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Aktiv:Karte – Gemeinsam für mehr kulturelle Teilhabe

08.10.2025

Aktiv:Karte – Gemeinsam für mehr kulturelle Teilhabe

Die Aktiv:Karte der Stadt Salzburg wächst weiter: 17 neue Partner:innen aus dem Kulturbereich sind Teil der Aktiv:Karte geworden. Damit öffnet sich die Salzburger Kulturlandschaft noch stärker für Menschen mit geringem Einkommen – von Museen über Theater bis zu kleinen Kulturinitiativen.

Statements zur Erweiterung der Aktiv:Karte

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Kulturelle Teilhabe ist ein Grundpfeiler einer lebendigen und solidarischen Gesellschaft. Sie schafft Begegnung, stärkt das Miteinander und öffnet Räume für Bildung und Dialog – unabhängig vom Einkommen. Ich danke allen Kunst- und Kultureinrichtungen herzlich dafür, dass sie gemeinsam mit der Stadt Salzburg diesen Weg gehen und ihre Türen für die Aktiv:Karte öffnen. Die Erweiterung kultureller Teilhabe ist ein zentrales Anliegen im Arbeitsprogramm der neuen Stadtregierung – und mit der Aktiv:Karte setzen wir hier ein starkes Zeichen.“

Stadträtin Andrea Brandner: „Seit zwei Jahren ist die Aktiv:Karte ein wichtiges Instrument für soziale Teilhabe in Salzburg. Besonders freut mich, dass wir das Angebot jetzt im Kulturbereich deutlich erweitern können – dank der großen Bereitschaft vieler Kultureinrichtungen, ihre Türen für alle Menschen zu öffnen.“

Abteilungsvorständin MA 2 Kultur, Bildung und Wissen, Dagmar Aigner: „Unter den Kulturinstitutionen in der Stadt Salzburg ist unbestritten und auch bewusste Haltung, Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen und niemanden aufgrund finanzieller Hürden von den Angeboten der Kulturszene auszuschließen. Ich freue mich darüber, dass sich dies nun auch in der breiten Kooperationsbereitschaft mit der Aktiv:Karte der Stadt Salzburg niederschlägt und bedanke mich bei allen Einrichtungen, die sich beteiligen. Ob Theater, Film, Musik, Tanz, Literatur, Museen – die gesamte Bandbreite der Kunst wird abgebildet. Alle sollen teilhaben können, alle sollen spüren können, welche Welten die Kunst öffnet.“

Abteilungsvorstand MA 3 Soziales Patrick Pfeifenberger: „Die Aktiv:Karte zeigt, was möglich ist, wenn soziale Verantwortung und kulturelles Engagement Hand in Hand gehen. Teilhabe ist keine Wohltat, sondern ein Grundrecht – und jede/r neue Partner:in bringt uns diesem Ziel ein Stück näher. Die Kooperation mit der Salzburger Kulturlandschaft hebt die Aktiv:Karte dabei auf ein gänzlich neues Level. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten die sich hier so engagiert einbringen.“

17 Neue Partner:innen aus Kunst und Kultur

Um noch mehr Einrichtungen zu gewinnen, waren Mitarbeiterinnen der MA 2 – Kultur, Bildung, Wissen in den vergangenen Monaten in direktem Austausch: Sie besuchten zahlreiche Kulturhäuser, stellten die Aktiv:Karte persönlich vor und informierten über die Möglichkeiten einer Kooperation. Ergänzend dazu fanden im Juni und Juli 2025 Informationsveranstaltungen im Haus der Stadtgeschichte statt, bei denen sich Vertreter:innen aus Kunst und Kultur austauschten und ihre Erfahrungen teilten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 17 neue Kooperationen wurden geschlossen und das Netzwerk der Aktiv:Karte wurde erweitert.

