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Vorbehaltsflächen und mehr Mitspracherecht

10.02.2019

Das Thema Wohnen ist für Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Auinger und Bürgermeister-Stellverterein Anja Hagenauer ein Herzensanliegen. Für Auinger ist klar: Die  Bürger*innen sollen bei neuen Bauprojekten mitreden dürfen. „Die  Bürger*innen sollen mitreden, bevor das Projekt fertiggestellt ist. So können wir nachverdichten und die Interessen der Bürger*innen  einfließen lassen“, erklärt Auinger.

Zudem fordert Auinger, dass die Stadt Salzburg aktive Bodenpolitik betreibt. „Mit aktiver Bodenpolitik können wir als Stadt die Wohnkosten senken, indem wir selbst Grundstücke kaufen“, so Auinger.

Die Stadt mit aktiver Bodenpolitik stärken

„Wir arbeiten an einem neuen räumlichen Entwicklungskonzept. Dabei wird festgelegt, welche Flächen wofür zukünftig gebraucht werden“, erklärt Auinger und fordert: „Hier wollen wir Vorbehaltsflächen für 100 Prozent Mietwohnbau. Das Entscheidende dabei ist, dass die Stadt, geht es nach uns, diese Flächen selbst kaufen soll. Diese Flächen sollen mit günstigem Baurecht an die Gemeinnützigen Wohnbauträger übergeben werden.“ Eine weitere Möglichkeit für Auinger ist, dass die Stadt Salzburg über die Städtische Immobiliengesellschaft selbst baut. Für Auinger steht fest: „Wir müssen selbst wieder in den Markt eingreifen.“

Grünland und Bürgerinteressen in Einklang bringen

„Wir stehen zum Grünland. Gleichzeitig brauchen wir Wohnraum. Das bedeutet, dass wir dort, wo es möglich ist, nachverdichten müssen“, stellt Auinger klar. „Dabei ist es wichtig, die Interessen der Bürger*innen nicht zu vergessen. Bei neuen Bauprojekten wollen wir, dass die Interessen der Anrainer*innen in Einklang mit diesen gebracht werden können“, erklärt Auinger.

Bürgerorientierte Stadtteilentwicklung für Salzburg

„Bei der bürgerorientierten Stadtteilentwicklung geht es uns darum, dass die Anrainer*innen sich einbringen können, bevor das Projekt fertiggestellt ist“, so Auinger und erklärt vertiefend: „Wenn also festgelegt ist, dass an einem gewissen Standort beispielsweise 100 Wohnungen entstehen sollen, sollen die Anrainer*innen in einem gewissen Umkreis mit eingebunden werden. Dadurch wird nicht nur darüber entschieden, wo welche Bank steht, sondern wie das Gesamtprojekt aussieht.“

Bürgerorientierte Prozesse auch bei Firmenerweiterungen

Geht es nach Auinger, soll es solche Verfahren auch bei Betriebserweiterungen geben. „Die  Betriebserweiterung der Gebrüder Weiss in Schallmoos wird viel diskutiert. Mit bürgerorientierter Stadtteilentwicklung hätte man hier schon einiges abfedern können und eine konstruktive Diskussion führen können“, so Auinger abschließend.

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