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„Schlau in Lehen – Modernste KBBE Einrichtung am neuen Standort“

23.02.2026
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Im Rahmen des Projekts „Schlau in Lehen“ wurde der Kindergartenstandort in der Franz Martin Straße umfassend saniert und durch einen Neubau erweitert. Trotz unvorhersehbarer Herausforderungen im Bauablauf ist die bis dato modernste Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung (KBBE) der Stadt Salzburg entstanden. Die neue Einrichtung bietet insgesamt Platz für acht Gruppen. Kindgerechte, helle Gruppenräume mit zugehörigen Nebenräumen schaffen optimale Bedingungen für Betreuung und Bildung. Ein großzügiger Spielgarten mit Terrasse umrahmt das in Mischbauweise errichtete Gebäude und bietet viel Raum für Aktivitäten im Freien.

Inbetriebnahme & Nutzung

  • In Betrieb seit: 29. Jänner 2026
  • Nutzfläche: ca. 1.950 m²
  • Räume: 8 Gruppenräume inkl. zugehöriger Nebenräume
  • Außenbereich: Spielgarten mit Terrasse, ca. 2.050 m²
  • Bauweise: Mischbauweise (Sanierung + Neubau)
  • Umsetzungsdauer: ca. 20 Monate

Bauhistorie Projekt „Schlau in Lehen“

  • Errichtung Containeranlage für KBBE Franz-Martin-Straße: 10/2023 – 02/2024
  • Sanierung und Neubau KBBE inkl. Zusammenlegung mit ehem. KBBE Lehen I (Standort Scherzhauserfeldstraße) am Standort Franz-Martin-Straße 1 (10/2023 – 02/2024)
  • Umbau und Aufstockung des Containers (adaptierbar für Volksschule Lehen) – 02/2026 – 08/2026
  • Inbetriebnahme Container Volksschule ab September 2026
  • Sanierung und Neubau Volksschule Lehen Mitte 2026 bis Mitte 2028
  • Rückbau der Container Schule bis Herbst 2028
  • Übersiedlung und Wiederaufnahme des Schulbetriebs voraussichtlich August bis Anfang September 2028 an saniertem Standort
    (Termine unter Vorbehalt der weiteren Entwicklungen)

Eckdaten

  • Bauherrin: Stadt Salzburg Immobilien GmbH
  • Begleitende Kontrolle: HMP ZT GmbH
  • Projektmanagement: Arge Spirk + SABAG
  • Architektur: PLOV Architekten ZT GmbH
  • Örtliche Bauaufsicht: Bleirer Baumanagement GmbH
  • Generalunternehmer: Ing. Hans Bodner BaugesmbH + Co KG
  • Kosten (Stand Februar 2026): Schlussabrechnungen derzeit in Erstellung. Prognostizierte Gesamtkosten für den neuen Standort KBBE Lehen ca. 7,9 Mio. Euro (netto).

Bildungsbauprogramm „Schlau im Stadtteil“

Das Bildungsbauprogramm „Schlau im Stadtteil“ ist ein Schwerpunkt der MA 2. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von rund 230 Mio. Euro werden notwendige Sanierungen sowie Neu- und Ausbauten von Bildungseinrichtungen umgesetzt – mit Fokus auf Pädagogik, Architektur, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Mit der neuen KBBE in Lehen ist ein wichtiger Umsetzungsschritt in diesem Programm gelungen.

Stimmen zum Projekt

Bürgermeister Bernhard Auinger: „Der neue Kindergarten Lehen zeigt wieder einmal, wie hervorragend innerhalb des Bildungsbauprogramms der Stadt Salzburg, abteilungsübergreifend zusammengearbeitet wird. Hier ist die modernste Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtung der Stadt Salzburg entstanden – hell, kindgerecht und zukunftsorientiert. Dieses Haus schafft beste Bedingungen für Kinder, Pädagog:innen und Mitarbeiter:innen und steht dafür, wie wir gemeinsam Zukunft bauen. Vielen Dank an alle beteiligten Abteilungen und Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit und das grandiose Ergebnis.“

Jutta Kodat, Amtsleiterin Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen: „Moderne Bauten und Ausstattungen bilden eine bereichernde Hülle für unsere Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen. Sie sind aber nicht nur Basis für ein zukünftiges Arbeiten, sondern vor allem auch das Ergebnis der konstruktiven Zusammenarbeit vieler Menschen. All jenen, die hier trotz der Hürden zum Gelingen beigetragen haben möchten wir heute Danke sagen.“

