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Gemeinden im Dialog mit Bund

18.09.2025
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Finanzielle Stabilität und Zukunftsthemen im Fokus
„Stabile Finanzen sind die Grundlage dafür, dass Städte wie Salzburg in Infrastruktur, Bildung, Pflege und Klimaschutz investieren können. Deshalb brauchen wir eine faire Aufteilung der Mittel und eine klare Kompetenzordnung“, betonte Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger beim Austausch zwischen Finanzminister Markus Marterbauer, Gemeindebund-Präsident Manfred Sampl, den Landesgeschäftsführern der Interessenvertretungen Martin Floss und Martin Huber sowie Vertretern der Bürgermeisterkonferenz standen zentrale Herausforderungen für Städte und Gemeinden im Mittelpunkt.

Finanzminister Markus Marterbauer betonte im Rahmen des Termins mit Vertretern des Städte- und Gemeindebundes, dass ihm ein konstruktiver Austausch sehr wichtig ist: „Ich habe großes Verständnis für die Herausforderungen der österreichischen Städte und Gemeinden. So wie der Bund sind auch sie mit einer angespannten Budgetsituation konfrontiert. Städte und Gemeinden haben überdies große und immer mehr Aufgaben zur bewältigen. Von der Kinderbetreuung über die Pflege bis hin zur Infrastruktur stellen sie unmittelbare Dienstleistungen für die Bevölkerung zur Verfügung. Deshalb bemühen wir uns, hier auch von Seiten des Bundes Maßnahmen zu setzen, um Gemeinden und Städte zu unterstützen. Im Rahmen des Doppelbudgets fließen rund 50 Millionen Euro in diesem und mehr als 200 Millionen Euro im kommenden Jahr an Gemeinden. Überdies erleichtern wir mit den Neuerungen im Kommunalen Investitionsprogramm den Gemeinden und Städten dringend notwendige Investitionen. Damit tragen wir dazu bei, Verbesserungen in den direkten Lebenswelten der Bevölkerung zu erreichen.“

Der Finanzminister skizzierte die aktuelle Lage: Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt verhalten, die Ertragsanteile steigen nur gering. Insgesamt zeigt die Konjunktur leichte Verbesserungen. Seitens der Vertreter des Städte- und Gemeindeverbundes wurden betont:

  • Grundsteuer: Eine Reform ist dringend notwendig, die letzte Anpassung datiert aus dem Jahr 1985.
  • Pflege, Gesundheit, Klimaschutz: Für nachhaltige Lösungen braucht es eine klare Entflechtung der Zuständigkeiten.
  • Infrastruktur: Der Erhalt wird zunehmend teurer und belastet deren Haushalte.
  • Schulische Nachmittagsbetreuung: Eine Kompetenzreform im Bildungsbereich wäre für Städte und Gemeinden von enormer Bedeutung.

Marterbauer verwies abschließend auf einen positiven Ausblick für Investitionen: Mit dem neuen ÖBB-Rahmenplan werden bis 2030 über 19 Milliarden Euro investiert – ein klares Signal für die Stärkung der Infrastruktur in ganz Österreich.

VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg 2025: Erster Platz für Albus – Dritter Platz für Team Vielfalt

18.09.2025
Verleihung VCOe Mobilitaetspreis Salzburg

Gleich zwei Projekte aus der Stadt Salzburg wurden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg ausgezeichnet: Den ersten Platz holte sich Albus mit der Erweiterung seiner Photovoltaikanlage zur Versorgung der Elektrobusflotte. Das Team Vielfalt der Stadt Salzburg erreichte mit den Radfahrkursen für Frauen den dritten Platz.

Saubere Energie für die Busflotte
Am Betriebsgelände in Maxglan hat Albus Salzburg erst kürzlich eine neue Photovoltaikanlage mit rund 1.700 Modulen und 940 kWp errichtet. Damit steigt die Eigenproduktion an Sonnenstrom auf insgesamt 1,4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr – genug, um künftig 48 Elektrobusse zu versorgen. Bis Mitte 2026 sollen 34 weitere Dieselbusse ersetzt werden, was jährlich rund 2.400 Tonnen CO₂ einspart.

