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Altstadt ohne Durchzugsverkehr

22.02.2019

Vizebürgermeister Bernhard Auinger, Planungsstadtrat Johann Padutsch und Baustadtrat Lukas Rößlhuber stellten gemeinsam ein Innenstadtkonzept vor, das den Durchzugsverkehr zwischen Neutor und Museumsplatz durch den motorisierten Individualverkehr unterbinden soll. „Die aktuelle Verkehrsbelastung in der Innenstadt hat ihren Höhepunkt erreicht. Auf Dauer darf es so nicht weitergehen. Ich habe das Warten satt. Es braucht jetzt Pläne, damit man die Plätze in der Innenstadt gestalten kann. Es gibt genügend Beispiele von anderen Städten, welche die Verkehrsbelastung in ihren Innenstädten ähnlich gelöst haben,“ ist Auinger überzeugt.

Basis für das Konzept sind Erhebungen, die während der durch Baustellen bedingten Durchfahrtssperren im Jahr 2015 (Sperre Neutor) und 2018 (Sperre Bürgerspitalplatz) durchgeführt wurden. Beschlossen wurde, dass die Zufahrt in die Altstadt durch das Neutor auf der einen Seite und den Museumsplatz auf der anderen Seite nicht mehr möglich ist. Weiterhin zufahren dürfen jedoch Öffis, Taxi, Fiaker, Lieferverkehr (Lieferzeit wie bisher zwischen 6 und 11 Uhr) und andere Berechtigte, z.B. Bewohner*innen. Täglich rund 7.000 Fahrten durch die Innenstadt sollen dadurch wegfallen.

Auch die bislang zu fahrende Schleife durch die Altstadt (Münzgasse) wird dadurch nicht mehr notwendig sein. Der vom Müllner Hügel kommende Verkehr wird direkt an der Salzach stadteinwärts geleitet. Im Gegenzug soll sich die Aufenthalts- und Lebensqualität in der Innenstadt sowie die Sicherheit für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, maßgeblich verbessern.

Im Planungsausschuss wurde der Amtsbericht ausgiebig diskutiert und mehrheitlich mit den Stimmen von SP, BL und Neos beschlossen, dazu ein ergänzender Antrag der SP, der eine Evaluierung des Maßnahme nach fünf Monaten im Betrieb vorsieht.

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