Die SpaceWeek Salzburg hat von 23. Februar bis 1. März 2026 das Weltall mitten in die Stadt geholt. Eine Woche lang standen Raumfahrt, Forschung und der Blick auf unseren Planeten im Mittelpunkt – mit einem vielseitigen Programm für Schulklassen und Interessierte. Ins Leben gerufen wurde die Themenwoche vom Haus der Natur in Zusammenarbeit mit der Wissensstadt Salzburg und anderen Partner:innen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung.
1.000 Personen an Bord des SpaceBuzz – 15 Schulklassen nahmen teil
Höhepunkt der SpaceWeek war der international ausgezeichnete SpaceBuzz: Der 16 Meter lange High-Tech-LKW in Raketenform bot im Inneren ein immersives Virtual-Reality-Erlebnis. Insgesamt wurden 1.000 Personen mit dem SpaceBuzz „ins All geschickt“, darunter 15 Schulklassen im Rahmen der vormittäglichen Science-Programme.
Auch das Angebot für die Öffentlichkeit stieß auf großes Interesse: Die Tickets waren sehr begehrt und rasch ausverkauft. Der SpaceBuzz war während der SpaceWeek am Franz-Josef-Kai stationiert – zwischen Rotkreuz-Parkplatz und Bushaltestelle – und wurde so auch im öffentlichen Raum zum sichtbaren Publikumsmagneten.
Bürgermeister Bernhard Auinger sagt: „Ich war selbst im SpaceBuzz und bin mit der VR-Brille virtuell ins All gereist – dieser Perspektivwechsel ist wirklich beeindruckend. Genau solche Erlebnisse machen Wissenschaft und Forschung greifbar und wecken Neugier. Dass wir in der SpaceWeek 1.000 Personen ‚ins All schicken‘ konnten und 15 Schulklassen dabei waren, zeigt, wie groß das Interesse an Bildungsangeboten ist. Solche Projekte stärken unseren Bildungsstandort Salzburg und die Wissensstadt Salzburg – vor allem, wenn so viele Partner:innen gemeinsam an einem Strang ziehen.“
Blick hinter die Kulissen: Wetter, Weltall-Daten und Weltraumwetter
Auch abseits des SpaceBuzz zeigte die SpaceWeek, wie stark unser Alltag mit Forschung „aus dem All“ verbunden ist. Die GeoSphere Austria lud Schulklassen und Interessierte zu Führungen ein, die nachvollziehbar machten, wie Wettervorhersagen entstehen: von der Auswertung großer Datenmengen bis hin zu präzisen Prognosen und Klimamodellen. Thematisiert wurde außerdem, wie Beobachtungen aus dem Weltall für Vorhersagen genutzt werden – und welche Rolle Weltraumwetter und seine Auswirkungen auf die Erde spielen.
MINT erleben: Workshops in der Science City Itzling
Ein weiterer Programmschwerpunkt lag auf dem Mitmachen: Die MINT:labs in der Science City Itzling gestalteten einen eigenen MINTwoch für Schulklassen aus dem ganzen Bundesland Salzburg. In praxisnahen Workshops wurden Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik greifbar – mit Experimenten und Aufgaben, die Neugier wecken und Lust auf Forschen machen.
Kreatives Rahmenprogramm im Haus der Natur: Space Mission und Trickfilmstudio
Im Haus der Natur ergänzte ein kreatives Rahmenprogramm die wissenschaftlichen Inhalte. Das Künstlerkollektiv gold extra ging auf Space Mission: Kinder ab 8 Jahren entwickelten Ideen für eine Siedlung auf einem fremden Planeten, die im „Labor“ zu 3D-Modellen wurden und anschließend via Augmented Reality erkundet werden konnten.
Im Trickfilmstudio von Paul & Paula entstanden außerdem eigene Weltraum-Abenteuer: Mit Bastelmaterialien, Figuren und viel Fantasie setzten Kinder ab 8 Jahren ihre Geschichten als Stop-Motion-Filme um – Schritt für Schritt bis zum fertigen Kurzfilm.
Starkes Bildungsprojekt mit Fokus auf MINT-Förderung
Die SpaceWeek Salzburg zeigte, wie Wissenschaft und Forschung für unterschiedliche Zielgruppen erlebbar und „angreifbar“ werden können. Das Projekt setzte einen klaren Schwerpunkt auf Bildung und MINT-Förderung für Kinder und Jugendliche – und machte zugleich sichtbar, wie viel Innovationskraft und Wissensvermittlung in Salzburg gebündelt werden.