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Fotomuseum – Salzburg schlägt Standort auf dem Mönchsberg vor

29.11.2019

Machbarkeitsstudie sieht Salzburg als geeigneten Standort für Bundesmuseum

Stadt und Land Salzburg bekräftigen ihr Interesse als Standort für ein Fotomuseum des Bundes. Am Freitag untermauerten wir unser Bestreben mit einer Machbarkeitsstudie und präsentierten auch schon einen möglichen Standort, und zwar hinter dem Museum der Moderne auf dem Mönchsberg (MdM).

Österreich verfügt bis heute über kein Fotomuseum, seit 2017 diskutiert darüber aber die Kulturpolitik: Mit Thomas Drozda (SPÖ) und Gernot Blümel (ÖVP) thematisierten es die beiden vorangegangenen Kulturminister. Salzburg, das mit der Fotosammlung des Bundes, dem Fotohof, der Leica-Galerie und der Professur für Fotografie an der Universität Mozarteum bereits auf einschlägige Referenzen verweisen kann, brachte sich sofort ins Spiel. Es wurde beim Medienwissenschaftler Bernd Stiegler von der Universität Konstanz eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis am Freitag, den 29.11.2019 vorgelegt wurde.

Die Mozartstadt Salzburg wird als geeigneter Standort für das Museum genannt. Die hier bestehenden Rahmenbedingungen und die hohe vorhandene Kompetenz bezogen auf Fotografie sprechen durchaus für ein Österreichisches Museum der Fotografie hier in der Stadt Salzburg. Als Standort wurde eine Fläche hinter dem MdM vorgeschlagen, die bereits eine „Sonderwidmung für Kulturbauten“ aufweist. Organisatorische Vorteile würden sich durch eine Zusammenarbeit mit dem benachbarten Museum (Shop, Administration, Personal, Presse und vieles mehr) ergeben.

Das MdM verwahrt heute mehr als 22.000 Fotografien, darunter eben auch die Sammlung des Bundes mit mehr als 11.000 fotografischen Werken. Darüber hinaus verfügen das Stadtarchiv und das Salzburg Museum über beachtliche Bestände historischer Werke und Sammlungen.

 

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