„Albus Salzburg zeigt mit diesem Leuchtturmprojekt einmal mehr, wie zukunftsorientierte Mobilität in der Praxis aussehen kann. Das neue Flugdach steht nicht nur für technischen Fortschritt, sondern auch für ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit, Innovation und regionaler Verantwortung. Als Stadt Salzburg setzen wir auf enge Zusammenarbeit mit starken Partnern wie Albus, um Elektromobilität und klimafreundliche Verkehrskonzepte voranzutreiben. Unser Ziel ist klar: Salzburg soll österreichweit als Vorreiter für nachhaltige Mobilität wahrgenommen werden – lebenswert, emissionsarm und zukunftssicher“, freut sich Bürgermeister Bernhard Auinger über die Auszeichnung für das Salzburger Unternehmen.

Radfahren als Schlüssel zur Teilhabe
Das Team Vielfalt der Stadt Salzburg erhielt – gemeinsam mit UWM.Mobilität und der Gesellschaft für Vorsorgemedizin AVOS – den dritten Platz für die Radfahrkurse für Frauen. Viele Teilnehmerinnen lernen in den Kursen erstmals das Radfahren und können dadurch Alltagswege kostengünstig und klimafreundlich bewältigen. Zusätzlich wird die Möglichkeit eröffnet, mit der Familie und Freunden in der Freizeit gemeinsam mobil zu sein – ein wichtiger Beitrag zur Integration und zur Selbstbestimmung.

„Radfahren bedeutet Freiheit und Teilhabe. Unsere Kurse geben Frauen das Rüstzeug, mobil zu sein – für den Alltag, für die Familie und für ihre persönliche Unabhängigkeit“, zeigt sich Sozialstadträtin Andrea Brandner von der Wichtigkeit der Maßnahme überzeugt.

Hintergrund
Der VCÖ-Mobilitätspreis wird jährlich in allen Bundesländern vergeben und würdigt Projekte, die beispielhaft zu einer klimafreundlichen, sozialen und sicheren Mobilität beitragen. Das Motto 2025 lautet „Zukunftsfit für Stadt und Land“.

1.300 Erstklassler:innen erhielten Gratis-Bücher der „Nali & Nora“-Reihe

10.09.2025
Buchgeschenk fuer alle Erstklassler innen

Auinger: „Aktion will Freude am Lesen stärken und ist schönes Andenken an den ersten Schultag”

Der erste Schultag ist ein ganz besonderes Erlebnis. Um diesen Moment zu würdigen und die Freude am Lesen von Anfang an zu fördern, bekamen zum Schulstart am Mo, 8. September 25, rund 1.300 Erstklässler:innen in der Stadt Salzburg ein Vorlesebuch aus der beliebten Reihe „Nali & Nora – Stadt-Abenteuer“ geschenkt.

„Lesen ist eine Schlüsselkompetenz für den Schulerfolg und öffnet Türen zu Wissen, Fantasie und neuen Welten. Mit dem Geschenk der Stadt wollen wir die Freude am Lesen stärken und den Kindern ein schönes Andenken an ihren ersten Schultag mitgeben“, betont Bürgermeister Bernhard Auinger.

Geschichten aus dem Salzburger Alltag
Die Abenteuer des mexikanischen Axolotls Nali und seiner Freundin Nora spielen direkt in Salzburg. Bekannte Orte wie die Almwelle, das Lepi, die Science City Itzling, das Spielzeug Museum oder die Stadt:Bibliothek tauchen in den Geschichten auf und machen sie für die Kinder besonders lebendig. So entdecken die jungen Leser:innen ihre Stadt auch auf literarischem Weg.

Förderung von Kreativität und Lesekompetenz
Die Buchreihe entstand in Zusammenarbeit der Autorin Lisa-Viktoria Niederberger und der Illustratorin Sandra Brandstätter. Für Organisation und Koordination zeichnet der Salzburger Verlag mosaik verantwortlich. Mit der Initiative verbindet die Stadt Salzburg Leseförderung mit der Unterstützung der heimischen Kreativszene.

Geschenk an alle Erstklässler:innen
Die Bücher wurden am ersten Schultag in allen Volksschulen in der Stadt Salzburg verteilt – unabhängig von der Trägerschaft. Damit erreicht die Aktion sämtliche Taferlklassler:innen, egal ob in städtischen oder privaten Einrichtungen sowie in Sonderschulen.

Seit 2020 ist die Lesegeschenk-Aktion fixer Bestandteil des Schulbeginns in Salzburg – heuer bereits zum sechsten Mal.