Lukas Winner, Amtsleiter Hochbau, GF-SIG: „Ein besonderer Anspruch dieses Projekts lag in der sensiblen Verbindung von saniertem Altbestand und zeitgemäßem Holzneubau mit gleichzeitiger Erreichung des klima:aktiv Silber Standards. Bestehende Strukturen wurden technisch und energetisch auf den neuesten Stand gebracht und architektonisch klar mit dem Neubau verknüpft. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das Ressourcen schont und gleichzeitig moderne pädagogische Räume schafft.“

Game Preis 2026 – Digitale Kreativität als Kunstform: Stadt Salzburg zeichnet interaktive Medienprojekte aus

20.02.2026
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Interaktive Installationen, VR-/AR-Kunst, digitale Narrative und künstlerisch gestaltete Games: Mit dem Preis der Stadt Salzburg für interaktive, digitale Mediengestaltung rückt die Stadt Salzburg 2026 bereits zum dritten Mal jene Kunst in den Fokus, die nicht nur betrachtet, sondern erlebt, ausprobiert und mitgestaltet wird. Digitale Medien sind längst Teil unserer Alltagskultur – und genauso längst ein ernstzunehmender künstlerischer Raum: für neue Erzählformen, für Teilhabe, für Experimente zwischen Bild, Sound, Code und Performance.

Der Game Preis würdigt Projekte, die die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge kreativ und kritisch ausloten – von interaktiven digitalen Installationen über experimentelle Interfaces bis hin zu künstlerisch gestalteten, gewaltfreien Games. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Technik um der Technik willen, sondern die Frage: Wie verändert Interaktivität unsere Wahrnehmung, unser Lernen, unser Miteinander – und wie lässt sich daraus Kunst machen?

„Mit dem Game Preis holen wir eine Kunstform vor den Vorhang, die unsere Gegenwart stark prägt: interaktive Medien verbinden Gestaltung, Musik, Storytelling und Technologie – und sie laden Menschen ein, nicht nur zuzuschauen, sondern mitzuerleben und mitzugestalten. Salzburg stärkt damit seine digitale Kultur und fördert zugleich junge Talente, die schon früh zeigen, wie kreativ und verantwortungsvoll digitale Welten entstehen können“, so Bürgermeister Bernhard Auinger.

Erstmals: Nachwuchs Game Preis für junge Entwickler:innen

2026 setzt die Stadt Salzburg zusätzlich einen neuen Schwerpunkt: Zum ersten Mal wird ein „Nachwuchs Game Preis“ ausgeschrieben. Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren können selbst programmierte, spielbare, gewaltfreie Spiele einreichen – etwa aus Schulprojekten, GameLabs oder Initiativen zur digitalen Kompetenzvermittlung. Damit will die Stadt Salzburg jungen Menschen eine Bühne geben, die spielerisch mit Code, Gestaltung und Storytelling experimentieren.

Abteilungsvorständin Dagmar Aigner erklärt: „Gerade für Kinder und Jugendliche ist die digitale Welt eine Faszination. Sie zu ermuntern, diese Welt auch selbst kreativ zu gestalten und nicht nur unhinterfragt zu konsumieren ist ein wichtiges Anliegen, dem wir in der Preisausschreibung Rechnung tragen wollen.“

Eckdaten

  • Hauptpreis: 6.000 Euro
  • Nachwuchs Game Preis: 3 Preise zu je 150 Euro
  • Einreichfrist: Freitag, 10. April 2026
  • Einreichung: digital (Upload-Link in den Ausschreibungsunterlagen)
  • Auswahl: durch eine Expert:innenjury
  • Mögliche Formate (Hauptpreis): interaktive digitale Installationen (Sound/Bild), künstlerisch gestaltete gewaltfreie Games, digitale Narrative, VR-/AR-Kunst, experimentelle Interfaces, partizipative/perfomative Medienkunstprojekte

Stadtteile, Identitätsräume und Begegnungswelten im Fokus der Kulturfonds-Ausschreibung 2026

19.02.2026
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Jahresschwerpunkt „Die Stadt teilen – die Zwischenräume erkunden – das Miteinander stärken“ für Hauptpreise

Wie gelingt Zusammenleben in der Stadt – zwischen Grätzl, Plätzen, Alltagswegen und Nachbarschaften? Der Kulturfonds der Landeshauptstadt Salzburg rückt 2026 genau diese „Zwischenräume“ in den Mittelpunkt: Orte und Situationen, in denen Begegnung entsteht, Teilhabe möglich wird und neue Perspektiven auf die Stadt wachsen. Unter dem Schwerpunkt „Die Stadt teilen – die Zwischenräume erkunden – das Miteinander stärken“ werden heuer die Hauptpreise für Kunst und Kultur sowie für Wissenschaft und Forschung ausgeschrieben. Zusätzlich werden der Salzburgpreis sowie drei Förderpreise vergeben: für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Kinder und Jugendprojekte.

