Weil es deine Stadt ist

Neues aus der
digitalen und richtigen Welt

Auszeichnung der „Out of the Box“-​Projekte 2025: Kreative Impulse für ganz Salzburg

03.07.2025

Zum dritten Mal wurden heute im Büro des Bürgermeisters die „Out of the Box“-Preise vergeben. Aus insgesamt 17 Einreichungen wählte eine Fachjury vier Projekte aus, die mit jeweils 5.000 Euro prämiert werden.

Erstmals können die Projekte im gesamten Stadtgebiet umgesetzt werden – in den vergangenen Jahren lag der Fokus auf bestimmten Stadtteilen, wie etwa Itzling oder der Elisabeth-Vorstadt im Jahr 2024. Die Umsetzung der prämierten Ideen erfolgt im Zeitraum September und Oktober 2025.

Ziel des Preises ist es, innovative Ideen zu unterstützen, die das kreative Potenzial aus der Zusammenarbeit zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar machen. Die Initiative ist ein Ergebnis des Kulturstrategieprozesses der Stadt Salzburg und stärkt die Vernetzung über disziplinäre Grenzen hinweg.

Bürgermeister Bernhard Auinger gratuliert den Preisträger:innen: „Das Projekt Out of the box, eine Idee aus unserer Kulturstrategie entwickelt sich stetig weiter. Mit dem zum dritten Mal vergebenen Preis fördern wir Projekte, die Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft miteinander verbinden und so neue kulturelle Impulse in die Stadtteile bringen. Ausgezeichnet werden Projekte mit Verankerung im Stadtteil – mit echter Beteiligung der Bewohner:innen und dem Ziel, neue kreative Treffpunkte zu schaffen. 2025 wurden vier hervorragende und vielfältige Projekte ausgezeichnet, die genau das verkörpern. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement und gratuliere den Preisträgern ganz herzlich zur Auszeichnung.“

„Kunst und Kultur spielt in viele Lebens-, Wirtschaft- und Arbeitsbereiche hinein. Daher wurde in der Kulturstrategie die Idee geboren, Projekte, die gezielt die Verbindung von Kunst und Kultur mit der Wissenschaft oder mit der Wirtschaft aufzeigen, zu prämieren. Die Idee hat sich gut etabliert. Die Teams bespielen heuer den gesamten Stadtraum und zeigen ganz neue Konzepte. Ich freue mich schon auf die Umsetzung im Herbst“, so Kulturabteilungsvorständin Dagmar Aigner.

Vielfalt, Beteiligung und Stadtteilbezug im Mittelpunkt

Die ausgezeichneten Projekte zeichnen sich durch einen starken Bezug zu den Eigenschaften der Salzburger Stadtteile aus und setzen auf die aktive Einbindung von Anrainer:innen und lokalen Akteur:innen. Teilnahmeberechtigt waren Teams aus mindestens zwei Personen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft oder Wirtschaft mit Lebensmittelpunkt in der Stadt Salzburg.

Die vier ausgezeichneten Projekte 2025 im Überblick:

  • Lehen is(s)t!
    Vier partizipative Projekte rund um das Thema Esskultur bringen Kunst- und Wissenseinrichtungen in Lehen mit unterschiedlichen Zielgruppen in Kontakt.
  • WORT.WECHSEL – Sprachliche Interventionen für mehr Verbindung
    Workshops im öffentlichen Raum regen zur Reflexion über Sprache und gesellschaftlichen Zusammenhalt an. Die Ergebnisse werden in einer temporären Ausstellung im Stadtraum gezeigt.
  • Die Vielfalt der Salzburger Stadtteile
    24 künstlerisch gestaltete Parzellen symbolisieren die unterschiedlichen Salzburger Stadtteile – ein gemeinschaftliches Projekt, das Unterschiede und Gemeinsamkeiten sichtbar macht.
  • GAIAs ANIMATED EARTH ENSEMBLE
    Klang- und Sprachperformances an besonderen Naturorten in Salzburg schaffen neue Verbindungen zwischen Mensch und Natur – ein kulturökologisches Projekt mit künstlerisch-wissenschaftlichem Zugang.