Kultur als Brücke

Kultur verbindet – sie schafft Begegnung, vermittelt Werte und öffnet neue Perspektiven. Der Kulturbereich ist daher ein zentraler Partner der Aktiv:Karte. Wenn Theater, Museen oder Veranstaltungsorte ihre Türen für Karteninhaber:innen öffnen, ermöglichen sie echte Teilhabe und setzen ein deutliches Zeichen für Zusammenhalt in der Stadt.

Die Aktiv:Karte steht für ein Salzburg, das niemanden ausschließt und allen Zugang zu Bildung, Freizeit und Kultur ermöglicht. Unter dem Motto „Aktiv sein, dabei sein!“ schafft sie seit 2023 Teilhabe für Menschen, die aus finanziellen Gründen sonst außen vor bleiben würden – ein starkes Signal für soziale Verantwortung und eine lebendige Kulturlandschaft.

Neue Kooperationspartner:innen

  • Winterfest, 50 % Rabatt, Kontingent 400 Tickts
  • CAMERATA, kostenloser Eintritt, Kontingent mit Voranmeldung
  • MARK, kostenloser Eintritt solange Plätze vorhanden
  • Toihaus, kostenloser Eintritt, Tel. Voranmeldung
  • Literaturhaus Salzburg, inkl. Salzburger Literaturforum Leselampe, Salzburger Autorengruppe, Erostepost, GAV, Prolit, ermäßigter Eintritt laut ausgeschriebenem Preis
  • Bibelwelt, kostenloser Eintritt
  • Freier Rundfunk Salzburg / Radiofabrik, kostenlose Teilnahme an allen Radio- und Podcastworkshops
  • OFF Theater, kostenloser Eintritt mit Voranmeldung per Mail
  • Szene, Details ausständig
  • Internationale Stiftung Mozarteum, verschiedene deutliche Ermäßigungen auf Konzerte und Mussen
  • Rockhouse, kostenloser Eintritt, begrenztes Kontingent, ausschließlich eigene Veranstaltungen
  • OENM, kostenloser Eintritt, Kontingent mit Voranmeldung, Restkarten an der Abendkasse
  • tanzimpulse, Workshops 20% Ermäßigung, Performdances kostenfrei
  • Schauspielhaus, Details ausständig
  • Jazzit, freier Eintritt, begrenztes Kontingent
  • Theater Ecce, freier Eintritt für Aktiv:KartePLUS und Aktiv:KarteKIDS, mind. 50% Ermäßigung für Aktiv:Karte
  • DAS KINO, feier Eintritt Mo-Do, ab 5 min. vor Vorstellungsbeginn (Filmfestivals ausgenommen)

Bestehende Kooperationspartner:innen

  • Haus der Natur, freier Eintritt
  • Salzburg Museum (Neue Residenz, Salzburger Glockenspiel, Spielzeug Museum, Volkskunde Museum), freier Eintritt
  • Salzburger Landestheater, freier Eintritt, begrenztes Kontingent
  • Museum der Moderne/ Rupertinum, freier Eintritt
  • kleines theater, 50 % Rabatt, solange Plätze vorhanden
  • Universität Mozarteum, freier Eintritt, begrenztes Kontingent

Ente „Celsi“ überwacht Baufortschritt im Paracelsusbad

08.10.2025

Das Paracelsusbad bekommt ein neues Maskottchen: Schüler:innen des Campus Mirabell denken sich Namensvorschläge aus – die prominente Jury entscheidet sich für „Celsi“

