer hat in der Stadt-ÖVP das Sagen?

Gerade von der ÖVP hätte sich Auinger eine konstruktive Mitarbeit beim REK gewünscht, da auch viele Inhalte der REK-Vorarbeiten, die unter Barbara Unterkofler entwickelt wurden, im aktuellen Entwurf mitberücksichtigt wurden. „Wir haben mehrmals in der Stadtregierung über das REK diskutiert, die ÖVP mit Vizebürgermeister Florian Kreibich war immer eingebunden. Viele Wünsche der ÖVP wurden auch aufgenommen. Ich hoffe, nach wie vor, dass sich in der ÖVP die konstruktiven Kräfte gegenüber den Einsagern aus der Vergangenheit durchsetzen“, kritisiert Auinger.

Derzeit werden alle vorliegenden Vorschläge von der ÖVP reflexartig abgelehnt, zur Hilfe kommen der ÖVP dabei Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung, Altbürgermeister und Direktoren von Einsatzorganisationen. „Die ÖVP sollte auf die Menschen und nicht auf ihre Vorfeldorganisationen hören. Diese Lehre hätten sie aus der letzten Gemeinderatswahl ziehen können. Wer in der Stadt-ÖVP das Sagen hat, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Florian Kreibich scheint es jedenfalls nicht immer zu sein“, ergänzt Auinger.

Hand zur Zusammenarbeit bleibt ausgestreckt

„Die Hand zur Zusammenarbeit in der Stadtregierung ist nach wie vor für alle ausgestreckt. Wer bei REK und Budget die Ideologie vor die Menschen stellt, hat vermutlich an einer konstruktiven Zusammenarbeit kein Interesse. Auch dafür muss man dann Verantwortung übernehmen und den Menschen reinen Wein einschenken“, schließt Auinger.

Tüfteln, Staunen, Mitmachen: Maker Faire Salzburg lädt zum Familienfestival der Ideen

08.10.2025

Auinger: „Diese Veranstaltung zeigt, wie viel Erfindergeist in unserer Stadt steckt“

Der Countdown läuft! In einem Monat, am Samstag, 8. November 2025, verwandelt sich die TriBühne Lehen wieder in ein lebendiges Zentrum für Kreativität, Erfindergeist und Zukunftsdenken: Zum sechsten Mal öffnet die Maker Faire Salzburg von 10 bis 18 Uhr ihre Tore und lädt kleine und große Besucher:innen dazu ein, Technik, Handwerk, Kunst und Wissenschaft selbst zu erleben und aktiv mitzugestalten.

Wissen spielerisch und praxisnah vermitteln

„Die Maker Faire ist ein Ort, an dem Kreativität und Innovation für alle greifbar werden. Sie zeigt, wie viel Erfindergeist in unserer Stadt und der Region steckt – und sie ermutigt Jung und Alt, selbst aktiv zu werden“, freut sich Bürgermeister Bernhard Auinger. „Gerade in einer Zeit, in der technisches Verständnis und kreative Lösungen immer wichtiger werden, ist sie ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Wissen spielerisch und praxisnah vermittelt werden kann – ein Kernanliegen unserer Wissensstadt Salzburg.“

Mehr als 120 Aussteller:innen erwartet

Mehr als 120 Aussteller:innen aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Kroatien und Asien präsentieren ihre DIY-Projekte, Erfindungen und ihr Wissen. Über 40 Mitmachstationen laden zum Experimentieren, Bauen und Gestalten ein: Besucher:innen können elektronische Bausätze löten, Roboter steuern, Spiele programmieren, 3D-Drucker ausprobieren oder mit Lasercuttern arbeiten. Wer lieber handwerklich arbeitet, kann beim Gravieren, Nähen oder Upcycling von Feuerwehrschläuchen, Textilien oder Elektroschrott kreativ werden und erleben, wie aus alten Materialien Neues entsteht.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Hier wird gezeigt, wie Materialien im Umlauf gehalten und Ressourcen geschont werden können – bis hin zu Kunstwerken aus recyceltem Plastik. Auch Wissenschaft wird erlebbar: Spannende Experimente, ein Mikroskop-Führerschein und physikalische Phänomene zum Ausprobieren machen MINT-Themen greifbar und wecken Forschergeist.

Bereits im Vorfeld, am 5. und 6. November, verwandeln sich die Räume der TriBühne Lehen bei den School MakerDays in ein kreatives Lernlabor. Rund 500 Schüler:innen erwerben dort wichtige Zukunftskompetenzen, lernen Berufe aus Technik, Handwerk und Naturwissenschaften kennen und setzen sich mit Themen wie Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz auseinander.

Ob beim Löten, Experimentieren oder Upcyceln – die Maker Faire Salzburg macht Technik und Wissenschaft auf inspirierende Weise zugänglich und zeigt, wie aus Neugier und Tatendrang Innovation wird. Wer kommt, nimmt nicht nur Selbstgemachtes, sondern vor allem viele neue Ideen und Inspiration mit nach Hause.

Eintritt frei!

Kontakt: Julia Eder, info@makerdays.at, Tel. 0 664/3426738