Game Prize 2025: Stadt Salzburg kürt digitale Kreativität

03.07.2025

Die Stadt Salzburg vergibt heuer bereits zum zweiten Mal ihren Preis für interaktive, digitale Mediengestaltung im künstlerischen Kontext und Games. Mit dem Award werden nicht nur Games, sondern ebenso Projekte wie interaktive Installationen, immersive Experiences oder Interactive Fiction ausgezeichnet, um die digitale Kreativität der Stadt in den Mittelpunkt zu rücken. Insgesamt gingen sieben Einreichungen ein; vier davon erfüllten alle Kriterien und wurden der Fachjury vorgelegt.

Preisträger:innen 2025

Den Game Award 2025 erhält die Künstler:innengruppe gold extra für die Live-Experience „Once Upon Unsteady Grounds“. Das Projekt macht das Thema Flucht in einer kollaborativen Online-Umgebung unmittelbar erlebbar und bindet das Publikum aktiv ein.

Mit dem Game Förderpreis 2025 zeichnet die Jury das Konzept „Mulatschak“ von Marco Venditto und Jonas Kubesch aus. Die Digitalversion des traditionellen Kartenspiels Mulatschak verbindet regionales Kulturgut mit moderner Technologie und befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Die Fachjury – Christopher Lindinger, Stephanie Meisl und Raffael Moser – würdigte bei beiden Projekten insbesondere künstlerische Qualität, Originalität sowie Zugänglichkeit für das Publikum.

„Mit dem Game Prize setzen wir ein klares Zeichen für die Bedeutung digitaler Kreativität. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie interaktive Medienkunst neue Perspektiven eröffnet und Salzburg als lebendige Kulturstadt weiter voranbringt“, unterstreicht Bürgermeister Bernhard Auinger.

„Die digitale Welt als Kunstraum zu begreifen und dies zu zeigen ist das Anliegen des Game Prize Salzburg. Mit dieser Idee aus der Kulturstrategie Salzburg wird eine bisher in Salzburg nicht stark vertretene Kunstgattung forciert. Ich freue mich sehr über die Ergebnisse!“, so Kulturabteilungsvorständin Dagmar Aigner.

Preisverleihung im Schloss Mirabell

Der Hauptpreis ist mit 4.000 Euro, der Förderpreis mit 2.000 Euro dotiert. Überreicht wurden die Preise heute um 15 Uhr durch Bürgermeister Bernhard Auinger im Amtszimmer des Schloss Mirabell.

Stadtsiegel in Gold für Dr. Heimo Sützl – Vordenker des Bewohnerservice

03.07.2025

Salzburgs Stadtoberhaupt Bernhard Auinger hat gestern Di, 1. Juli 2025, in seinem Büro im Schloss Mirabell Dr. Heimo Sützl mit dem Stadtsiegel in Gold ausgezeichnet. Die Stadt Salzburg würdigt damit sein jahrzehntelanges, visionäres Wirken im Bereich der sozialen Stadtentwicklung.

Sützl kam 1952 in der Stadt Salzburg zur Welt, besuchte hier die Schule, studierte anschließend an der Universität Salzburg Psychologie und Psychopathologie und schloss mit der Promotion zum Dr. phil. ab. Sein Dienstantritt bei der Stadt Salzburg erfolgte am 6. März 1975 unter dem damaligen Bürgermeister Alfred Salfenauer. Mit 1. September 2004 trat er in den Ruhestand.

Als langjähriger Mitarbeiter in allen Fachämtern und der Abteilungsleitung der Sozialverwaltung entwickelte Sützl Ende der 1980er-Jahre das zukunftsweisende Konzept der Bewohnerservice-Stellen, das er mit großem Einsatz etablierte und fortlaufend ausbaute. Damit schuf er ein quartiersnahes, niederschwelliges Angebot, das den Menschen in ihren Lebensrealitäten begegnet – und heute ein nicht wegzudenkender Teil der städtischen Service-Struktur ist.

„Die Bewohnerservice-Stellen sind heute eine unverzichtbare Brücke zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung. Sie haben mit Ihrer Idee weit über Ihre Zeit hinausgedacht und nachhaltig das Miteinander in Salzburg geprägt. Dafür gebührt Ihnen mein großer Dank!“, so Bürgermeister Bernhard Auinger in seiner Würdigung.

Neben seiner beruflichen Laufbahn ist Sützl auch als Musiker und Yoga-Praktiker bekannt – Ausdruck seiner vielseitigen, kreativen Persönlichkeit.