Am Freitag, 14. November 2025, ist es so weit: Nach der umfangreichen Sanierung öffnet das Paracelsusbad wieder seine Tore. Die Besucher:innen erwartet ein Bade- und Wellnesserlebnis mit Altstadtblick, attraktive Angebote für Familien und viel Platz zum Wohlfühlen. Bürgermeister Bernhard Auinger dazu: „Bald sind wir wieder startklar im Paracelsusbad. Und unser neues Maskottchen, die Ente ‚Celsi‘, freut sich schon auf die ersten Gäste!“ Kay-Michael Dankl, ressortzuständig für die Bauagenden, berichtet über die abgeschlossenen Sanierungsarbeiten: „Die Firmen haben in einem halben Jahr die technischen Mängel an der Decke behoben und über 7.000 Schrauben ausgetauscht. Der straffe Zeitplan hat gehalten – die Baubehörde hat das Betreuungsverbot nun aufgehoben. Damit ist dieses Kapitel abgeschlossen und das Schwimmbad steht der Bevölkerung endlich wieder zur Verfügung.“

Der Name des Maskottchens wurde von den Dritt- und Viertklässler:innen der Volksschule Campus Mirabell entwickelt. Beate Kassner, Geschäftsführerin TSG Tourismus Salzburg, sagt: „Die Schüler:innen haben vor Ideen nur so gesprüht und wir als Jury hatten die Qual der Wahl, aus 25 Vorschlägen den besten zu finden.“ Die Juror:innen entschieden sich letztlich für den Namen „Celsi“. Die Jury bestand aus: Bürgermeister Bernhard Auinger, TSG Geschäftsführerin Beate Kassner, Schuldirektorin Andrea Resch und Betriebsleiter Sönke Eckl-Henningsen. Die Gewinner:innen des Namenswettbewerbs werden für einen Tag ins Paracelsusbad eingeladen.

Anmeldung zum Soft-Opening
Schon eine Woche vor der offiziellen Eröffnung startet das Paracelsusbad mit dem Soft-Opening. Interessierte Besucher:innen können das Bad vorab exklusiv erleben und sich einen ersten Eindruck von den Angeboten verschaffen. Eine Anmeldung für das Soft-Opening ist ab sofort über die Website des Paracelsusbades möglich unter: www.paracelsusbad.at/opening

Mit der Wiedereröffnung am 14. November beginnt für das Paracelsusbad ein neuer Abschnitt. Die Gäste dürfen sich auf ein lebendiges Badeerlebnis freuen und mit „Celsi“ als Gastgeberin wird das Bad zu einem noch fröhlicheren Ort für Familien, Kinder und alle Badefreunde.

Taubenmanagement: Stadtregierung einhellig für „Augsburger Modell“

08.10.2025

Am Donnerstag, 2. Oktober 2025, fand der angekündigt „Runde Tisch“ zum künftigen Taubenmanagement in der Stadt Salzburg statt. Die Stadtregierung sprach sich dabei einhellig für das „Augsburger Modell“ aus. Es sieht betreute Taubenschläge verteilt im Stadtgebiet vor. Die Tauben werden dort versorgt, ihre Eier gegen Attrappen ausgetauscht. Das ist artgerecht, sorgt für einen stadtverträglichen Bestand und damit für das Wohl von Mensch und Tier.

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Wir hatten mit Natalie Gauggel aus Augsburg eine exzellente Tauben-Expertin hier in Salzburg, die einen ausgezeichneten und kompetenten Eindruck hinterließ. Die Stadtregierung ist nun einhellig für das Augsburger Modell. Wir werden es uns vor Ort anschauen und bei unserer Umsetzung auch auf die Augsburger Expertise zurückgreifen. Die MA 1 hat den Auftrag erhalten, ein Tauben-Modell für Salzburg zu erarbeiten und zu prüfen, wer die Tauben bei uns künftig kontrolliert füttert und das Modell tierschutzgerecht betreut.“

Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl werde nach geeigneten Gebäuden suchen, die mit entsprechenden Taubenschlägen versehen werden können. Der Stadtchef: „Mir ist wichtig, dass hier auch die Gemeinnützigen Wohnbauträger miteinbezogen werden. Denn gerade die Wohnbevölkerung hat bei drei von vier Stadtteilgesprächen besonders über Probleme mit den Stadttauben geklagt.“