Bürgermeister Bernhard Auinger unterstreicht: „Stadtteile sind mehr als Kulisse – sie sind Lebensräume, in denen wir uns täglich begegnen. Der Kulturfonds setzt beim Internationalen Hauptpreis 2026 bewusst einen Schwerpunkt auf das Teilen der Stadt und das Erkunden ihrer Zwischenräume. Kunst, Kultur sowie Wissenschaft und Forschung können dabei neue Blickwinkel eröffnen und zeigen, wie wir Teilhabe, Aufenthaltsqualität und Zusammenhalt konkret stärken.“

Zwei Internationale Hauptpreise: Impulse aus Kunst & Kultur und aus Wissenschaft & Forschung

Mit je 12.000 Euro sind 2026 zwei Internationale Hauptpreise dotiert:

  • Internationaler Hauptpreis für Kunst & Kultur (12.000 Euro): Ausgezeichnet werden Kunst- und Kulturangebote, die Stadträume und Stadtteile künstlerisch befragen – auch im öffentlichen Raum. Im Fokus stehen Projekte, die Verbindungen zwischen Vierteln sichtbar machen, kreative Austauschprozesse anstoßen und das Miteinander vor Ort stärken.
  • Internationaler Hauptpreis für Wissenschaft & Forschung (12.000 Euro): Prämiert werden wissenschaftliche Arbeiten und Forschungsansätze, die sich mit der Bedeutung kleinerer sozialer und geografischer Einheiten – wie Stadtteilen, Stadträumen oder Stadtvierteln – beschäftigen. Besonders relevant sind Fragen von Aufenthaltsqualität, sozialer Teilhabe, Zusammenhalt und der Einbeziehung von Bewohner:innen.

„Der Kulturfonds lenkt seinen Blick heuer auf die kleinsten Identitäts- und Partizipationsräume im Stadtraum, die Stadtteile, und sucht die verbindende Kraft, die sich aus und zwischen Stadtteilen ergeben kann. Kunst- und Kulturprojekte oder Forschungsarbeiten, die sich damit auseinandersetzen werden prämiert. Ich freue mich schon auf die Einreichungen“, so Abteilungsvorständin Dagmar Aigner.

Der Salzburgpreis: Würdigung und Weitergabe

Der Salzburgpreis verbindet Anerkennung mit Zukunft: 10.000 Euro würdigen eine Persönlichkeit, die Kunst & Kultur oder Wissenschaft & Forschung in Salzburg maßgeblich geprägt hat. Zusätzlich stehen 4.000 Euro für eine Patenschaft zur Verfügung – als gezielte Weitergabe an eine Person mit Salzburgbezug oder an eine Einrichtung bzw. Initiative, die für die Stadt und ihre Bewohner:innen ein besonderes Angebot setzt.

Drei Förderpreise: Salzburgbezug, Engagement und Qualität im Mittelpunkt

Ergänzend werden drei Förderpreise zu je 6.000 Euro vergeben:

  • Förderpreis für Kunst & Kultur (6.000 Euro): Für Projekte, Initiativen und Vorhaben von Personen oder Kollektiven mit Salzburgbezug und besonderen Leistungen in einer oder mehreren Sparten.
  • Förderpreis für Wissenschaft & Forschung (6.000 Euro): Für Vorhaben von Personen oder Kollektiven mit Salzburgbezug und besonderen Leistungen in Wissenschaft und Forschung.
  • Förderpreis für Kinder- & Jugendprojekte (6.000 Euro): Für Projekte, die Kindern und Jugendlichen in der Stadt Salzburg zugutekommen – oder von ihnen selbst entwickelt bzw. umgesetzt werden. Einreichungen sind sowohl von Schulen und Ausbildungseinrichtungen als auch von unabhängigen Gruppen, Institutionen oder Einzelpersonen möglich; entscheidend sind Engagement, Innovation und Qualität.

Einreichfrist und Infos

Einreichungen bzw. Nominierungen sind bis Mittwoch, 6. Mai 2026 möglich.